EMEA M&A Construction Monitor

Predictions

M&A Construction Monitor 2014

Die jährliche Studie gibt einen Einblick in die Entwicklung der M&A-Transaktionen in der europäischen Bauindustrie.

Es zeichnen sich gegenläufige Trends ab: Europaweit tätigen vor allem finanzstarke Baukonzerne vermehrt Zukäufe, um sich strategisch auf kommende Herausforderungen vorzubereiten, während schwächere Unternehmen solche Sparten abstoßen, die nicht zum Kerngeschäft gehören.

Die Zahl der Transaktionen einschließlich M&As lag 2012 in der europäischen Baubranche leicht über dem Vorjahr. Auch 2013 blieben die Aktivitäten etwa auf diesem Niveau.

Stagnation auf aktuellem Niveau bei M&As

In 2012 gab es in der europäischen Baubranche insgesamt 122 Deals – eine Steigerung von 18 gegenüber 2011 und genau im Durchschnitt von 2009 bis 2012. Im ersten Halbjahr 2013 lag die Zahl bei 58 und damit um 14 niedriger als im Vergleichszeitraum 2012.

Diversifizierung heißt die Devise

Einige, vor allem größere und finanzstarke Konzerne bereiten sich auf die erwarteten strategischen Herausforderungen der nächsten Jahre vor: Sie tätigen gezielt Zukäufe, die ihnen neue, profitable Geschäftsfelder etwa im Bereich Services erschließen. Im Jahr 2012 stammte knapp ein Viertel der Einkünfte der größten europäischen Baukonzerne aus Bereichen abseits des Kerngeschäfts. Insgesamt erzielten die am stärksten diversifizierten Unternehmen die besten Resultate.

Konzentration aufs Kerngeschäft als gegenläufiger Trend

Ein gegenläufiger Trend ist das gezielte Abstoßen von Geschäftsfeldern und die Konzentration auf das Kerngeschäft, um überhaupt zu überleben – oder im Preiskampf mithalten zu können und dabei durch Aufstockung der R&D-Aktivitäten optimale Qualität zu liefern. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren verstärken.

 

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