Führung als Teamsport

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Erfolgreiche Führung ist ein Teamsport

Das Modell der heldenhaften Führungskraft ist nicht nur überholt, sondern auch überfordernd.

Kommentar von Dr. Gundi Wentner | Partner Human Capital

Menschen dazu bringen, eine Lösung für neuartige, komplexe, widersprüchliche und dynamische Probleme zu finden, ist eine Leistung, die ich allein nicht erbringen kann. Sie ist vielmehr die Arbeit von vielen - sicher des gesamten Führungsteams und darüber hinaus. Sie erfordert vielfältige Kompetenzen, die nur im Team zur Verfügung stehen. Um gemeinsam erfolgreich zu sein, muss jede Führungskraft sich selbst führen und in der Lage sein, sich immer wieder zu ändern. Das setzt voraus, ein gutes Bild von sich selbst zu haben und die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen. Es bedeutet vor allem auch, gezielt aus Erfahrungen zu lernen, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und so die eigenen Führungsmöglichkeiten zu erweitern. Erfolgreiche Führung braucht viel Energie und heißt, sehr gut auf die eigenen physischen und psychischen Ressourcen zu achten, bewusst mit widersprüchlichen Anforderungen umzugehen und mit Mut zur Lücke zu priorisieren. Wichtig ist, gut darüber Bescheid zu wissen, woraus man Energie gewinnt und was Energie kostet. So können Führungskräfte nachhaltig wirksam sein und damit auch einen Beitrag zu einer gesunden Organisation mit gesunden Mitarbeitern leisten. 

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