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Lebensqualität

Materieller Wohlstand, ein hochentwickeltes Sozial- und Gesundheitssystem sowie die überdurchschnittlichen Werte bei Lebenszufriedenheit, Sicherheitsempfinden und Umweltschutz bedeuten eine sehr hohe Lebensqualität am Standort. Diese gilt es mit Zukunftschancen für die nächsten Generationen zu verbinden.

Die hohe Lebensqualität wirkt sich nicht nur positiv auf die private Lebenszufriedenheit aus. Ein hoch entwickelter und sicherer Lebensraum ist auch eine gute Basis für wirtschaftliche Entwicklung, hohe Produktivität und soziale Stabilität. Und auch auf den so wichtigen Tourismussektor oder den notwendigen Zuzug neuer Unternehmen und qualifizierter Arbeitskräfte wirken sich diese Faktoren positiv aus. Erst kürzlich wurde die Bundeshauptstadt Wien in der Mercer Studie zum achten Mal in Folge zur lebenswertesten Großstadt für Expatriates gekürt.

Im Better Life Index der OECD konnte sich Österreich 2016 wieder um zwei Plätze auf Rang 15 verbessern. Trotz der viel diskutierten Herausforderungen durch erhöhte Zuwanderung kann Österreich in der OECD-Befragung sowohl beim Sicherheitsgefühl als auch beim subjektiven Wohlbefinden überdurchschnittliche Werte erzielen. Auch die Ergebnisse des Social Progress Index unterstreichen die hohen Werte betreffend Grundlagen des Wohlbefindens und Abdeckung der Grundbedürfnisse. Bei den empfundenen Chancen und Möglichkeiten weisen andere Staaten mit vergleichbarem BIP pro Kopf hingegen bessere Zukunftsperspektiven auf. Durch konsequente Arbeit an allen Standortfaktoren könnte Österreich die hohe Lebensqualität noch besser in zukünftiges Wirtschaftspotenzial umlegen.

Social Progress Index 2016

Der Social Progress Index (SPI) ist eine Ergänzung des BIPs und anderer ökonomischer Indikatoren. Der SPI bietet weltweit den umfassendsten Rahmen zur Messung von sozialem Fortschritt. Er ist der erste Index, der sozialen Fortschritt unabhängig vom BIP misst. Der Index zielt darauf ab, Stärken und Schwächen der gesellschaftlichen Entwicklung aufzudecken sowie Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Die Leistung der Länder wird dabei nicht nur ökonomisch, sondern ganzheitlich beurteilt.

Der Social Progress Index wird jährlich von der NGO Social Progress Imperative in Zusammenarbeit mit Deloitte herausgegeben. Der SPI wurde 2013 erstmals von einem Expertenteam unter der Leitung von Harvard Business School-Professor Michael E. Porter mit Beteiligung von Deloitte konzipiert.

Tourismus­barometer 2016

Mit dem Tourismusbarometer hat Deloitte Tirol im Jahr 2016 zum zweiten Mal die Stimmungslage von österreichischen Touristikern erhoben. 128 Unternehmer haben im Rahmen der Studie im März und April 2016 ihre Sicht zur heimischen Tourismusbranche dargelegt.

Die Befragung umfasste folgende sechs Kernbereiche: Wirtschaftliche Lage des Tourismus, Regionales Umfeld und regulatorische Rahmenbedingungen, Geschäftsentwicklung, Personal, Investition und Finanzierung sowie Planung und Controlling.  

Deloitte Future Fund

Der Deloitte Future Fund ist eine Initiative von Deloitte Österreich. Unter diesem Dach werden alle Corporate Responsibility Aktivitäten des führenden Anbieters für Professional Services gebündelt. Unter dem Leitspruch „Perspektiven schaffen“ werden langfristige Projekte mit sozialem Hintergrund sowohl finanziell als auch personell unterstützt. Zwei wichtige Säulen sind dabei das Thema Bildung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Deloitte leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Bewältigung aktueller Herausforderungen an der Schnittstelle von Gesellschaft und Wirtschaft. Ziel ist dabei stets die Schaffung von Zukunftsperspektiven für sozial benachteiligte Menschen. Zu unserem Blog

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