TMT Fast 500

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ANEXIA

EMEA Technology Fast 500

2013 gelang dem österreichischen Unternehmen ANEXIA der Sprung in die Deloitte EMEA Technology Fast 500 Liste. Diese prämiert jährlich die am schnellsten wachsenden TMT Unternehmen.

Ein Jahr nach der Auszeichnung haben wir mit Alexander Windbichler (Gründer und Geschäftsführer) über seine Erfahrungen mit Deloitte EMEA Technology Fast 500 und die Herausforderungen im TMT Sektor gesprochen.

Was hat sich für ANEXIA seit der letzten Auszeichnung in 2013 verändert, bzw. wie hat sich das Unternehmen seither entwickelt?

ANEXIA konnte in der Zwischenzeit weitere namhafte Kunden gewinnen. Grundsätzlich war bzw. ist 2014 für ANEXIA ein Jahr der Strukturierungen. Aufgrund des Wachstums haben wir uns aktuell das Ziel gesetzt, die internen Strukturen und die Verwaltung auf neue Füße zu stellen. Diese Schritte sind wichtig und notwendig, damit der Kundenzuwachs auch zuverlässig bewältigt werden kann. Der Prozess verläuft sehr gut, wir liegen sogar vor dem Zeitplan.

Welche Erfahrungen hat ANEXIA mit der Auszeichnung im Vorjahr gemacht?

Deloitte EMEA Technology Fast 500 ist eine international sehr anerkannte Auszeichnung. Speziell für Unternehmen, die sich so stark internationalisieren wie wir, war der Sprung auf die Liste ein qualitativ hochwertiges Marketingwerkzeug, da sowohl Deloitte als auch der Award eine sehr breite Bekanntheit genießen. Wir konnten davon stark profitieren. Besonders für unsere Kunden war dies ein weiteres Argument, ANEXIA als Partner zu wählen.

Welche besonderen Herausforderung sieht ANEXIA derzeit für die TMT-Branche, insbesondere für Start-ups?

Viele Startups in der EMEA-Region sehen die immensen Summen, die im Silicon Valley investiert werden. Die Schattenseiten sehen viele allerdings nicht. Auf der einen Seite geben die Gründer einen sehr großen Anteil ihres Unternehmens her. Auf der anderen Seite ist Geld nicht immer die Lösung aller Probleme. Wer mit wenig Geld anfängt ein Business aufzubauen, geht sorgfältiger mit Ressourcen um, ist kreativer, lernt Probleme zu lösen und vor allem auf die Profitabilität zu achten. Die größte Herausforderung ist nicht dem Wahn zu verfallen, sich von Anfang an einen Investor holen zu müssen, sondern die grundsätzlichen Herausforderungen zu lösen und möglichst viel selbst abzudecken. Der Vorteil für TMT Start-ups ist, dass sie Geld mit den eigenen Kapazitäten verdienen können. Je intelligenter und zielgerichteter Mittel eingesetzt werden, desto erfolgreicher wird man. Einen Investor kann man auch später noch ins Boot holen.

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