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Deloitte European CFO Survey

Die Hälfte österreichischer Unternehmen will 2019 in Robotik investieren

Ein sehr gutes Investitionsklima stimmt heimische Unternehmen positiv. Gemäß der europäischen CFO Studie des ersten Quartals 2018 sind deshalb Investitionen in die Digitalisierung auf dem Vormarsch. So plant die Hälfte aller österreichischen Befragten bereits im nächsten Jahr Investitionen in robotergesteuerte Automatisierung. Die digitale Zukunft führt allerdings auch zu Verunsicherungen: Cyber-Risiken und der Mangel an für die digitale Wende qualifiziertem Person bereiten Kopfzerbrechen. Im Gegensatz dazu sehen die befragten CFOs globalen Entwicklungen gelassen entgegen.

Die Top 3-Themen der österreichischen CFOs:

  • Robotergesteuerte Automatisierung: Die Hälfte der heimischen Unternehmen will nächstes Jahr in Robotik investieren.
  • Cyber Crime und Fachkräftemangel werden dabei als größte Unsicherheitsfaktoren wahrgenommen.
  • Globalen Entwicklungen, wie z.B. einem möglichen Handelskrieg, begegnen Österreichs CFOs hingegen entspannt.

Europaweit setzen Unternehmen auf Wachstum, das Investitionsklima ist positiv. Das zeigt die aktuelle Deloitte European CFO Survey, eine Befragung an der rund 1.700 Finanzchefs aus 20 europäischen Ländern, darunter auch Österreich, teilgenommen haben. Investition in die digitale Zukunft des Unternehmens stehen – auch bei österreichischen Unternehmen – ganz oben auf der Agenda.

 

Digitale Effizienz als Chance

Die robotergesteuerte Prozessautomatisierung stellt für viele österreichische Finanzchefs ein wichtiges Zukunftsthema dar. Gemäß Befragung will nächstes Jahr bereits jedes zweite heimische Unternehmen in die neue Technologie investieren. Weitere 37 % spekulieren mittelfristig mit einer Investition in diesem Bereich.

„Die digitale Transformation der Wirtschaft schreitet in Österreich schnell voran. Die heimischen Finanzchefs konzentrieren ihre Investitionsbereitschaft zunehmend auf den digitalen Fortschritt und versprechen sich davon vor allem effizienzsteigernde Effekte“, erklärt Gerhard Marterbauer, Partner bei Deloitte Österreich.

Cyber Crime und Fachkräftemangel als Herausforderung

Trotz der vielversprechenden Chancen, die mit der digitalen wirtschaftlichen Zukunft einhergehen, sehen sich die Befragten auch mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Viele der CFOs haben Sicherheitsbedenken, 9 von 10 heimischen Finanzchefs sehen Cyber-Risiken als große künftige Bedrohung für ihre Geschäftsziele. Eine weitere Herausforderung stellt der anhaltende Fachkräftemangel dar. Der Engpass an Personal, das für die digitale Wende ausreichend qualifiziert ist, gibt 89 % der Befragten Anlass zur Sorge. 69 % befürchten zudem steigende Personalkosten, 63 % stellen sich auf eine zunehmende Regulierung in Österreich ein.

Auf globaler Ebene sind gemäß Einschätzung der Befragten in den nächsten 12 bis 24 Monaten mit zunehmenden Protektionismus sowie mit verstärkten Cyber-Attacken zu rechnen. Zusätzlich wird die Gefahr eines Handelskrieges von 45 % der österreichischen Umfrageteilnehmern als hoch eingeschätzt. Mit starken Auswirkungen einer solchen Auseinandersetzung auf das eigene Unternehmen rechnen jedoch nur 21 %. Mehr als ein Drittel sieht sich von den Entwicklungen im internationalen Handel nur gering betroffen.

„Der Megatrend Robotik und Digitalisierung überlagert alle Bedenken zu politischen Unsicherheiten. Die Unternehmen setzen ungebrochen auf Wachstum und sehen aktuell die größte Herausforderung darin, sich fit für die Zukunft zu machen“, betont Gerhard Marterbauer abschließend.

 

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