Karriere bei Deloitte

Job als Consultant bei Deloitte

Martin Geier

„Das Spannende ist, ein Projekt in seiner Gesamtheit abzuwickeln und dafür dann auch die Verantwortung zu tragen.“

Herr Geier, in welcher Position sind Sie aktuell bei Deloitte Österreich tätig?

Ich bin momentan als Senior Consultant im Team IT-Projektmanagement bei Deloitte Consulting tätig und arbeite überwiegend an Projekten in der öffentlichen Verwaltung, wobei auch das Gesundheitswesen sowie Infrastruktur und Energie zu unseren Branchenschwerpunkten zählen. In meinen Aufgabenbereich fallen die Erstellung von Business Cases und Fachkonzepten sowie Analysen zur Aufbereitung von Entscheidungsgrundlagen im Zusammenhang mit großen IT-Vorhaben. Weiters geht es bei IT-Projekten um Fragestellungen wie: Wie setzt man ein Projekt (neu) auf? Wie kann man das Projektmanagement in passender Art und Weise einrichten bzw. unterstützen? Was kann man bei einem laufenden Projekt verbessern?

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?

Jeden Tag ein bisschen anders. Es gibt eine Variante, in der ich von einem Meeting zum nächsten gehe, um – je nach Projektauftrag – verschiedenste, projektbezogene Themen mit unterschiedlichen Kundenvertretern zu besprechen oder abzustimmen, Inhalte zu erarbeiten oder um Ergebnisse zu präsentieren. Dann gibt es Tage, an denen man eine längere Anreise hat und in der Früh in den Zug oder in das Flugzeug steigt, um einen Workshop abzuhalten oder einen ganzen Projekttag mit diversen Gesprächen ergebnisorientiert zu moderieren und wirklich intensiv mit dem Kunden zu arbeiten. Und dann gibt es noch Tage, an denen man dann etwas mehr Zeit für sich hat und im Büro ist, um alleine oder mit den Kollegen an den laufenden To-Dos arbeiten zu können. Also bunt gestreut und das macht es recht abwechslungsreich.

Was wären denn Herausforderungen in Ihrem Job?

Eine Herausforderung ist sicherlich die eigene Zeiteinteilung. Man muss in der Lage sein sich die Arbeit bestmöglich einzuteilen, insbesondere dann, wenn man gleichzeitig in mehrere Kundenprojekte involviert ist und die jeweiligen Deadlines einhalten muss. Des Weiteren sollte man immer auf Unerwartetes gefasst sein, denn es ergeben sich täglich neue Situationen, mit denen man umgehen können muss und auch bereit sein muss, kurzfristig einzuspringen und Hand anzulegen.

Was ist für Sie das Spannendste in Ihrem Job?

Das Spannendste in meinem Job ist, dass ich mir vieles selbst einteilen und organisieren kann, um die Projekte umzusetzen. Nach anfänglichem Hineinschnuppern in die Arbeitsweise, den Beratungsstil und dem operativen Zuarbeiten in Projekten, konnte ich mich mit den Arbeitsabläufen und den fachlichen Inhalten vertraut machen und habe so im Laufe der letzten Jahre immer mehr Verantwortungsbereiche dazubekommen. Das Spannende ist, ein Projekt in seiner Gesamtheit abzuwickeln und dafür dann auch die Verantwortung zu tragen.

Welche Ausbildung ist notwendig um in so eine Position zu kommen?

Ich denke, dass im Consulting sehr unterschiedliche Ausbildungen gefragt sind. Einerseits ist bei der Abwicklung von IT-Projekten natürlich einschlägiges IT-Know-how von Vorteil, andererseits sind Mitarbeiter aus wirtschaftlichen Studienzweigen in unserem Team sehr verbreitet und willkommen. Insgesamt ist eine abgeschlossene (Fach-)Hochschulausbildung jedenfalls Voraussetzung. Zertifikate aus dem IT-Umfeld oder dem Projektmanagement-Bereich sind ebenfalls hilfreich.

Wie erfolgt die Einschulung von neuen Mitarbeitern in Ihrem Team?

Zum einen findet ein umfangreiches „Onboarding“ statt. Weiters wird im Sinne eines Mentoring der/die neue Kollege/in von etablierten Kolleg/innen schon von Anfang an zu bestimmten internen Terminen oder zum Kunden vor Ort mitgenommen. So kann möglichst rasch die Einarbeitung in den jeweiligen Fachbereich erfolgen. Zusätzlich wird im Tandem-Prinzip, später auch eigenständig gearbeitet und es werden laufend kleinere und größere Themenstellungen aus den Projekten von den/r neuen Kolleg/innen übernommen. Dadurch ist eine erfolgreiche Einarbeitung gewährleistet.

Welche Tipps haben Sie für Bewerber?

Zwei Dinge sind wichtig: Erstens, einfach authentisch sein, denn das ist für das weitere Zusammenarbeiten sehr wichtig. Zweitens ist es auch von Vorteil, offen von sich zu erzählen, z.B. welche Erfahrungen bisher gesammelt wurden, nicht bloß im Zuge der Ausbildung sondern auch im Praktikum oder beim Arbeiten in anderen Bereichen. Denn je mehr man über Jemanden Bescheid weiß, desto besser kann man dann miteinander arbeiten und Synergien bilden.

Über Martin Geier

Bezüglich meiner Ausbildung habe ich mit einer HTL für Informatik und Organisation im Burgenland begonnen und anschließend Gesundheitsinformatik und eHealth (früher hieß es Infomed / Healthcare Engineering) an der Fachhochschule Joanneum in Graz studiert. Hier ging es zum einen um die Möglichkeiten, wie die IT ein Unternehmen unterstützen und deren Arbeitsprozesse verbessern kann, zum anderen um wirtschaftliche Fragestellungen und das Ganze angewendet im Fachbereich des Gesundheitswesens. Auch bei Deloitte Consulting bildet letzteres einen Branchenschwerpunkt, wobei das Wissen und die Methoden rund um Prozess- und Projektmanagement auch in allen anderen Branchen angewendet werden können.

Unsere aktuellen Jobangebote finden Sie im Deloitte Jobportal.

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