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Unternehmens­infrastruktur und Umfeld

Die positiven Konjunkturprognosen und die steigenden Einnahmen ermöglichen dem öffentlichen Sektor eine Ausweitung zielgerichteter Investitionen in die digitale Infrastruktur, in den Ausbau erneuerbarer Energien und in ein zukunftstaugliches Bildungsangebot.

Österreich gehört mit seiner gut ausgebauten allgemeinen Infrastruktur zu den globalen Spitzenreitern. Aufholbedarf besteht aber insbesondere in der digitalen Infrastruktur, die für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit eine wesentliche Grundvoraussetzung darstellt. Die Politik forciert daher zurecht Investitionen in den flächendeckenden Breitbandausbau bis 2020 und in eine rasche Einführung der neuen 5G-Technologie. Derartige Investitionen sind leichter zu managen als die ebenfalls notwendige Digitalisierung des Schulsystems und die breite Verankerung digitaler Kompetenzen.

Einen Rückschlag hat der Standort durch die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gegen die dritte Piste am Flughafen Wien erfahren, die den lange geforderten Ausbau zumindest auf Jahre hinweg verhindern wird.

Im Energiebereich wird die Entscheidung über eine mögliche Trennung der Strompreiszone mit Deutschland darüber entscheiden, wie sich die Strompreise kurzfristig entwickeln werden. Umso bedeutsamer sind alle Initiativen zur Forcierung erneuerbarer Energien einzustufen – das gilt sowohl für die Erzeugung als auch für die Wachstumsmöglichkeiten in der Green Tech-Branche.

Unternehmensinfrastruktur

Deloitte Property Index 2016

Der Deloitte Property Index vergleicht Wohnungsmarkt und Wohnmarkttrends in ausgewählten, hauptsächlich europäischen Ländern. Der Report analysiert die Einflussfaktoren, die sich auf die Entwicklung des Wohnungsmarktes und der Wohnimmobilien auswirken. Der Property Index wurde heuer zum fünften Mal erhoben. Im Index wurden folgende Länder analysiert: Österreich, Belgien, Tschechien, Estland, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Irland, Israel, Italien, Lettland, Litauen, Niederlande, Polen, Portugal, Russland, Slowenien, Spanien und das Vereinigte Königreich.

Erneuerbare Energien 2016

Die Studie „Erneuerbare Energien in Österreich 2016“ basiert auf einer repräsentativen Befragung der österreichischen Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 70 Jahren (1.000 Befragte). Die Datenerhebung wurde von Mitte bis Ende Oktober 2016 durchgeführt. Befragt wurden ausschließlich Personen, die in ihrem Haushalt in Entscheidungen bezüglich Investitionen bzw. des Kaufes von energiebezogenen Pro-dukten, Services und Technologien involviert sind.

Der digitale Energiekunde

Im Rahmen der Deloitte Studie wurden im September 2016 104 Manager der österreichischen Energiewirtschaft online befragt. Im Zentrum der Umfrage standen die digitalen Services der Energieversorger sowie die Nutzung dieser Angebote aus Anbietersicht.

Deloitte European CFO Survey

Für die europäische CFO Studie von Deloitte wurden die Ergebnisse von Befragungen aus 17 europäischen Ländern, einschließlich Österreich, zusammengefasst. Insgesamt wurden die Einschätzungen von mehr als 1000 Finanzvorständen analysiert. Die Befragung wurde im dritten Quartal 2016 durchgeführt. Der CFO Survey erscheint zweimal jährlich.

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