Mitarbeiterentwicklung

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Mitarbeiterentwicklung ganzheitlich gedacht

Jeder weiß, wie wichtig Learning & Development sowohl aus Mitarbeiter- als auch aus Unternehmenssicht sind. Neu ist, dass man sogar von einem „War to Develop Talent“ spricht. Da es immer schwieriger wird, Schlüsselpositionen von außen zu besetzen, wird die Suche nach Talenten am Arbeitsmarkt („War for Talent“) durch die Suche nach geeigneten Maßnahmen zur Entwicklung von internen Talenten abgelöst.

Die Gründe für den „War to Develop Talent“ sind vielseitig. Beispielsweise trägt der immer härter umkämpfte Arbeitsmarkt von High Potentials dazu bei, dass Unternehmen Schlüsselpositionen verstärkt aus den eigenen Reihen nachbesetzen – und dass sie ihre MitarbeiterInnen dementsprechend dazu entwickeln müssen. Entscheidend ist das Verständnis, dass Learning & Development mehr sind als das losgelöste Angebot von Schulungs- und Weiterbildungskatalogen.

Entwickeln Sie nicht ins Blaue hinein!

Learning & Development Maßnahmen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie sich aus der Unternehmensstrategie ableiten und wenn klar ist, was überhaupt entwickelt werden soll. Dieses „Was“ erfordert eine systematische Auseinandersetzung mit den notwendigen Kompetenzen, die zur erfolgreichen Ausübung einer Position beitragen. Nur wer seine Hausaufgaben im Kompetenzmanagement erledigt hat, kann mit Learning & Development einen nachhaltigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.

Wenn klar ist, was entwickelt werden soll, bleibt die Frage: Wie soll Mitarbeiterentwicklung aussehen?

Mittlerweile weiß man, dass externe Kurse und Weiterbildungen allein nicht ausreichen, um nachhaltige Entwicklung zu bewirken, sondern dass Mitarbeiterentwicklung vor allem on-the-job, also am Arbeitsplatz, stattfindet. Es gibt aber noch einige andere wichtige Aspekte, die zu beachten sind:

Erinnern Sie sich selbst: Wann hatten Sie das letzte Mal das Gefühl, tatsächlich gelernt oder sich weiterentwickelt zu haben? Wie würden Sie diese Situation im Nachhinein beschreiben? Sie werden vermutlich zustimmen, dass Sie wohl einen Schritt weiter gehen mussten als Ihnen zum damaligen Zeitpunkt lieb war. „Die Komfortzone zu verlassen“ ist einer der wesentlichen Aspekte, die wir bei Entwicklungsvorhaben beachten.

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