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„Luxus“ made in Austria

Zwei österreichische Unternehmen in den Top 100 des Deloitte Reports „Global Powers of Luxury Goods 2017“

Der Report „Global Powers of Luxury Goods 2017“ listet jährlich die Top 100 Luxusgüterunternehmen auf Basis ihres Umsatzes im Finanzjahr 2015. Dabei werden die Top 10, wie auch schon in den Vorjahren, von Frankreich und den USA dominiert. Doch auch Österreich kann beim Thema Luxus durchaus mitreden. Immerhin sind mit Swarovski und Wolford zwei österreichische Unternehmen im Ranking der besten 100 vertreten. Der Bericht befasst sich zusätzlich mit den neuesten Entwicklungen am Luxusgütermarkt und zeigt einmal mehr, dass Personalisierung und Digitalisierung die Themen der Zukunft sind.

Swarovski und Wolford in den Top 100
Mit einem Umsatz von rund 2,9 Milliarden US-Dollar und einem Wachstum von 11,6% verteidigt der Schmuckhersteller Swarovski Platz 22 der verkaufsstärksten 100 Luxusgüterunternehmen. Textilhersteller Wolford schafft es mit einem Umsatz von 180 Millionen US-Dollar auf Platz 100 und kann somit als zweites österreichisches Unternehmen im Ranking punkten.

Insgesamt erzielten die Top 100 Unternehmen der Luxusgüterindustrie einen Gesamtumsatz von 212 Milliarden US-Dollar, das Wachstum des Luxusgütermarktes beträgt respektable 6,8%. Margareta Holz, Partnerin bei Deloitte Österreich, führt aus, dass vor allem die Käufer in den aufstrebenden Märkten Treiber für das Wachstum sind. Für beträchtliche Umsätze sorgt dabei insbesondere das Luxusgüter-Shopping auf Reisen.

Top Trends: Luxus wird persönlich und digital
Die aktuellen Trends zeigen, dass auch am Luxusgütermarkt Personalisierung und Digitalisierung zukünftig an Bedeutung gewinnen werden. Während Qualität bei Luxusgütern ein unverändert wichtiger Faktor ist, zeigt der Deloitte Report, dass diese allein zukünftig nicht ausreichen wird. Die Produkte sollen einerseits personalisierbar sein und somit auf persönlicher Ebene ansprechen, andererseits nimmt die digitale Erfahrbarkeit einen immer größeren Stellenwert ein.

Margareta Holz folgert dementsprechend: „Die Branche steht heute vor der Herausforderung, ihre Produkte mit digitalen Technologien zu kombinieren und dabei wichtige Qualitätsmerkmale wie die Herkunft sowie den Einsatz traditioneller Materialien nicht aus den Augen zu verlieren. Unternehmen, die diesen Spagat schaffen, werden auch zukünftig in der Topliga mitspielen“.

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