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Energiewende sorgt für Kursschwankungen

Studie: Financial Benchmark für Energieversorger und Stadtwerke

Die Deloitte-Studie „Nach dem Atomausstieg – Deutsche Versorger auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung“ vergleicht die vier deutschen Verbundversorger, 33 Regionalversorger und 17 europäische Verbundunternehmen.

Studie: Financial Benchmark für Energieversorger und Stadtwerke

Die Studie zeigt: Der deutsche Atomausstieg nach Fukushima führte zu einer erheblichen Bedeutungssteigerung der Erneuerbare-Energien-Träger.

„Für den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung sind erhebliche Investitionen in Kraftwerke, neue Technologien sowie die Transformation des Netzes zum ‚Smart Grid‘ zu tätigen. Insbesondere die Netztransformation ist eine der wichtigsten Zukunftstechnologien und eröffnet, trotz erheblicher Herausforderungen, neue Marktpotenziale“, bilanziert Deloitte-Partner Jörg Niemeyer.

 

Kernkraft-Abwicklung und Smart-Grid-Investitionen führen zu hohen Kosten

Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energie profitierten am Kapitalmarkt durch erhebliche Kurssteigerungen. Die Aktien der großen Verbundversorger hingegen brachen um bis zu 10 Prozent ein und lassen zumindest kurzfristig negative Effekte auf die Profitabilität erwarten. Vor allem der Verzicht auf die margenstarke Kernkraft und die Abwicklung der alten Atom-Meiler sind mit hohen Kosten verbunden. Regulatorische Änderungen im Energie-Wirtschaftsgesetz (EnWG) und im Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) sollen den Umstieg auf regenerative Energien beschleunigen und überdies rechtlich verankern. Parallel dazu setzt die Energiewende den Netzausbau zum Smart Grid voraus. Das große Marktpotenzial birgt jedoch auch hohe Kosten und technische Probleme.

 

 

Die komplette Studie können Sie hier bestellen.

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