Banner

Artikel

Deloitte Tech Trends 2021

Datenanalysen werden für Unternehmen immer wichtiger

Um die COVID-19-bedingte Ausnahmesituation gut zu meistern, setzen immer mehr Unternehmen verstärkt auf technologische Lösungen. Welche Technologie-Trends nun im neuen Jahr eine große Rolle spielen werden, zeigen die Deloitte Tech Trends 2021. Vor allem gezielte Datenanalysen gewinnen demnach an Bedeutung.

Im Zuge der Corona-Krise mussten Unternehmen und deren CIOs bestehende Strategien, Planungen sowie Prozesse rasch und grundlegend verändern. Dadurch haben sich Schwerpunkte verlagert und neue Trends herauskristallisiert. Die Deloitte Tech Trends 2021 bieten einen Überblick über die Zukunftsthemen im Technologiebereich.

Durch digitale Transformation können Unternehmen ihre Prozesse effizienter gestalten und besser auf die dramatischen Schwankungen von Nachfrage und Kundenerwartungen reagieren. Viele haben dieses Potenzial in den letzten Monaten bereits genutzt und dabei Anpassungsfähigkeit sowie Reaktionsschnelligkeit bewiesen. Nun gilt es, den Fokus auf die richtigen Themen zu legen.

Die Top-4 Deloitte Tech Trends 2021:

  • Gezielte Datennutzung: Big Data und Data Analytics sind im Fokus
  • Optimierung der Lieferketten: Kundenorientierte Liefernetzwerke als Ziel
  • Bessere Gestaltung des digitalen Arbeitsalltags: Datenanalysen bieten Unterstützung
  • Umsetzung von Modernisierungsvorhaben: Software-Anwendungen und IT-Infrastruktur bekommen ein Upgrade

Gezielte Datennutzung

Laut der Studie sollte die verstärkte und zielgerichtete Datennutzung mittels Big Data und Data Analytics in den nächsten Monaten eine zentrale Rolle für die österreichischen Unternehmen spielen. Moderne Methoden der Datenerfassung und -strukturierung sowie die Verbindung großer Datenmengen aus unterschiedlichen Systemen ermöglichen Entscheidungen in Echtzeit für Menschen und Künstliche Intelligenz.

Die wachsende Bedeutung gezielter Datenanalysen zieht sich heuer durch die gesamte Trendprognose. Unternehmen werden neue Technologien einsetzen müssen, um die wachsenden Datenmengen optimal nutzen zu können. Gerade in Krisenzeiten können sich Unternehmen damit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Optimierung der Lieferketten mit neuen Technologien

Auch bei der Optimierung der Lieferketten spielt die Datenanalyse eine immer wichtigere Rolle. Denn durch die Corona-Pandemie haben sich die Lieferketten deutlich verändert – Grenzschließungen und Lockdowns haben ihre Spuren hinterlassen. Unternehmen sollten die Automatisierung und das Know-how über die Daten nutzen, um die bisherigen, meist rein kostenfokussierten Partnerschaften in der Lieferkette in kundenorientierte, widerstandsfähige Liefernetzwerke umzuwandeln.

Im Management der Lieferketten können Unternehmen von den Daten profitieren, die sie sammeln, analysieren und über ihre Liefernetzwerke austauschen. Daneben kommen auch Roboter, Drohnen und fortschrittliche Bilderkennung verstärkt zum Einsatz, um die physischen Interaktionen entlang der Lieferkette effizienter und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherer zu machen.

Ein konkretes Anwendungsbeispiel dafür ist die Inspektion und Wartung von Verschleißkomponenten in Produktionsstätten, die schwer zugänglich oder messbar sind: Durch den Einsatz von Drohnen mit Infrarotkameras und Image Recognition kann ein Verschleiß der Materialien frühzeitig erkannt werden.

Bessere Gestaltung des digitalen Arbeitsalltags

Ob Remote Working, virtuelle Kundenmeetings oder das Umsatteln auf Online-Services: In Zeiten von COVID-19 braucht es digitale Lösungen, um den Arbeitsalltag auch im Lockdown bewältigen zu können. Das hat bei einigen Unternehmen zu Unsicherheiten geführt – gerade hinsichtlich Produktivität und Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Home Office. In Zukunft sollte daher der Fokus auch in diesem Bereich auf die von Tools und Plattformen generierten Daten gelenkt werden.

Wenn die vorhandenen Daten rund um Home Office und neue Arbeitsweisen effektiver genutzt werden, können die individuellen MitarbeiterInnenerfahrungen deutlich verbessert werden. Auch auf Kundenseite müssen Unternehmen eine nahtlose Verknüpfung von digitalem und persönlichem Service schaffen. Hier können gut aufbereitete Daten ebenfalls hilfreich sein.

Umsetzung von Modernisierungsvorhaben

Des Weiteren sollten sich die Unternehmen im neuen Jahr auch auf die Modernisierung ihrer technologischen Infrastruktur und Anwendungen fokussieren. Wichtig sind hier Enterprise-Ressource-Planning-Upgrades, Cloud-Migrationen sowie die Optimierung der IT-Infrastruktur und Software-Landschaft. Hierzulande wurde dieser Trend bereits aufgegriffen: Laut Studie liegt Österreich bei den geplanten IT-Vorhaben im Bereich ERP-Updates und IT-Modernisierungen mit 53 % sogar etwas über dem west- und mitteleuropäischen Durchschnitt von 50 %.

Die Modernisierung von älteren angewandten Technologien kann zur Freisetzung von großen Potenzialen führen. Modernste Technologien in der IT-Infrastruktur und Software-Landschaft sind deutlich energie- sowie platzsparender und weisen eine höhere Ressourcenleistung auf. Durch die damit eingesparten Kosten stehen folglich mehr Ressourcen für andere Maßnahmen zur Verfügung. In Zeiten von anhaltender Unsicherheit sollten innovative Ansätze und größtmögliche Flexibilität deshalb bei jedem CIO ganz oben auf der Agenda stehen.

Möchten Sie herausfinden, wo Ihre IT steht? Welche Leistungen sie erbringt, wo auf unnötige Komplexität gesetzt wird? Wir können Ihnen dabei helfen, diese Fragen zu beantworten. Weitere Informationen

War der Artikel hilfreich?