Pressemeldungen

found! Die sechs Finalisten der Social Start-up Initiative stehen fest 

Deloitte Österreich und Impact Hub Vienna begleiten jetzt die Social Start-ups in sechsmonatigem Inkubationsprozess

found! – die Social Start-up Initiative des Deloitte Future Fund – geht in die nächste Runde. Sechs vielversprechende Projekte wurden von Deloitte Österreich und Impact Hub Vienna ausgewählt. In einem sechsmonatigen Inkubationsprozess werden die Social Start-ups nun von Experten begleitet, um deren erfolgreiche Etablierung am Markt zu ermöglichen. Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen für anerkannte Flüchtlinge.

Wien, 7. Oktober 2016. – Der Bewerbungsprozess für found! ist abgeschlossen, die Juryentscheidung gefallen. Sechs Projektideen wurden von Deloitte Österreich und Impact Hub Vienna aus 26 Einreichungen ausgewählt. Diese Social Start-ups werden nun in einem intensiven, sechsmonatigen Inkubationsprozess begleitet. Experten von Deloitte Österreich und Impact Hub Vienna arbeiten gemeinsam mit den sechs Finalisten an Planung, Weiterentwicklung und Umsetzung der Geschäftsideen. Zwei der Social Start-ups haben die Möglichkeit, nach dem halben Jahr zusätzliche finanzielle Unterstützung zu erhalten. Im Frühjahr 2017 werden die zwei finalen Projekte gewählt und der Öffentlichkeit präsentiert. Ziel ist die erfolgreiche Etablierung der Start-ups am Markt und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Fluchthintergrund.

„Die Integration von Flüchtlingen kann nur erfolgreich sein, wenn diese auch Chancen am Arbeitsmarkt erhalten. Mit den Social Start-ups von found! wollen wir genau das schaffen“, betont Bernhard Gröhs, Managing Partner von Deloitte Österreich. „Die nächsten sechs Monate werden die innovativen Projekte mit Expertenberatung, Vernetzung und finanziellen Mitteln unterstützt.“

Sechs vielversprechende Start-ups

Unter den für den Inkubationsprozess ausgewählten Projekten sind drei Wiener sowie drei Tiroler Start-ups. Das Projekt Bockwerk baut in Wien mit Flüchtlingen und Designern gemeinsam Möbelstücke und will ihnen so ermöglichen, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Über eine gute Berufsausbildung will RefugeesCode Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt vorbereiten. Das Start-up bietet ein kostenloses Ausbildungsprogramm in der Software-Entwicklung an. Eine mobile umweltfreundliche Autoreinigung mit Lastenfahrrädern/E-Tuk-Tuks ist das Konzept hinter CARamel. Damit soll nicht nur ein sozialer, sondern auch ein ökologischer Beitrag geleistet werden.

Drei Projekte kommen aus Tirol. InterprAID bietet Dolmetscherdienste über eine App an. Das Dolmetschen und Mitteln in sozialen Einrichtungen wird so erleichtert. Das Projekt Café Namsa will Flüchtlingen durch die Mitarbeit in einem Lokal den Einstieg in die Arbeitswelt ermöglichen. Der gastronomische Betrieb legt einen hohen Stellewert auf die Aus- und Weiterbildung der Flüchtlinge, die für den österreichischen Arbeitsmarkt gerüstet sein sollen. Auch die Mitarbeiter von develooper sind Menschen mit Fluchthintergrund. Die Agentur bietet Websites, Webstores und komplementäre Services an.

„Alle sechs Start-up Ideen haben viel Potenzial für eine erfolgreiche Zukunft“, freut sich Matthias Reisinger, Co-Founder Impact Hub Vienna „Nun gilt es dieses Potenzial zu heben und mit den Social Start-ups gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen. Daran werden wir im nächsten halben Jahr intensiv arbeiten.“

Nachhaltiger Beitrag zur Schaffung von Perspektiven

found! ist ein Projekt des Deloitte Future Fund, unter dem Deloitte Österreich seine Corporate Responsibility Aktivitäten bündelt. Der Deloitte Future Fund leistet einen nachhaltigen Beitrag zu aktuellen Herausforderungen an der Schnittstelle Gesellschaft und Wirtschaft. Er ist mit einem Budget von einer Million Euro an direkten Geldmitteln sowie Pro Bono Leistungen von 10.000 Arbeitsstunden auf fünf Jahre ausgestattet. Mit konkreten Projekten werden im Rahmen des Deloitte Future Fund die nächsten drei Jahre Perspektiven für anerkannte Flüchtlinge geschaffen. Neben der Social Start-up Inititative found!, die sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen fokussiert, liegt der Schwerpunkt eines zweiten Projektes mit der Diakonie Österreich auf Bildung, Spracherwerb und Pflichtschulabschlüssen.

War der Artikel hilfreich?