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Flexible Working

Flexibles Arbeiten braucht gemein­same Ver­ein­bar­ung­en

„Obwohl mobiles Arbeiten in den Unternehmen sehr weit verbreitet ist, gibt es selten gemeinsame Spielregeln, klare Erwartungen oder Unterstützung für die Führungskräfte."

Im Rahmen der jüngsten Umfrage zu Arbeitszeitmodellen und flexiblem Arbeiten hat Deloitte rund 250 HR- und Unternehmensleiter in der Industrie, im Dienstleistungs- und öffentlichen Sektor sowie in der Finanzbranche in Österreich befragt. 

Die Angebote seitens Unternehmen, was zeitlich und örtlich flexibles Arbeiten angeht, sind bereits vielfältig und weit verbreitet. Die mögliche Flexibilität wird aber nur dann genutzt, wenn Unternehmenskultur und Führungskräfte dies erlauben und unterstützen – so geben 59 % die fehlende Vorbildfunktion von Vorgesetzen als häufigsten Grund an, warum Flexibilitätsspielräume von Arbeitszeitmodellen nicht genutzt werden. „Obwohl mobiles Arbeiten in den Unternehmen sehr weit verbreitet ist, gibt es selten gemeinsame Spielregeln, klare Erwartungen oder Unterstützung für die Führungskräfte. Dies führt häufig zu heterogenem Umgang, gefühlter Unfairness, Spannungen unter Mitarbeitern wie Führungskräften sowie negativen Erfahrungen mit Home Office“, erläutert Barbara Kellner, Expertin bei Deloitte Consulting.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick.

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