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Deloitte HR Predictions

2019 steht Produktivität im Fokus

  • Trend 1: Bessere Ergebnisse durch Teamwork und die Neugestaltung von Arbeit
  • Trend 2: Data Analytics als Boost zur Effizienzsteigerung von Prozessen
  • Trend 3: Erweiterter Mitarbeiterbegriff wird neue Herausforderung

 

Wien, 21. Jänner 2019 – In den letzten Jahren waren die Personalabteilungen vor allem mit dem digitalen Wandel beschäftigt. Nun rückt die Produktivitätssteigerung ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Neue Arbeitsmodelle und Technologien können dabei unterstützen. Die zentrale Frage für die Personalabteilungen lautet: Konnten die HR-Maßnahmen zu einer Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter und des Unternehmens führen?

Deloitte hat drei zentrale Trends identifiziert, die in diesem Kontext 2019 für die HR-Abteilungen bestimmend sein werden.

Trend 1: Bessere Ergebnisse durch Teamwork und die Neugestaltung von Arbeit

Ein zentraler Hebel zur Produktivitätssteigerung ist das Bilden von unternehmensinternen Netzwerken und Teams. Durch eine Verstärkung der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit – von der Mitarbeiterebene bis hin zu den höchsten Führungskreisen – werden Unternehmen flexibler und gewinnen an Innovationskraft.

„Immer mehr Unternehmen erkennen im sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld die Notwendigkeit, sich von starren internen Strukturen zu lösen. Das erfordert häufig ein radikales Neudenken von Jobs und Strukturen sowie das Auflösen von Abteilungsgrenzen“, erklärt Anna Nowshad, Director bei Deloitte Österreich.

Trend 2: Data Analytics als Boost zur Effizienzsteigerung von Prozessen

Neue Technologien halten zunehmend Einzug in alle Unternehmensebenen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Analyse von Daten. Predictive Analytics, also vorausschauende Datenanalysen, können beispielsweise zur effizienteren Gestaltung der Talentesuche beitragen. Die große Herausforderung sind dabei die enormen Datenmengen. Wenn diese richtig gefiltert und interpretiert werden, können sie für das Personalmanagement wertvolle Einblicke liefern.

„Data Analytics wird in den Personalabteilungen ein immer größeres Thema. Richtig eingesetzt können dadurch unterschiedliche Leistungen wie Recruiting, Performance Management, Vergütung und Weiterbildungsangebote individueller und passender zugeschnitten werden. Davon profitieren die Mitarbeiter und das Unternehmen gleichermaßen“, so Anna Nowshad.

Trend 3:  Erweiterter Mitarbeiterbegriff wird neue Herausforderung

Die meisten Organisationen haben bereits begonnen, den Begriff des Mitarbeiters weiter zu denken. Neu definiert versteht man darunter das ganze Talente-Ökosystem – von fix Angestellten, über Gig Workers bis hin zu Netzwerken mit anderen Unternehmen und Communities. Das erfordert ein neues Verständnis, wie Mitarbeiter ins Unternehmen integriert werden. Auch die Suche nach passenden Mitarbeitern und entsprechendes Employer Branding müssen völlig neu gedacht werden.

„Das Finden und der richtige Einsatz von Mitarbeitern waren auch bisher zentrale Aufgaben von Personalabteilungen. Durch die Ausweitung des Mitarbeiterbegriffs braucht es aber auch eine Veränderung im Mindset der HR-Verantwortlichen. Nur so wird ein holistisches und inklusives Personalmanagement möglich“, betont Anna Nowshad abschließend.

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