Artikel

Aus den Augen, jedoch nicht aus dem Sinn?

Flexible Working

Diese Frage stellte sich Univ.-Prof. Dr. Christian Korunka von der Universität Wien, Arbeits- und Organisationspsychologe, zu dem Thema flexible Arbeitsverhältnisse.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen unterstreichen unsere Beobachtungen zur Flexibilisierung von Arbeitsweisen. In flexiblen und mobilen Arbeitsverhältnissen verringert sich der direkte Austausch zwischen den MitarbeiterInnen, aber auch der regelmäßige Kontakt zur Führungskraft. Doch was tun, damit sich die MitarbeiterInnen trotzdem der Organisation und den KollegInnen zugehörig fühlen? Diese Zugehörigkeit ist nämlich auch laut der aktuellen Studie ein wesentlicher Faktor für eine hohe Arbeitszufriedenheit und führt auch gleichzeitig zu geringen Kündigungsabsichten der MitarbeiterInnen. Unterstützende Maßnahmen können hier beispielsweise interaktive Kollaborations-Tools oder auch institutionalisierte Treffen mit den Führungskräften sowie dem eigenen Team sein.

Jedenfalls sollte  die Flexibilisierung der Arbeitsweise nicht dem Zufall überlassen werden. Die veränderten Herausforderungen im Führen von MitarbeiterInnen mit flexiblen Arbeitsverhältnissen gehören hier zu einem wichtigen Element. Ein hohes Maß an Vertrauen sowie das Festlegen und die Kontrolle von Zielen der Belegschaft sind nur zwei wesentliche Maßnahmen, die es braucht, um Führen auf Distanz erfolgreich zu etablieren.

Erfolgskritisch für Betriebe sind die gezielte Auseinandersetzung mit Führungskräften sowie die individuelle Erarbeitung von Richtlinien, um zeitlich flexibles und örtlich mobiles Arbeiten  gelingen zu lassen. Wir begleiten Sie gerne bei der Flexibilisierung Ihres Betriebs und können dabei auf unserer langjährigen Erfahrungen im Bereich Smart Working zurückgreifen. 

War der Artikel hilfreich?