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Lebensqualität

7. Standortfaktor | Deloitte Radar 2018

Österreich gilt als Land mit sehr hoher Lebensqualität. Die „Insel der Seligen“ zeichnete sich über Jahre durch steigenden materiellen Wohlstand, soziale Sicherheit, eine intakte Umwelt und hohe Lebenszufriedenheit aus. Diese ist weiterhin ein zentrales Asset des Landes.

In einer umfassenden Studie von Statistik  Austria kommt eines klar zum Ausdruck: Die österreichische Bevölkerung ist grundsätzlich mit ihrer Lebensqualität sehr zufrieden. Die subjektive Lebenszufriedenheit ist hoch, auch die allgemeine Lebenserwartung und die Gesundheitsdaten entwickeln sich tendenziell positiv.  Die Menschen sind stolz auf die intakte  Umwelt, die gesellschaftlichen Errungenschaften und die vielfältige Landschaft. Davon profitiert auch der Tourismus. Dieses Umfeld hat Anziehungskraft für  internationale Unternehmen und Spitzenkräfte.

Es gibt allerdings Faktoren, die sich negativ auf die Zufriedenheit auswirken: Die Arbeitslosigkeit ist gemessen an früheren Zeiten immer noch hoch, die Einkommen vor allem im unteren Einkommensviertel halten mit dem Wachstum nicht mit und das Vertrauen in das politische System sinkt kontinuierlich. Mehrere hart geführte Wahlkämpfe in kurzer Zeit haben die Gesellschaft in vielen Bereichen polarisiert. Und im Umweltbereich sind es Themen wie zunehmende Zersiedelung und der hohe Landschaftsverbrauch, die negativen Folgen des Klimawandels und die Treibhausgasproblematik, die zu Unsicherheiten führen. Diese Einschätzung spiegelt sich auch im Better Life Index der OECD wider, in dem Österreich im letzten Jahr um zwei Ränge von Platz 15 auf 17 zurückgefallen ist.

Um die hohe Lebensqualität zu halten, braucht es verstärkte Anstrengungen in den Bereichen Einkommensverteilung und Arbeitsplätze, im Umweltschutz sowie bei der Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens.

Der Deloitte Radar vergibt für diesen Standortfaktor 4,5 von 5 möglichen Punkten (2017: 5 Punkte)
mit negativem Ausblick.

Social Progress Index 2017

Rein ökonomische Kennzahlen, wie beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt, können in Bezug auf die Lebensqualität kein vollständiges Bild vermitteln. Mit Hilfe des Social Progress Index (SPI) wird der soziale Fortschritt unabhängig von wirtschaftlichen Kennzahlen gemessen. Zum vierten Mal hat nun die NGO Social Progress Imperative, unter anderem gemeinsam mit Deloitte, die weltweite Entwicklung anhand des sozialen Fortschritts analysiert.

Zur Pressemeldung

Social Progress Index Report 2017

Tourismus­barometer 2017

Bereits zum dritten Mal steht die Gemütslage der österreichischen Tourismusunternehmer im Mittelpunkt einer Deloitte Analyse. Um den Fokus, der bisher auf Westösterreich lag, zu erweitern, wurde der Tourismusbarometer heuer erstmals gemeinsam mit der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) umgesetzt. Die Befragung wurde auf ganz Österreich ausgeweitet und bietet so einen noch umfassenderen Einblick in die Stimmung der Branche.

Zum Artikel

Deloitte Tourismusbarometer 2017

Deloitte Future Fund

Der Deloitte Future Fund ist eine Initiative von Deloitte Österreich. Unter diesem Dach werden alle Corporate Responsibility Aktivitäten des führenden Anbieters für Professional Services gebündelt. Unter dem Leitspruch „Perspektiven schaffen“ werden langfristige Projekte mit sozialem Hintergrund sowohl finanziell als auch personell unterstützt. Zwei wichtige Säulen sind dabei das Thema Bildung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Deloitte leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Bewältigung aktueller Herausforderungen an der Schnittstelle von Gesellschaft und Wirtschaft. Ziel ist dabei stets die Schaffung von Zukunftsperspektiven für sozial benachteiligte Menschen.

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