Banner Cyper Security Studie

Artikel

Deloitte Cyber Security Report

Österreichische KMU müssen sicherer werden

Im Rahmen des Deloitte Cyber Security Reports wurden Entscheider aus ganz Österreich zum Thema Cybersicherheit interviewt. Die Ergebnisse zeigen wesentliche Schwachstellen in Österreichs Unternehmen auf, besonders kleinere und ressourcenschwächere Betriebe zeigen sich überfordert. Insgesamt schätzt sich nur jedes zehnte Unternehmen in Bezug auf den Umgang mit Daten und IT-Systemen als absolut sicher ein.

Top Findings

  • Sicherheitsschere: Großunternehmen sehen die Risiken realistischer und sichern sich entsprechend ab, KMU hinken hinterher
  • Sicherheitslücken: Fast ein Drittel der Mitarbeiter nutzen private Endgeräte für berufliche Zwecke und sehen die Sicherheitsrisiken dabei nicht
  • Sicherheitsrisiko: Gefahrenquellen im eigenen Unternehmen – insbesondere die eigenen Mitarbeiter – werden unterschätzt
  • Sicherheitsmängel: Antivirus-Software und Softwareupdates stellen für viele Unternehmen die Lösung aller Probleme dar – das reicht aber schon lange nicht mehr aus

 

KMU: Aufholbedarf in Sachen Cyber Security

Knapp ein Viertel der österreichischen Betriebe fühlt sich bei Sicherheitsthemen überfordert. Dies geht mit der subjektiven Einschätzung des Sicherheitsniveaus einher, nur jedes zehnte Unternehmen ordnet sich hier in Bezug auf Daten und IT-Systeme als absolut sicher ein. Grundsätzlich sind Großunternehmen deutlich besser auf mögliche Sicherheitsvorfälle vorbereitet und setzen sich öfter proaktiv mit der Möglichkeit eines Störfalls auseinander. Prävention und Vorsorge in diesem Bereich sind essentiell, da bereits 87 % aller Studienteilnehmer einen Störfall erlebt haben. KMU haben hier einen eindeutigen Aufholbedarf.

Unsere Experten empfehlen insbesondere KMU, aktiv Cyber-Strategien zu erarbeiten und umzusetzen.

Deloitte kann Ihnen dabei helfen, den Reifegrad Ihrer Cyber-Security mit einfachen Mitteln zu verbessern. Mit unserem Produkt Ready-Set-Go überprüfen wir innerhalb eines Tages den aktuellen Status Ihrer Cyber-Security und erarbeiten einen Maßnahmenplan zu einem attraktiven Fixpreis.

Sicherheitslücken durch die Benutzung privater Endgeräte

Der Umgang mit Daten im beruflichen Alltag ist selten vorbildlich: 31 % verwenden private Endgeräte für berufliche Zwecke, 26 % nutzen WhatsApp für Geschäftliches. Dadurch ergibt sich für Unternehmen ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Unsere Experten raten, im beruflichen Kontext auf die Nutzung privater Geräte gänzlich zu verzichten.

Unterschätzung interner Gefahrenquellen

Der Großteil der befragten Unternehmen fürchtet sich kaum vor Angriffen aus dem eigenen Unternehmen. Lediglich 11% sehen ehemalige Mitarbeiter als Gefahrenquelle und nur 3% trauen ihren eigenen Mitarbeitern einen Angriff zu. Die Praxis zeigt, dass dieses Risikopotenzial massiv unterschätzt wird: Angriffe von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern sind deutlich häufiger zu beobachten.

Unzureichende Standardmaßnahmen im Fokus

Trotz des signifikanten Aufholbedarfs österreichischer Unternehmen im Bereich Cyber-Security setzt ein Großteil in Zukunft weiterhin nur auf Standardmaßnahmen. So sehen 48% die Antivirus-Software als Fokusthema, 41% wollen Softwareupdates durchführen. Hier sehen unsere Experten großen Optimierungsbedarf.

War der Artikel hilfreich?

Verwandte Themen