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Talentemärkte smart erweitern

Essentielles Wissen bzw. erfolgskritische Mitarbeiter sind oftmals außerhalb der eigenen organisationalen Grenzen zu finden. Stimmt. Das heißt aber nicht, dass erfolgskritische Mitarbeiter nicht auch für Sie arbeiten können!

Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten, wie Sie externe Talente auch an Ihr Unternehmen binden können, sind teilweise noch schwer greifbar. Jedoch haben einige Unternehmen bereits interessante Impulse gesetzt, die einen Ausblick darauf  geben, in welche Richtung sich die „open talent economy“ entwickeln könnte.

Es geht darum, über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus zu denken. Hier einige Beispiele:

Expertise soll von innerhalb als auch von außerhalb der Organisation für Mitarbeiter zugänglich sein. Dies bedeutet, sich nicht nur internes sondern auch externes Wissen in all seiner Breite und Tiefe zugänglich zu machen. Ein Beispiel hierfür ist Lego. Das Unternehmen setzt in mehreren Bereichen auf Partnerschaften mit weltweit führenden Experten – zum Beispiel erfolgt die Produktentwicklung unter anderem in Zusammenarbeit mit dem MIT (Massachusetts Institute of Technology).
Damit Mitarbeiter internes und auch externes Wissen gut nutzen können, brauchen sie gewisse Freiräume. Nur so können sie sich voll und ganz auf das (strategische) Kerngeschäft konzentrieren. Eine Möglichkeit ist die Auslagerung von Routinetätigkeiten an Dritte, wie es Pfizer bereits vormacht.

Ein weiteres Beispiel ist die Nutzung der „Brainpower“ der Masse bzw. sogenannter Crowd-Strategien. Sie vereinen eine Vielfalt an Ideen, Erfahrungen und auch Lösungen und können Kosteneinsparungen ermöglichen. Jovoto zum Beispiel ist eine Crowdstorming Plattform zur Durchführung von Projekten mit Innovationscharakter. Unternehmen bzw. Kunden können eine Aufgabenstellung an die weltweiten User der Plattform stellen. Aus den rückgemeldeten Ideen, kann die für das Unternehmen Beste und Passendste ausgewählt werden.
Dies sind nur einige Möglichkeiten wie Unternehmen es schaffen, die zukünftigen Rahmenbedingungen zu ihrem Vorteil zu nutzen. Alle Beispiele haben allerdings eines gemeinsam: Die gezielte Steuerung der Mitarbeiter bzw. der gesamten Workforce, um die Lern- und Leistungsfähigkeit der Organisation zu steigern.


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