Führungskompetenz

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Führungskompetenz garantiert verhindern

Ein Erfolgsrezept

Sie haben viel Zeit und Geld in die Erarbeitung der Führungskompetenzen in Ihrem Unternehmen investiert? Ausgezeichnet – Sie befinden sich in bester Gesellschaft! Wenn Sie sich jetzt in die Liga jener zahlreichen Unternehmen einreihen wollen, die ihre Führungsprofile in Hochglanz-Broschüren verewigt haben – lesen Sie weiter!

4 Tipps aus der Beratungspraxis:

Oder: Der beste Weg für ein Kompetenzmodell, in der Schublade zu verstauben.

  • Verhindern Sie die Einbindung der Führungskräfte in die Erarbeitung der Kompetenzen. Sie riskieren sonst, dass die formulierten Anforderungen tatsächlich das „Wie“ der Aufgabenerfüllung im Führungsalltag abbilden und Orientierung geben.
  • Achten Sie darauf, dass die Umsetzung der Kompetenzen durch die Führungskräfte möglichst unbeobachtet bleibt. Die gezielten Rückmeldungen zur Führungsarbeit im Rahmen eines Multi Source Feedbacks führen unweigerlich zur Auseinandersetzung mit dem Führungsverständnis. Das endet schlimmstenfalls in der Weiterentwicklung der Führungskultur in Ihrem Unternehmen.
  • Legen Sie den Fokus im Performance Management auf „harte Fakten“ – quantitative Ziele haben immer Vorrang! Das gilt ganz besonders für Ihre Top-Führungskräfte: Sie könnten durch kompetenzbasierte Ziele verleitet werden, Führung tatsächlich als zentrale Aufgabe ihrer Funktion wahrzunehmen.
  • Das Wichtigste zum Schluss: Stellen Sie die Entwicklung von Führungskompetenzen als alleinige HR-Aufgabe dar. Jede Verantwortung der Geschäftsführung, geschweige denn deren Commitment, ist zu vermeiden! Sonst entsteht noch der Eindruck, Führung habe wirklich mit dem Business zu tun.

Wie? Sie möchten andere Wege im Kompetenzmanagement gehen? Sie sehen Führung ernsthaft als strategischen Erfolgsfaktor?
Dann sollten Sie uns kontaktieren!

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