Artikel

Business-Angel-Freibetrag soll bald neue Impulse setzen

 

Einen Tag vor dem In-Kraft-Treten des Crowdfunding-Gesetzes am 1. September 2015, hat Staatssekretär Harald Mahrer bereits den nächsten Schritt im Rahmen der von ihm ins Leben gerufenen „Gründerland-Strategie“ angekündigt, mit dem ein weiterer, lang ersehnter Wunsch der österreichischen Start-Up-Szene erfüllt werden soll: der Business-Angel-Freibetrag.

Noch im Herbst soll laut Staatssekretär Mahrer ein konkretes Modell für einen Beteiligungsfreibetrag erarbeitet werden, das Privatpersonen genauso wie Unternehmen, oder auch gemeinnützigen oder privaten Stiftungen einen steuerlichen Anreiz für Investitionen in neue Unternehmen und Wachstumsprojekte ermöglichen soll. Ein solcher Freibetrag wird bereits von vielen Experten empfohlen und hat auch in anderen Ländern geholfen, private Mittel zu mobilisieren sowie mehr Attraktivität für Gründer und Investoren zu schaffen.

Wie hoch der Freibetrag ausfallen wird, ist noch unklar. Die Junge Wirtschaft fordert einen Freibetrag von mindestens 50.000 Euro. Ob diesem Wunsch tatsächlich gefolgt wird, bleibt abzuwarten. Ein Business-Angel-Freibetrag wird aber jedenfalls weiter dazu beitragen, Österreich als Gründerland zu etablieren und das im internationalen Vergleich so wichtige Kriterium des ausreichenden privaten Kapitals für Gründer zu fördern.

War der Artikel hilfreich?