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Karriere bei Deloitte

Mein Job in der Forensic

Shan Müller

"Es ist ein wenig so, als würde man ein Puzzle lösen – nur dass unsere Puzzleteile Fakten sind, die wir zu einem Gesamtbild zusammenfügen."

Was waren die wichtigsten Stationen in Ihrem bisherigen beruflichen Werdegang?

Begonnen hat mein beruflicher Werdegang 2008 in der Forensic-Abteilung bei Deloitte. Dort war ich bereits während meines Studiums der Rechts- und Politikwissenschaften tätig. Im Laufe der Zeit hat sich mein Aufgabenbereich kontinuierlich erweitert. 2013 habe ich bei einer forensischen Untersuchung für ein internationales Finanzinstitut einzelne Teilbereiche übernommen. 2016 wurde ich dann mit der Leitung eines größeren Bankenprojekts im Bereich „Geldwäscheprävention“ betraut, das aufgrund seiner starken technologischen Komponente das Fundament für den Bereich „Regulatory Technology“ bildete. Das war für mich vor allem auch deswegen spannend, weil ich mich ursprünglich mit einer wissenschaftlichen Arbeit zum Thema „Geldwäscheprävention“ bei Deloitte Forensic beworben habe.

Was macht Ihren Job bei Deloitte aus?

Einen wichtigen Teil meines Jobs macht mein Team aus. Ich arbeite mit Betriebswirten, Juristen sowie Informatikern zusammen und schätze diese Interdisziplinarität. Viele meiner Kollegen verfügen außerdem über einen internationalen Hintergrund. Ich finde es interessant, in einem so diversen Umfeld arbeiten zu dürfen.

Zudem nimmt die Projektarbeit in meinem Berufsalltag eine zentrale Rolle ein. Das bietet mir die Möglichkeit, Kunden aus völlig unterschiedlichen Industrien im Zuge von größeren Transformationen beratend zur Seite zu stehen. Dadurch bin ich ständig in Kontakt mit Menschen und kann diese dabei in – oftmals herausfordernden – Situationen begleiten und mit ihnen gemeinsam praxisnahe Lösungen entwickeln.

Last but not least beeindruckt mich das Deloitte Netzwerk immer wieder aufs Neue. Das konnte ich einerseits durch Trainings auf der Deloitte University in Brüssel sowie in Dallas erleben, andererseits stehen wir aufgrund des Bereichs „Regulatory Technology“ auch im Berufsalltag in ständigem Austausch mit Kollegen aus der ganzen Welt.

Von welchen Fähigkeiten profitieren Sie im Berufsalltag am meisten?

Im Zuge der Projektarbeit treffe ich auf die unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Daher muss ich flexibel und anpassungsfähig sein, das liegt mir. Für die Arbeit in einem diversen Team und mit Kunden braucht es außerdem ein gewisses Feingefühl. Meine positive Grundeinstellung und die große Leidenschaft für das, was ich tue, helfen mir dabei, die beruflichen Herausforderungen gut zu meistern.

Um unsere Kunden im Bereich „Regulatory Technology“ gut beraten zu können, ist es essenziell bei regulatorischen, wirtschaftlichen und technologischen Themen am Puls der Zeit zu sein. Ich mag es, mich in neue Bereiche einzulesen und mich sehr detailliert mit diesen zu befassen. Vor allem neue technologische Entwicklungen spielen in meinem Job eine essenzielle Rolle, da die Datenqualität/-struktur des Unternehmens für alle regulatorischen Themen den Ausgangspunkt darstellt.

Im Bereich Forensic beschäftigen Sie sich vor allem mit Regulatory Advisory und Investigations. Was macht diese Aufgabe spannend für Sie?

Bei den Projekten im Bereich Investigations handelt es sich immer um eine Ausnahmesituation für den Kunden. Denn wenn ein Kunde den Verdacht hat, dass ein Compliance-Verstoß begangen wurde, möchte er so schnell wie möglich Gewissheit haben und Ergebnisse sehen. Deshalb erfolgt die Arbeit unter sehr hohem Druck, was es aber auch spannend macht. Wir erbringen die Leistung immer im Team und müssen dabei viele unterschiedliche Komponenten berücksichtigen. Es ist ein wenig so, als würde man ein Puzzle lösen – nur dass unsere Puzzleteile Fakten sind, die wir zu einem Gesamtbild zusammenfügen.

Rechtliche Themen haben mich – nicht nur aufgrund meines Jus-Studiums – schon immer interessiert. Besonders spannend finde ich dabei nicht nur die Gesetzestexte, Erläuterungen und Kommentare, sondern vor allem auch ihre Umsetzung und Anwendung in der Praxis. Alle regulatorischen Projekte haben eine technische Komponente und ich finde es spannend, diese beiden Disziplinen miteinander zu verknüpfen.

Promo Shan Müller

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