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Der Reputations-Krise einen Schritt voraus sein

Reputation matters

Deloitte-Studie klärt auf über Risiken für den Marktwert.

Jüngste Krisen namhafter Unternehmen halten uns die Auswirkungen von Reputationsschäden für Organisationen vor Augen, die einen Rückgang des Marktwertes und damit verbundene Folgekosten zur Wiederherstellung des alten Zustandes nach sich ziehen. Oft wissen Unternehmen nicht, wie sie mit Risiken, die ihr öffentliches Ansehen betreffen, umgehen sollen. In dieser Publikation klären wir Sie über zwei Grundsätze auf, um eine gewisse Widerstandsfähigkeit in Bezug auf die Reputation seines Unternehmens aufzubauen. Dazu gehört es Risiken aus einer anderen Perspektive zu erkennen und anhand eines ausgereiften Krisenplans auf potenzielle Krisen vorbereitet zu sein.

In einer aktuellen Studie haben Vorstandsmitglieder angegeben, dass Risiken, die den Ruf ihrer Firma betreffen, der Bereich sei, an dem sie am verwundbarsten sind. Das Paradoxe – nur 39% von ihnen haben einen Plan, wie sie Reputationskrisen entgegenwirken können.

Künftig müssen Unternehmen also den Wert ihrer öffentlichen Reputation verstehen, beschützen und vor allem weiterentwickeln, um somit den Shareholder Value aufrecht zu erhalten.

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Kernergebnisse der Studie: 

  • Risiken, die die Reputation eines Unternehmens betreffen, stellen ebenso Risiken für den Unternehmenswert dar – Unternehmen müssen diese Tatsache berücksichtigen 
  • Firmen werden danach beurteilt, wie sie ihr Unternehmen führen und wie sie mit Krisen umgehen – beides muss gewissenhaft erfolgen, um sukzessive eine starke Reputation aufbauen zu können
  • Das Management der Reputation ergibt sich nicht aus einer einzigen Funktion im Unternehmen, es muss eine ganzheitliche Betrachtung der Unternehmensbereiche stattfinden
  • Rückschläge können durchaus die Chance bieten, seinen Ruf zu verbessern. 
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