Deloitte Karriereblog

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Einstieg in die Wirtschafts­prüfung

Cornelia Bartholner

Ich denke es ist wichtig, sich authentisch und natürlich zu geben, die Bereitschaft zum Arbeitseinsatz und das Interesse an kontinuierlicher Weiterbildung zu vermitteln, sowie auf die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertrauen.

Frau Bartholner, wie sind Sie damals zu Deloitte gekommen?

In meinem Fall war der Ablauf im Vergleich zum üblichen Aufnahmeverfahren etwas anders. Den ersten Kontakt zu Deloitte habe ich im Rahmen meines Bachelor-Studiums an der Fachhochschule geknüpft. Die Stimmung während des Bewerbungsgesprächs empfand ich als sehr angenehm und „locker“. Der Schwerpunkt lag meines Erachtens darin, meine Persönlichkeit kennen zu lernen, fachliche Wissensfragen gab es nur sehr wenige und definitiv nicht in Form von Prüfungsfragen. Es war eine gute Gelegenheit um entspannt von sich zu erzählen und nähere Informationen über die zukünftigen Aufgaben und die Arbeit im Team bei Deloitte zu erhalten. Der nächste Schritt bestand dann schon im Dienstvertrag, der mir zugesendet wurde.

Ihr persönlicher Tipp für das Bewerbungsgespräch?

Ich denke es ist wichtig, sich authentisch und natürlich zu geben, die Bereitschaft zum Arbeitseinsatz und das Interesse an kontinuierlicher Weiterbildung zu vermitteln, sowie auf die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertrauen.

Wie sind danach die ersten Tage bei Deloitte verlaufen?

Mir war es leider nicht möglich an der üblichen Einschulungswoche teilzunehmen, welche generell als sehr hilfreich und interessant bewertet wird. Dennoch war auch mein Quereinstieg durchaus machbar, da die Kollegen im Team äußerst hilfsbereit waren und mir das Notwendige gleich anhand der Praxis beibrachten. Meine erste Woche bzw. die ersten Wochen waren jedenfalls sehr spannend und lehrreich.

Im Job angekommen: Wie halten Sie sich in einem sich ständig wandelnden Berufsfeld auf dem Laufenden?

Die Kammer der Wirtschaftstreuhänder versorgt ihre Mitglieder mit umfangreicher Information in Form von Zeitschriften, Tagungen und sonstigen Veranstaltungen. Diese stellen eine gute Gelegenheit der Fortbildung dar. Leider kann ich durch mein Masterstudium, welches ich derzeit absolviere, nicht sehr oft an den Veranstaltungen der KWT teilnehmen. Neben den Schulungen, welche die Mitarbeiter auf dem Weg zum Wirtschaftsprüfer besuchen, bietet Deloitte intern zusätzlich umfangreiche Möglichkeiten der Weiterbildung in Form von Informationsveranstaltungen und monatlichen Steuerupdates per Email an.

Wir wird man eigentlich Wirtschaftsprüfer? Welche Ausbildung sollte man absolvieren?

Der Weg zur Profession des Wirtschaftsprüfers ist ein langer, der viel Einsatz abverlangt. Grundvoraussetzung sind einerseits ein abgeschlossenes Studium, am besten im Bereich Wirtschaft oder Jus und andererseits die Absolvierung der notwendigen, dreijährigen Praxiszeit, als bei der Kammer der Wirtschaftstreuhänder gemeldeter Berufsanwärter. Sind diese „Must-Haves“ erfüllt, besteht der nächste Schritt in der Ablegung der Prüfungen an der KWT um die Qualifikation des Wirtschaftsprüfers zu erhalten.

Was raten Sie jungen Kollegen, die Interesse an der Wirtschaftsprüfung haben?

Stellen Sie sich auf eine herausfordernde, spannende und auch abwechslungsreiche Tätigkeit ein, welche großen Arbeitseinsatz erfordert. Sie sollten Eigenschaften wie organisiertes Arbeiten und Stressresistenz vorweisen können. Weiters ist ein gewisses Zahlenverständnis, Genauigkeit und vor allem Teamfähigkeit essentiell.

Cornelia Bartholner, Deloitte

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