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Aufgabenorientierte Arbeitsumgebungen

Immer mehr Unternehmen bauen auf aufgabenorientierte Arbeitsumgebungen: Mitarbeiter haben die Auswahl zwischen unterschiedlich gestalteten und ausgestatteten Bereichen, in denen sie ihre Tätigkeiten verrichten können und die jeweilige Arbeitssituation optimal unterstützen.

Warum reicht ein Schreibtisch oft nicht aus?

Geht es Ihnen auch so? Ihr Kollege hängt schon wieder am Telefon, während Sie versuchen, sich endlich zu konzentrieren? Beim nächsten Anruf verstehen Sie kein Wort, weil Ihre Kollegen sich gerade austauschen? Die Besprechungszimmer sind viel zu oft besetzt und müssten eigentlich gar nicht so groß sein? Und überhaupt arbeiten Sie gefühlt am produktivsten von zuhause aus?

Diese und ähnliche Probleme häufen sich, da das traditionelle Arbeitsplatzkonzept mit einem fixen Schreibtisch pro Person, an dem der Großteil der Arbeit verrichtet wird, den veränderten Arbeitslogiken im realen Arbeitsalltag von Unternehmen kaum noch entspricht. Eine einzige Arbeitsumgebung für viele unterschiedliche Tätigkeiten kann jeden Tag Produktivitäts- und Effizienzverluste für Unternehmen bedeuten.

Aufgabenorientierte Arbeitsumgebungen anstatt eines Schreibtischs

Immer mehr Unternehmen bauen auf aufgabenorientierte Arbeitsumgebungen: Mitarbeiter haben die Auswahl zwischen unterschiedlich gestalteten und ausgestatteten Bereichen, in denen sie ihre Tätigkeiten verrichten können und die jeweilige Arbeitssituation optimal unterstützen. Mitarbeiter können dabei auch nach individuellem Arbeitsstil sowie persönlicher Präferenz frei zwischen Arbeitsumgebungen wählen.

So unterschiedlich wie unsere Tätigkeiten so verschieden können auch Arbeitsumgebungen sein. Stark bedämpfte Bereiche für konzentriertes und absolut stilles Arbeiten, Zonen, die der Zusammenarbeit und dem Netzwerken dienen, sehr unterschiedlich ausgestattete Besprechungszimmer (z.B. für kreatives Arbeiten/Brainstorming, Videokonferenzen, Arbeit in Projektteams…), „Telefonzellen“ und Bereiche für informelle Kommunikation.

Produktivitätssteigerungen durch aufgabenorientierte Arbeitsumgebungen

Aufgabenorientierte Arbeitsumgebungen helfen Arbeitsunterbrechungen zu reduzieren, konzentriertes Arbeiten jederzeit zu ermöglichen und Kooperation und Kommunikation zu fördern. Durch die Wahl der Arbeitsumgebung kann eine bewusstere Planung und Strukturierung des Arbeitstages erzielt werden. Individuellen Präferenzen von Mitarbeitern kann besser entsprochen werden – um gut arbeiten zu können brauchen manche absolute Ruhe, andere reges Treiben um sich. Das alles beeinflusst nicht nur die Produktivität, sondern auch Arbeitszufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität positiv. Je nach Ausgestaltung, kann auch die Flächennutzung effizienter werden.

Wie wir bei Deloitte Consulting aufgabenorientierte Arbeitsumgebungen umgesetzt haben

Aufgabenorientierte Arbeitsumgebungen müssen dem Unternehmen auf den Leib geschneidert sein. Deshalb haben wir die unterschiedlichen Tätigkeiten (konzentriertes Arbeiten, Routinetätigkeiten, Telefonieren, Besprechungen, informelle Abstimmungen etc.) und deren Ausmaß bei unterschiedlichen Zielgruppen analysiert und Arbeitstypologien abgeleitet.

Darauf aufbauend haben wir ein Zonierungskonzept erarbeitet und umgesetzt, bei dem für jede unserer Tätigkeiten die optimal unterstützende Umgebung zur Verfügung steht. In unserem Fall bedeutet das, dass zwar der Großteil der Mitarbeiter keinen fixen Arbeitsplatz mehr hat, man dafür aber zwischen unterschiedlichen Zonen wählen kann: Will man konzentriert arbeiten, steht die „Zen Area“ zur Verfügung, für Telefonate kann man eine der über das Büro verteilten Call Boxen nutzen, für intensive Projektarbeit stehen Projekträume zur Verfügung, informelle Zonen ermöglichen den Austausch mit KollegInnen, Think Tanks bieten Rückzugmöglichkeiten und zahlreiche Steharbeitsplätze ermöglichen, neue Perspektiven einzunehmen.

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