Meldewesen Sinnvoll eingesetzt - Deloitte Österreich

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Meldewesen sinnvoll eingesetzt

Wie Deloitte Sie bei den wachsenden Anforderungen des Meldewesens unterstützen kann

Mit Blick auf die anstehenden aufsichtsrechtlichen Neuerungen sowie den zunehmenden aufsichtsbehördlichen Fokus auf Datenqualität und -quantität stehen Finanzdienstleister im Bereich Meldewesen auch weiterhin vor maßgeblichen Herausforderungen.

Wachsende Anforderungen

Vor dem Hintergrund einer laufenden Weiterentwicklung des Aufsichtsrechts (u.a. Basel IV, CRR II/CRD V, EBA/EZB Regularien), führen neue bzw. erweiterte Meldeanforderungen, wie z.B. GMP, AnaCredit, FINREP oder BIRD, zu einer
Zunahme der von der Aufsicht geforderten Datenmenge sowie Datengranularität. Darüber hinaus werden höhere
Anforderungen an die Frequenz der Meldungen sowie an eine zeitnahe Verarbeitung (Ad-hoc Meldungen) gestellt.

Neben der Zunahme der Intensität und Frequenz der Kontrollen und Prüfungen durch die Aufsichtsbehörden steht auch die IT-Architektur der Kreditinstitute im aufsichtsrechtlichen Fokus. So wächst etwa die Bedeutung von Datenprozessen und -qualität durch BCBS 239 und verschärft zusätzlich den regulatorischen Rahmen. Eine enge Vernetzung von Reportingpflichten, dem Bankgeschäft und der IT-Infrastruktur eines Kreditinstituts ist
daher von zentraler Bedeutung.

Durch die intensivierte Überwachung des Bankgeschäfts und der damit einhergehenden steigenden qualitativen
und quantitativen Reportinganforderungen, stehen Finanzdienstleister vor technischen, prozessualen und organisatorischen Herausforderungen. Zur möglichst effizienten Bewältigung dieser zusätzlichen Auflagen sind u.a. eine Weiterentwicklung bestehender IT-Standardlösungen und der IT-Architektur sowie prozessuale Optimierungsmöglichkeiten im Reporting verstärkt in Betracht ziehen.

Produktinformationsblatt zu "Meldewesen sinnvoll eingesetzt"

Meldewesen als zentrale Datenquelle zur Steuerung: Smart Reporting

Aktuell bedienen sich Management Information Systeme (MIS) vorwiegend Meldewesen-unabhängiger Prozesse,
wodurch oftmals das vorliegende Datenpotenzial nur bedingt ausgeschöpft werden kann bzw. Daten teilweise
redundant aufbereitet werden. Für Kreditinstitute gibt es daher einen Anpassungsbedarf hinsichtlich

  • Nutzung der für den Regulator und Markt aufzubereitenden Datenmengen zu Steering-Zwecken (Business Intelligence);
  • Integration in bestehende MIS;
  • Einsatz innovativer Technologien sowie Automatisierungsmöglichkeiten zur besseren Bewältigung der gesteigerten
    Meldeanforderungen.

Harmonisierung und Optimierung von Datenverarbeitungsprozessen

Eine etwaige Anwendung innovativer Technologien kann mit einer Optimierung bzw. Automatisierung regulatorischer und aufsichtlicher Daten-Prozesse einhergehen und so die Effektivität und Effizienz der Reporting-Prozesse verbessern, die Datenqualität erhöhen und Kosten erheblich senken. Entsprechender Anpassungsbedarf
findet sich u.a. in den Bereichen:

  • Verbesserung der Datenqualität und bestehender Datenverarbeitungsprozesse durch Etablierung einer einheitlichen IT-Standardlösung;
  • Abbau von Redundanzen, die u.a. aufgrund unterschiedlicher Datenbedürfnissen bestehen;
  • Stärkere Berücksichtigung moderner Technologien zur Automatisierung und Reduktion manueller Verarbeitungsschritte;
  • Verstärkte Zusammenarbeit mit anderen von Meldepflichten betroffenen Business Lines (wie z.B. Kapitalplanung,
    Controlling, Risikomanagement, Konditionengestaltung).

Wir unterstützen Sie gerne bei

Operativen Anforderungen
- Gesetzeskonforme Umsetzung und Erstellung von Meldeverpflichtungen
- Review, Validierung und Qualitätssicherung von aufsichtsstatistischen Meldungen
- Erstellung, Review oder Update von meldewesenspezifischen Fachkonzepten
- Übernahme von Meldetätigkeiten bei Ressourcenengpässen oder Ausfällen

Mittelfristplanung
- Analyse sowie Dokumentation aktueller und künftiver meldewesenspezifischer Vorgaben
- Identifierung etwaiger Gaps und Compliance Lücken
- Erstellung einer Meldewesen-Roadmap unter Berücksichtigung der IT-Architektur
- Identifizierung des fachlichen und technischen Anpassungsbedarfs
- Strukturierung und Priorisierung notwendiger Maßnahmen zur Erfüllung der Meldeverpflichtungen
- Umsetzungsfarhplan zur Erfüllung wesentlicher Meldeverpflichtungen

Implementierung
- Identifizierung des fachlichen und technischen Anpassungsbedarfs
- Erarbeitung von Datenkonzepten und Mapping von Konten
- Durchführung von Proberechnungen und Migrations-, Regressions- sowie User Acceptance-Tests
- Definition bzw. Adaption bestehender Meldewesenprozesse
- Definition von Prüfregeln und Checks zum Abgleich mit bereits bestehenden Meldetemplates

Prozessoptimierung
- Erhebung Status-Quo und Analyse bestehender Datenverarbeitungsprozesse
- Identifizierung von Redundanzen bzw. Synergiepotenzialen bei Datenverarbeitungs- und Reportingprozessen
- Vergleiche mit Best-Practice-Ansätzen
- Neudefinition effizienter Meldeprozesse
- Identifikation von Quck Wins in der IT-Systemarchitektur

Smart Reporting
- Nutzung der aufzubereitenden Datenmengen zu Steering-Zwecken
- Integration in bestehende MIS zur Hebung von Synergieeffekten
- Optimierung sowie Benchmaring bestehender MIS
- Einsatz innovativer Technologien und Automatisierungsmögichkeiten

Schulungen und Trainings
- Durchführung von Reporting- bzw. Meldewesen-Workshops
- Unterstützung bei Fragestellungen bezüglich regulatorischer Anforderungen

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Ihr Ansprechpartner

MMag. Dominik Damm

MMag. Dominik Damm

Partner Risk Advisory | Deloitte Österreich

Dominik Damm leitet die von ihm gegründete Deloitte FSI Advisory Österreich seit 2002. Er hat in den vergangenen mehr als 15 Jahren erfolgreich eine breite Palette von Management-Lösungen und Service ... Mehr

Dr. Norbert Gruber

Dr. Norbert Gruber

Director Risk Advisory | Deloitte Österreich

Norbert Gruber ist seit 2011 Mitarbeiter der Deloitte FSI Advisory. Seine Beratungsschwerpunkte in der Finanzdienstleistungsbranche liegen vor allem in den Bereichen Bankenaufsichtsrecht (Baseler Rahm... Mehr

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