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Steuerliche Vorteile 2018

Steueranreize für den Standort Österreich

Seit 2018 gelten für Unternehmer positive steuerliche Neuerungen. Unsere Experten haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Seit 2018 traten bereits zahlreiche unternehmerfreundliche steuerliche Neuerungen in Kraft. Besonders profitieren können dabei innovative und investitionsfreudige Unternehmen.

Für den Fortschritt: Forschungsprämie erhöht

Die Forschungsprämie wurde von 12% auf 14% angehoben. Der Entscheidung zugrunde lag ein Evaluierungsbericht, der die positive Wirkung dieser Fördermaßnahme bestätigt.

„Die Forschungsprämie bringt nachweislich einen wirtschaftlichen Vorteil für Österreich. Ihre Erhöhung ist ein wichtiges Signal für den Innovationsstandort“, freut sich Herbert Kovar.

Für Höhenflieger: Flugabgabe halbiert

Jeder Flugzeughalter muss für in Österreich abfliegende Passagiere eine Flugabgabe entrichten. Ausnahmen gibt es nur bei einer Befreiung von der Abgabenpflicht, wie zum Beispiel für Passagiere unter zwei Jahren ohne eigenen Sitz, die Crew sowie bestimmte Zwischenlandungen.

„Flugzeugbesitzer und Airlines können sich über eine steuerliche Erleichterung freuen. Mit Jahresbeginn wird die Höhe der Flugabgabe halbiert“, so Kovar. Die Flugabgabe beträgt dann pro Passagier für die Kurzstrecke EUR 3,50, die Mittelstrecke EUR 7,50 und die Langstrecke EUR 17,50.

Für mehr Innovation: steuerfreie Risikokapitalprämie

Für Investments in innovative Start-ups kann eine steuerfreie Risikokapitalprämie in Anspruch genommen werden. Investoren bekommen bis zu 20 % des förderfähigen Kapitals als Zuschuss. Die Obergrenze liegt bei maximal EUR 50.000,- pro Jahr.

„Laut Information der aws ist der Fördertopf noch nicht ausgeschöpft. Für Betriebe können sich hier interessante Möglichkeiten für die Kooperation mit innovativen jungen Unternehmen bieten. Das bringt nicht nur neue Impulse für das Geschäft, sondern auch steuerliche Vorteile“, betont Steuerberater Herbert Kovar.

Für KMU: Fortführung der Investitionszuwachsprämie gefordert

Der Fördertopf für KMU war nach Auskunft der aws 2017 innerhalb kurzer Zeit aufgebraucht, bevor alle Anträge bearbeitet wurden.

„Insbesondere für die vielen KMU, die noch nicht zum Zug gekommen sind, sollte die neue Bundesregierung die notwendigen Mittel wieder zur Verfügung stellen. Im Falle der tatsächlichen Fortführung wird eine rasche Einreichung des Antrags gefordert sein. Unternehmen müssen deshalb aktuelle Entwicklungen aufmerksam beobachten“, empfiehlt Herbert Kovar abschließend.

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