Analysen

Deloitte Property Index 2017

Bauen, Kaufen, Mieten – die wichtigsten Trends im Überblick

Bereits zum sechsten Mal vergleicht der Deloitte Property Index die Wohnungsmärkte bzw. die Wohnmarkttrends in ausgewählten, hauptsächlich europäischen Ländern. Wie schon in den Vorjahren, zeigt sich Österreich auch heuer wieder als Spitzenreiter in Sachen Wohnbauvorhaben. In keinem der anderen analysierten Länder wurde im Jahr 2016 mit der Errichtung so vieler neuer Wohnungen pro Einwohner begonnen.

„Österreich liegt bei den Bauvorhaben im Wohnungsbereich an europäischer Spitze. Damit wird sowohl von privaten als auch öffentlichen Bauträgern der wachsenden Nachfrage Rechnung getragen“, bestätigt Alexander Hohendanner, Partner bei Deloitte Österreich.

Deloitte Property Index 2017

In Österreich

  • wurde im Europavergleich mit der Errichtung der meisten neuen Wohnungen pro Einwohner begonnen.
  • bezahlt man für eine 70m2 Wohnung rund sechs Bruttojahresgehälter und befindet sich damit im europäischen Mittelfeld. An beiden Enden der Skala stehen Großbritannien und Portugal, mit den jeweils teuersten (Großbritannien) und günstigsten (Portugal) Neubauwohnungen.
  • gibt es ein eindeutiges Stadt-Land-Gefälle: die Städter müssen spürbar mehr für ihre Wohnungen zahlen als den landesüblichen Durchschnitt.

    „In Wien zahlt man durchschnittlich einen Quadratmeterpreis von rund EUR 4.000,-. Das ist eineinhalbmal so viel wie im nationalen Durchschnitt“, ergänzt Alexander Hohendanner.
  • wird gerne gemietet, beinahe ein Drittel der österreichischen Haushalte (30,2 %) lebt in gemieteten Wohnobjekten. Damit liegt Österreich auf Platz drei in Europa und wird nur noch von Deutschland und Dänemark übertroffen.
  • werden am Markt hohe Immobilienpreise im Verhältnis zum aktuellen Mietniveau verlangt. Mit einer Rendite von 2,8 %, liegt Wien im Europavergleich gemeinsam mit Paris an vorletzter Stelle. Nur noch in London City, findet man mit 2,0 % die niedrigste durchschnittliche Rendite. Auch andere österreichische Städte wie Graz (3,1 %) und Linz (3,4 %) weisen niedrige Renditen auf.

Deloitte Property Index 2016

Den Deloitte Property Index 2016 finden Sie hier

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