Karriereblog

Karriere im Bereich Finanzstrafrecht

Ich habe im Sommer ein Praktikum bei Deloitte absolviert und einige Monate später wurde ich angerufen und gefragt ob ich auch Interesse an einer Teilzeittätigkeit hätte. Seit Februar 2009 bin ich nun bei Deloitte und arbeite in der Steuerberatung im Bereich Finanzstrafrecht.

Wie würden Sie einen typischen Arbeitstag beschreiben?

Meistens beantworten wir komplexe steuerliche Anfragen von Klienten. Es gibt aber auch immer wiederkehrende Leistungen wie z.B. Steuererklärungen, die regelmäßig abzuarbeiten sind.

Kurz erklärt, wie ist der eigene Bereich aufgebaut und was wird angeboten?

Häufig geht es um Selbstanzeigen, wir bieten unseren Klienten aber ebenso Unterstützung bei Betriebsprüfungen und laufenden Verfahren an. Wir machen aber nicht nur Finanzstrafrecht, sondern auch z.B. Konzernberatung.

Was war bis heute die wichtigste Erfahrung im Job, wovon können Sie profitieren?

Am meisten profitieren kann ich von unserer Zusammenarbeit im Team. Wir unterstützen uns gegenseitig und dadurch kann ich von meinen Kollegen jeden Tag etwas Neues dazulernen.

Was sind die Herausforderungen in Ihrem Job?

Man muss sehr schnell reagieren und auf den Klienten eingehen können.

Was ist das Spannendste/Coolste an Ihrem Job?

Das es immer wieder etwas Neues gibt, in das man sich vertiefen kann und dass man bei Terminen mit Klienten die Personen hinter den Steuererklärungen kennen lernen kann.

Was ist das Besondere an Deloitte Österreich?

Die Flexibilität im Job, die einem geboten wird. Wer nebenbei noch studiert, kann seine Arbeitszeit sehr  flexibel einteilen.

Was braucht man in Ihrem Job unbedingt für Voraussetzungen?

Man sollte gerne genau arbeiten und gewissenhaft Dinge erledigen. Interesse für einerseits rechtliche Beratung und andererseits Interesse für betriebswirtschaftliches Arbeiten ist sehr wichtig. Aber auch Teamfähigkeit ist eine wesentliche soziale Kompetenz, die jeder mitbringen sollte.

Ihr Tipp für Bewerber?

Man sollte sich authentisch präsentieren  und auch auf die eine oder andere fachliche Frage gefasst sein.  Ich habe ein Auslandssemester, in der französischen Schweiz, in Lausanne gemacht. Das war im letzten Jahr meines Studiums. Durch mein Romanistikstudium hatte ich Französisch als „Hauptfach“ und habe dort meine Französischkenntnisse vertiefen können.  Ich kann sowas nur jedem empfehlen.

Warum sollte man ein Auslandssemester machen?

Weil es eine interessante Erfahrung ist, sich in ein anderes Land zu begeben. Die Idee dazu hatte ich recht früh, eigentlich schon in meiner Schulzeit.  Man entwickelt sich immer weiter  wenn man sich neuen Herausforderungen stellt und das ist auch später im Job der Fall.

Welche Frage hätten Sie bei Ihrem Einstieg jemanden in Ihrer heutigen Position gestellt?

Worauf sollte man sich am besten vorbereiten?

… und die Antwort darauf?

Man sollte sich ein möglichst umfassendes, steuerliches und rechtliches Wissen aneignen. Interesse haben an den Dingen, die auf einen zukommen.

Edith Lebenbauer: Ich habe zuerst den Bachelor und anschließend den Master Wirtschaftsrecht absolviert. Im letzten Jahr habe ich mein Zweitstudium Romanistik abgeschlossen. Seit Anfang dieses Jahres arbeite ich nun Vollzeit bei Deloitte.

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