Deloitte Karriereblog

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Warum sollte man in der Wirtschafts­prüfung arbeiten?

Ich bin in der klassischen Wirtschaftsprüfung tätig, wir haben weniger Sonderprojekte und prüfen vor allem Jahres- und Konzernabschlüsse. Meine Arbeit macht mir Spaß, es ist vielseitig, man lernt viele nette Menschen und verschiedene Branchen bzw. Unternehmenskulturen kennen.

Frau Hock, mit welchen Fragen kommen Kunden zu Ihnen?

Das ist ganz unterschiedlich. Meistens kommen Kunden natürlich mit Fragen, die direkt den Jahresabschluss betreffen und eher von unternehmensrechtlicher Natur sind. Meine Prüfungsklienten sind vor allem Unternehmensgruppen, hier prüfen wir die Einzelabschlüsse von den Tochtergesellschaften und den Konzernabschluss. Mein Team ist sehr breit aufgestellt und betreut Kunden in verschiedenen Branchen, u.a. im Bereich Gesundheitswesen, Technologie und Medien, Produktion, Energie und Versorgungswirtschaft.

Was macht einen guten Wirtschaftsprüfer aus?

Meiner Meinung nach muss ein guter Wirtschaftsprüfer ein breites Fachwissen haben, aber sich auch im eigenen Spezialgebiet gut aufstellen und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Man muss den Kunden verstehen und mit der Branchenentwicklung vertraut sein. Man braucht natürlich auch ein gewisses Feingefühl, was den Umgang mit Menschen angeht.

Warum sollte man in der Wirtschaftsprüfung arbeiten?

Ich persönlich finde, dass der Lerneffekt sehr groß ist; in anderen Bereichen und Unternehmen sieht man nicht so viel. In der Wirtschaftsprüfung hat man die Möglichkeit Unternehmen verstehen zu lernen, indem man Einblick in deren Unternehmenskulturen, Prozesse und Abläufe bekommt.

Was haben Sie studiert, was war Ihre Lieblingsvorlesung?

Ich habe ein Master- und ein Magisterstudium in BWL gemacht. Eines mit dem Schwerpunkt in Management, das andere mit Schwerpunkt in Marketing. Am Anfang meines ersten Studiums habe ich Wirtschaftsgeschichte sehr interessant gefunden, später waren vor allem HR-Themen spannend. Bei meinem zweiten Studium habe ich dann Themen wie Kundenzufriedenheit und -verhalten für mich entdeckt.

Wie sind Sie zu Ihrem Job gekommen?

Bei mir war es eigentlich ein glücklicher Zufall, dass ich mit einem Praktikum im Bereich der Wirtschaftsprüfung begonnen habe. Für Arbeitsuchende würde ich auf jeden Fall empfehlen, sich einfach auszuprobieren und möglichst viele Branchen kennenzulernen. Studierende sind meistens flexibler und haben viele verschiedene Möglichkeiten; diese sollte man nutzen.

Was macht die Unternehmenskultur von Deloitte in Graz aus?

Unser Arbeitsklima ist sehr familiär. Obwohl wir viele verschiedene Abteilungen am Standort haben, sind wir doch einfach ein sehr großes Gesamtteam. Der Zusammenhalt von Mitarbeitern wird auch durch gemeinsame Events verstärkt. Mein Team arbeitet auch sehr eng mit einem Team aus Wien zusammen, wir arbeiten in der Prüfungssaison gemeinsam an größeren Aufträgen.

Ein Moment, der Ihnen in Ihrer Karriere besonders in Erinnerung geblieben ist…

Es gab schon viele schöne und auch lustige Momente. Ich finde, dass das Arbeitsklima bei Deloitte sehr gut ist, die Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit. Auf der anderen Seite freut es mich immer sehr, wenn Klienten mit uns zufrieden sind. Es macht mich jedes Mal glücklich, wenn Kunden zu mir sagen, dass sie froh sind, mit mir zusammenzuarbeiten. Solche Momente finde ich einfach toll.

Melinda Hock
Über Melinda Hock

Ich arbeite bei Deloitte seit 7 Jahren, wobei ich in Wien begonnen habe und nach erfolgreicher „Wohnsitzverlegung“ nun das Grazer Team verstärke. Deloitte war für mich immer schon ein attraktiver Arbeitgeber, deshalb habe ich schon während meiner Studienzeit ein Praktikum in der Wirtschaftsprüfung gemacht. Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt und das was ich gesehen habe, hat mich neugierig gemacht und mich dazu motiviert, nach meinem Studium bei Deloitte anzufangen. Als Senior in der Wirtschaftsprüfung bin ich für verschiedene Aufgaben zuständig, je nach Größe und Komplexität der Aufträge. Unsere Auftragsstruktur und Prüfungseinteilung hat sich in den letzten Zeiten so entwickelt, dass ich im Grunde gesehen vor allem an großen Aufträgen arbeite.

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