Index Digitale Wettbewerbsfähigkeit

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Studie Index Digitale Wettbewerbsfähigkeit – Die deutschen Städte im Vergleich

Datenland Deutschland

Die fünfte Studie der Deloitte Datenland Deutschland Reihe „Index Digitale Wettbewerbsfähigkeit – Die deutschen Städte im Vergleich“ untersucht, wie gut die 30 größten deutschen Städte auf die Digitalisierung vorbereitet sind.

München ist demnach Deutschlands Digitalstandort Nummer eins, gefolgt von Berlin, Hamburg, Köln und Stuttgart.

Index Digitale Wettbewerbsfähigkeit - Deutsche Städte im Vergleich

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Bei welchen deutschen Städten ist die digitale Wettbewerbsfähigkeit am höchsten?

  • Die bayerische Landeshauptstadt punktet mit hoher Dynamik im Informations- und Kommunikationssektor, mit der größten Anzahl qualifizierter IT-Experten und ist ein Ballungsgebiet für IT-Unternehmen ebenso wie für viele Branchen, die digitale Technologie anwenden. 
  • Berlin hingegen ist aufgrund der hohen Dichte an Forschungseinrichtungen und der höchsten Gründungsintensität der innovativste Standort. 
  • Hamburg erzielt den dritten Platz durch seine Attraktivität für die zukünftigen, hoch qualifizierten Arbeitnehmer – die meisten Studenten zieht es in die Hansestadt.
Index Digitale Wettbewerbsfähigkeit Top 3 Städte
Index Digitale Wettbewerbsfähigkeit Top 3 Städte

„Im internationalen Konkurrenzkampf entscheiden über alle Branchen hinweg immer stärker digitale Standortfaktoren - vor allem die Anzahl hochqualifizierter Arbeitnehmer. Die deutschen Städte haben unterschiedliche Schwerpunkte im digitalen Bereich und nutzen ihre vorhandenen Stärken. Deshalb wird es auch zukünftig mehrere digitalen Zentren in Deutschland mit unterschiedlichen Schwerpunkten geben. Generell ist eine enge Vernetzung von Forschungseinrichtungen, Hochschulen sowie Unternehmen unbedingt erforderlich. Nur Städte mit starken regionalen Innovationsnetzwerken bleiben langfristig wettbewerbsfähig“, sagt Dr. Alexander Börsch, Leiter Research bei Deloitte.

Implikationen: Innovationspotenzial und digitale Wettbewerbsfähigkeit

Fachkräfte bleiben der entscheidende Erfolgsfaktor
Die Ausstattung mit Humankapital ist der wichtigste Faktor für Produktivität und Wohlstand von Städten. Nur mit gut ausgebildeten Fachkräften können neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden. Ausschlaggebend für digitalen Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Talente ist das Niveau und die Dynamik der Beschäftigung im Informations- und Kommunikationstechnologiesektor (IKT-Sektor) sowie die generelle Ausstattung mit IT-Fachkräften (Informatiker und IT-Experten) sowie das allgemeine Bildungsniveau. 

Ohne Digitalisierung keine Innovation
Um die Innovationsfähigkeit der Städte zu fördern, sind vor allem Forschungszentren nötig, jedoch auch IT-Unternehmen und digitale  Start-ups, die neue Erkenntnisse aufgreifen und umsetzen. Nur so können Ideen wie Smart Home, selbstfahrende Autos oder auch sich selbst regulierende Maschinen für die Industrie 4.0 umgesetzt werden. Gemessen an diesen Parametern ist Berlin die Nummer eins im Bereich Innovation. Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main folgen auf den Plätzen zwei bis fünf.

Die Location zählt
Eine Stadt kann auch mit Charme punkten – und somit für benötigte Fachkräfte und Unternehmen attraktiv werden. Für Unternehmen zählt dabei vor allem Wirtschaftsfreundlichkeit. Hamburg ist unter Studenten der beliebteste Standort für die spätere Karriere – bei den Unternehmen schaffte es die Hansestadt jedoch nur auf Platz sechs. Berlin, München, Frankfurt und Köln sind nach Hamburg die beliebtesten Städte unter den deutschen Studenten.

„Der derzeitige Hype um die Gründerszene in Berlin trübt etwas den Blick dafür, dass die Wettbewerbsfähigkeit für digitale Innovationen nicht nur von einer lebendigen Start-up-Szene abhängig ist. In der Hauptstadt gibt es beispielsweise wenige große Unternehmen, die notwendige tiefe Expertise und weitreichende Ressourcenausstattung für ein funktionierendes Innovations-Ökosystem mitbringen. Im internationalen Vergleich sollte uns zu denken geben, dass die Städte mit den traditionellen technischen Universitäten wie Aachen und Karlsruhe im Ranking so schlecht abschneiden. In anderen Ländern entsteht gerade um die führenden technischen Universitäten herum ein starkes innovatives Umfeld“, kommentiert Nicolai Andersen, Leiter und Partner Innovation bei Deloitte, die aktuelle Lage.

Studienreihe Datenland Deutschland

Im Rahmen der Studienreihe „Datenland Deutschland“ möchte Deloitte diese Herausforderungen aufgreifen, durch empirische Untersuchungen Entwicklungstendenzen analysieren und neue Perspektiven aufzeigen. Die vorliegende Publikation ist die vierte Studie in dieser Reihe.

Bisher erschienen:

  • Die Transparenzlücke
  • Die Generationenlücke
  • Connected Car
  • Talent meets Technology

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