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YESTech Klient PIDSO holt sich Horizon 2020 Förderung

Mit einem Projekt zur Entwicklung von speziellen Tracking Antennen Systemen für kleine unbemannte Luftfahrzeuge hat PIDSO die EU weit ausgeschriebene Förderung innerhalb von Horizon 2020 erhalten. Diese Technologie ermöglicht den effizienten Einsatz für kleine unbemannte Luftfahrzeuge vor allem in den wichtigen Bereichen der öffentlichen Sicherheit, dem Katastrophenschutz und der Präzisionslandwirtschaft erst richtig. Wir haben mit Christoph Kienmayer über Herausforderungen für Startups in Österreich gesprochen.

Herr Kienmayer, wie wichtig sind derartige Förderungen für Startups in Österreich?

Förderungen sind sehr wichtig, da für technische Innovationen hohe Investitionen nötig sind. Innovative Projekte könnten ohne entsprechende Förderungen von Startups kaum umgesetzt werden. Beispielsweise könnte bei uns im Haus die Entwicklung komplexer High-Tech Produkte ohne diese Förderung nicht betrieben werden.

Bei welchen anderen Themen / Fragestellungen sollte man als Unternehmer frühzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen?

Eine Unterstützung hat vor allem in den Bereichen Strategie, Finanzmanagement und Steuerberatung Sinn. YESTech war für uns ein tolle Gelegenheit eine Zusammenarbeit mit Deloitte zu starten und somit auf den großen Umfang der Serviceleistungen und Erfahrungen zugreifen zu können.

Welche Tipps können Sie Start-ups geben?

Den Fokus immer auf den Kunden legen und über kontinuierliche Kommunikation Beziehungen aufbauen. 

Welche sind die größten Herausforderungen für österreichische Start-ups in den kommenden Jahren?

Immer stärkerer internationaler Wettbewerb und ein Mangel an qualifizierten Mitarbeitern am Arbeitsmarkt. Verbunden mit hohen Lohnnebenkosten und der Steuerbelastung führt das zu eingeschränkter Wettbewerbsfähigkeit.

Welche Wünsche haben Sie an die Politik, um bessere Rahmenbedingungen für Startups zu schaffen?

Einstiegsbarrieren minimieren, d.h. Gründungsprozess vereinfachen, Kosten senken – Forcierung der Idee „Mini-GmbH“ sowie eine allgemeine Senkung der Arbeitgeberbelastungen.Lohnnebenkosten senken und einfacherer Zugang zu Kapital, zB Modelle wie Business Angel–Finanzierungen steuerlich fördern bzw. attraktiver machen.

Über Christoph Kienmayer:

DI Dr. techn. Christoph Kienmayer stammt aus Langschlad, NÖ und studierte von 1996 - 2001 an der Technischen Universität Wien Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik (Thema der Diplomarbeit: „Design and Implementation of an adaptive Antenna“). Im Anschluss machte er ein Doktorat bei der Forschungsabteilung von Infineon Technologies AG in München. Herr Kienmayer konnte als Forscher, Produkt Marketing Manager und als Teamleiter und Projektmanager Erfahrung sammeln. 2006 wurde ein Einzelunternehmen in Wien gegründet. Seit 2009 widmet er sich Vollzeit der Antennenentwicklung.

 

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