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Executive Summary

Erstmals seit Jahren zeichnet sich für den Wirtschaftsstandort Österreich ein Ende des Abwärtstrends ab. Für eine nachhaltige Trendumkehr braucht es eine ambitionierte Vision: Top 10 weltweit und Top 3 in Europa.

Österreich hat in den letzten zehn Jahren kontinuierlich an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber aufstrebenden Volkswirtschaften eingebüßt. Vor 2008 zählte der Standort noch zu den erfolgreichsten Wirtschaftsnationen der Welt. Seit mehreren Jahren liegt das Land in den relevanten Rankings nur mehr auf Plätzen zwischen 18 und 24. Österreich hat sich unter den Industrienationen somit im Mittelfeld festgesetzt. Das führt unter den Wirtschaftstreibenden in Österreich zu angeregten Diskussionen und zahlreichen Forderungen.

Seit Mitte des vergangenen Jahres zeichnet sich ein Ende des bisherigen Abwärtstrends ab. Nicht zuletzt auf Grund einer dynamisierten Weltwirtschaft verbessern sich die makroökonomischen Kennzahlen und die Zuversicht vieler Unternehmer steigt wieder. Das drückt sich auch in den internationalen Rankings aus, die erstmals seit dem Erscheinen des Deloitte Radar vor vier Jahren eine positive Entwicklung zeigen.

Österreich hat die Voraussetzungen und das Potenzial um in der Topliga mitzuspielen. Ziel muss eine Top 3 Platzierung in Europa und eine Top 10 Position unter den weltweit führenden Industrienationen bis 2025 sein.

Um das zu schaffen, gilt es jetzt dran zu bleiben und das positive Momentum zu nutzen. Österreich kann das schaffen.

Cockpit

Ein Ende des Abwärtstrends bei der globalen Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zeichnet sich ab: Der Indexwert über die sieben von Deloitte analysierten Standortfaktoren steigt leicht von 2,86 auf 3,00 von fünf möglichen Punkten.

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