Karriere bei Deloitte

Karriere im Audit bei Deloitte Tirol

Selina Fitz

Liebe Frau Fitz, was ist Ihre Position und wie hat sich diese Rolle entwickelt?

Begonnen habe ich 2012 in der Wirtschaftsprüfung in Innsbruck als Assistent. Damals war ich hauptsächlich mit der substantiellen Abwicklung von Abschlussprüfungen sowie später mit der Durchführung von Kontrollprüfungen beschäftigt. Mit der Zeit und der wachsenden Erfahrung haben sich die Aufgabengebiete erweitert und somit neue Herausforderungen entwickelt. Mittlerweile bin ich als Field Senior mit der Planung von Abschlussprüfungen, der Abwicklung vor Ort beim Mandanten, der selbständigen Organisation und Abwicklung von kleineren Abschlussprüfungen und der Durchführung von Sonderprojekten beschäftigt. Im Bereich Audit wird jungen Mitarbeitern in relativ kurzer Zeit die Chance geboten, nicht nur ein hohes Ausmaß an Erfahrung im Bereich der Durchführung von Abschlussprüfungen zu gewinnen, sondern viel mehr ein Verständnis zu erlangen wie Unternehmensabläufe funktionieren.

Wie würden Sie einen typischen Arbeitstag beschreiben? Was ist das Spannendste an Ihrem Job?

Das Schöne und gleichzeitig auch Spannende an der Tätigkeit im Auditbereich ist die Vielseitigkeit. Jedes Mandat ist anders und daher sind die Tätigkeiten von Fall zu Fall unterschiedlich. Einen typischen Arbeitstag gibt es somit eigentlich nicht. Mal ist man vor Ort beim Klienten, an einem anderen Tag führt man Prüfungen von den Büroräumlichkeiten aus durch oder wird mit der Abhandlung von Sonderprojekten beauftragt.

Was sind die Herausforderungen in Ihrem Job? Womit muss man rechnen?

Die Herausforderung in meinem Beruf liegt in dessen Vielseitigkeit – jedes Unternehmen ist anders, jeder Mensch ist anders. Als Mitarbeiter im Bereich Audit bestehen meiner Meinung nach neben den fachlichen Anforderungen vor allem die Herausforderungen in den Bereichen „soft skills“ und analytisches sowie prozessorientiertes Denken. Gerade vor Ort beim Mandanten ist es von Bedeutung auf verschiedene Charaktere ein zu gehen und erhaltene Informationen auf deren Konsequenzen für die Unternehmensprozesse und idF den Jahresabschluss umlegen zu können.

Welche Ausbildung  braucht man in Ihrem Job unbedingt?

Ein fundiertes Wissen im Bereich Betriebswirtschaft und vor allem im Bereich Rechnungslegung sollte man jedenfalls mitbringen. Eine bereits bestehende Ausbildung im Bereich Wirtschaftsprüfung und auch internationale Rechnungslegung ist ebenfalls klar von Vorteil. Wie Wirtschaftsprüfungen in der Praxis ablaufen, versteht man allerdings am besten durch „learning by doing“.

Ihr Tipp für Bewerber? … und die Antwort darauf?

Die Abschlussprüfung ist eine zeitintensive Tätigkeit, welche sehr häufig mit Stresssituationen verbunden ist. Ich empfehle jungen MitarbeiterInnen daher bei steigendem Druck nicht den Kopf einzuziehen sondern den Teammitgliedern sowie ggf. dem Vorgesetztem mitzuteilen, wenn man sich überfordert fühlt. Es ist keine Schande nicht immer alles zu verstehen und nachzufragen. Dauerhaft profitieren sowohl die Vorgesetzen als auch man selber von den Diskussionen sowie den Erklärungen.

Selina Fitz

Selina Fitz, 28, hat ihren Bachelor in Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck mit Schwerpunt Wirtschaftsprüfung und Konzernrechnungslegung abgeschlossen und anschließend den Master in Auditing, Accounting & Taxation mit Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung absolviert. Sie ist seit Herbst 2012, also seit nun 3 Jahren, im Bereich Audit angestellt.

Unsere aktuellen Jobangebote finden Sie im Deloitte Jobportal.

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