Insights

Publikationen

Die Deloitte-Stiftung stellt sich vor! Erfahren Sie in unseren Publikationen mehr über unsere aktuellen Projekte und Aktivitäten!

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JUNIOR

Der Wettbewerb „JUNIOR – Schüler als Unternehmer“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln ist ein Projekt, in dem sich die Deloitte-Stiftung seit ihrer Gründung jedes Jahr engagiert. Bei JUNIOR gründen Schüler ein auf ein Schuljahr befristetes Unternehmen. 

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Hochschule 2020

Fit für die Zukunft

Die strategische Initiative „Hochschule 2020" wurde 2007 von der Deloitte-Stiftung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ins Leben gerufen. In Zeiträumen von einem bis mehreren Jahren werden Projekte durchgeführt, die Hochschulen fit für die Zukunft machen und eine noch engere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft fördern.

Qualitätsnetzwerk Duales Studium

Im 2013 aufgelegten Programm des Stifterverbandes und der Deloitte-Stiftung sollen Fachhochschulen, Universitäten, Duale Hochschulen und Berufsakademien Empfehlungen für die Weiterentwicklung des dualen Studiums und für zukunftsweisende Kooperationen zwischen Berufsbildungs- und Hochschulwelt erarbeiten.  

Dabei werden u.a. folgende Fragen diskutiert:

  • Wie sehen geeignete Qualitätsstandards für eine gute Bildung sowohl in der Hochschule als auch am Arbeitsplatz aus? 
  • Welche Verfahren des Schnittstellenmanagements ermöglichen einen reibungslosen Theorie-Praxis-Transfer im Studium? 
  • Wo liegen Potenziale des dualen Studiums für die Erschließung zusätzlicher Fachgebiete (über die klassischen Angebote in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften hinaus) oder die Akademisierung bestimmter Tätigkeitsfelder? 
  • Wo liegen Potenziale des dualen Studiums für die Gewinnung neuer Zielgruppen?

Die im Rahmen von fünf Netzwerktreffen ausgearbeiteten Ergebnisse zu den zentralen Fragestellungen werden anschließend zu einem praxisorientierten Handbuch zusammengefasst und veröffentlicht. Die teilnehmenden Hochschulen erhalten für den Projektzeitraum eine Förderung von 30.000 Euro.

Sowohl die Deloitte-Stiftung als auch Deloitte unterstützen das Qualitätsnetzwerk Duales Studium. Die Stiftung in Form finanzieller Förderung, Deloitte beteiligt sich inhaltlich pro bono am Projekt.

 

Form folgt Funktion

Form folgt Funktion

Jenseits der Fakultäten

Die klassische Organisation von Hochschulen, die Gliederung in Fakultäten, Fachbereiche und Lehrstühle, wandelt sich derzeit grundlegend. Zunehmend entstehen transdisziplinäre Einheiten wie „Professional Schools" oder „Schools of Education". Exzellenzcluster, Sonderforschungsbereiche, kooperative Forschungsinstitute, strategische Partnerschaften und flexible Formen für Open Innovation mit Unternehmen prägen Forschung und Innovation. Die neuen Organisationseinheiten ergänzen und überlagern die traditionellen Hochschulstrukturen, immer weniger Organisationseinheiten der Forschung, Lehre oder Kooperation lassen sich eindeutig einem Fach zuordnen. Dies hat zur Folge, dass die Balance zwischen zentralen, dezentralen und externen Einheiten neu austariert werden muss.

Die Deloitte-Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung und der Stifterverband wollen Hochschulen dabei unterstützen, innovative und effiziente Modelle der Binnen- und Steuerungsstrukturen zu entwickeln. Ziel des von 2011 bis 2015 laufenden Programms ist es, die Leistungsfähigkeit des Hochschulsystems in einem sich wandelnden Umfeld zu stärken und Innovationen in Forschung, Lehre und Verwaltung zu fördern.

Im Rahmen einer quantitativen und qualitativen Analyse der derzeitigen Organisation von Hochschulen analysiert die Studie „Jenseits der Fakultäten“ die neuen Binnenstrukturen an Hochschulen, ihre Chancen für Forschung und Lehre, aber auch ihre Herausforderungen für die Steuerung von Hochschulen werden darin zum ersten Mal umfassend analysiert. 

Quartäre Bildung

Um junge Menschen angesichts des rapiden Wissenszuwachses optimal auf ihr Berufsleben vorzubereiten und gleichzeitig die Nachfrage der Unternehmen nach gut ausgebildetem Nachwuchs zu befriedigen, müssen Hochschulen sich zu echten Bildungsdienstleistern entwickeln. Dies gilt ganz besonders für den Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung, „quartäre Bildung" genannt.

Während die Bildungslandschaft bis zum s.g. tertiären Bildungssektor weitgehend übersichtlich, strukturiert und formalisiert ist, findet sich für die Bildungszeit danach ein zwar großer, aber undurchsichtiger, unstrukturierter und wenig formalisierter Markt akademischer Angebote. Auf diesen Bereich fokussierte das Projekt „Quartäre Bildung“, das von 2008 bis 2012 von der Deloitte-Stiftung, dem Stifterverband sowie Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft durchgeführt wurde.

Ziel des Programms war die Präzisierung der Nachfrage nach Weiterbildungsangeboten an Hochschulen aus Unternehmenssicht. In Interviews und Workshops wurden mehr als 500 Unternehmen zu ihren Bedürfnissen und Anforderungen an die akademische Weiterbildung befragt. Ein Schwerpunkt lag darauf, Faktoren zu ermitteln, die die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen in Deutschland gegenüber ausländischen und privaten Anbietern stärken können. Ebenso wurden die hochschulpolitischen Rahmenbedingungen für quartäre Bildung angesprochen und Good-Practice-Beispiele von Hochschulen in einem maßgeschneiderten Weiterbildungskonzept vorgestellt.

Die wichtigsten Empfehlungen des Programms lauten:

  • Der weiterbildende Bachelor muss eingeführt werdenDie Unterscheidung zwischen konsekutivem und weiterbildendem Master muss wegfallen
  • Die Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte muss bundesweit vereinheitlicht werden
  • Hochschulen müssen – neben dem Angebot für individuell Studierende – auch maßgeschneiderte Angebote für Unternehmen entwickeln
  • Trends der Wirtschaftswelt müssen von Hochschulen frühzeitig erkannt und aufgegriffen werden
  • Hochschulen müssen die Organisation, das Management und das Marketing quartärer Bildung professionalisieren.

In einem Forschungsprojekt an der Leuphana Universität Lüneburg – vertreten durch die Professional School und das Institut für Evaluation und Qualitätsentwickung – erfolgte im Anschluss an die wissenschaftliche Studie die praktische Umsetzung der Ergebnisse. Hierbei wurden zentrale Fragen zur Qualitätsentwicklung sowie Handlungsempfehlungen für die Bildungspolitik erarbeitet.

„Angesichts der raschen technologischen Veränderungen, des Trends zum lebenslangen Lernen und der demografischen Entwicklung wird Bildung und insbesondere auch lebenslange Weiterbildung immer wichtiger. Hier müssen wir uns für den internationalen Wettbewerb besser aufstellen. Die Studie zeigt uns wie.“ – Dr. Udo Bohdal, Partner Human Capital Advisory Services, Deloitte

Quartäre Bildung – Publikation 2012

Quartäre Bildung

Qualitätsmanagement und Transparenz in der Weiterbildung

In der Publikation "Qualitätsmanagement und Transparenz in der Quartären Bildung" wurde die Weiterbildungsnachfrage an Hochschulen präzisiert. Im Rahmen einer Gruppendiskussion und einer Interviewstudie wurden weiterbilungsbezogene Suchstrategien von Unternehmen und ihren Mitarbeitern analysiert. Der Beitrag umfasst gleichzeitig Präferenzen und Wünsche der Befraten im Hinblick auf Markttransparenz und Qualitätskriterien von Weiterbildungsangeboten.

Quartäre Bildung – Publikation 2010

Quartäre Bildung

Chancen für die Hochschulen

Wie werden sich Hochschulen künftig in der Weiterbildungslandschaft positionieren? Inwiefern stellt die steigende Nachfrage nach beruflicher Weiterbildung eine Chance dar? Wird der Weiterbildungsmarkt angebotsseitig überweigend von privaten Akteuren dominiert sein? In der Publikation "Quartäre Bildung - Chancen der Hochschulen für die Weiterbildungsnachfrage von Unternehmen" wird das das Nachfrageverhalten von Unternehmen untersucht. Die Publikation präzisiert Maßnahmen für die weitere Angebotsentwicklung staatlicher Bildungsinstitutionen.

Career Services an Hochschulen

Career Services bilden eine wichtige Schnittstelle zwischen Unternehmen und Hochschulen. Sie unterstützen Studierende und Absolventen in Fragen der Bewerbung, der Karriereplanung und des Berufseinstiegs, betreuen Praktika und stellen Unternehmenskontakte her. Vielfach sind sie darüber hinaus Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen und Vermittler fachübergreifender Schlüsselqualifikationen. Unternehmen finden in Career Services idealerweise einen zentralen Ansprechpartner für ihre Personalgewinnung an der Hochschule.

Im Jahr 2007 lobte die Deloitte-Stiftung gemeinsam mit dem Stifterverband und der Hochschulrektorenkonferenz den Wettbewerb „Career Services an Hochschulen" aus. Die drei bestplatzierten Hochschulen, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, die Technische Universität Berlin und die WHU – Otto Beisheim School of Management, erhielten ein Preisgeld von jeweils 100.000 Euro sowie einen Pro-Bono-Workshop von Deloitte zur strategischen und operativen Weiterentwicklung ihrer Career Services. Darüber hinaus wurden Benchmarks für die Einrichtung von Career Services an Hochschulen entwickelt und ihr strategisches Potenzial für den Austausch zwischen Hochschulen und Wirtschaft verdeutlicht.

„Der Wettbewerb hat gezeigt, dass in den letzten Jahren Beeindruckendes entstanden ist. Career Services werden auch für die strategische Weiterentwicklung einer Hochschule immer wichtiger, denn der Erfolg der eigenen Absolventen am Arbeitsmarkt ist mittlerweile ein wichtiges Kriterium für die Leistungsfähigkeit einer Hochschule.“ – Dr. Henning Schulte-Noelle, ehem. Vorsitzender des Aufsichtsrates Allianz SE

Ansprechpartner

Dr. Caroline Dumont du Voitel

Manager Corporate Responsibility