six mistakes not to make

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Sechs Fehler, die Sie während eines Bewerbungsgesprächs vermeiden sollten

Michael Neece, Autor für Monster

Es ist schwierig, den typischen Interviewfallen auszuweichen, wenn Sie nicht wissen, welche es sind. Hier sind sechs, vor denen Sie auf der Hut sein sollten.

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Fehler Nr. 1: Das Bewerbungsgespräch wird mit einer Befragung verwechselt

Die meisten Kandidaten erwarten, einer Befragung unterzogen zu werden. Bei einer Befragung stellt eine Person alle Fragen, während die andere antwortet. Bei einem Bewerbungsgespräch handelt es sich um eine geschäftliche Unterredung, bei der beide Seiten Fragen stellen und beantworten. Kandidaten, die eine Befragung erwarten, stellen kaum selbst Fragen – womit die interviewende Person gegen ihren Willen in die Rolle des Befragers gedrängt wird. Deshalb der Tipp: Bereiten Sie für das Bewerbungsgespräch Fragen vor! 

Fehler Nr. 2: Eine vermeintliche Schwäche positiv darstellen

Oft werden Bewerber nach ihren Schwächen gefragt. Für solche Fälle wird in der Regel geraten, eine Schwäche wie "Ich bin ein Perfektionist" anzuführen und sie ins Positive zu drehen. Ein Interviewer lässt sich von einer solchen Antwort indes nicht beeindrucken, weil er sie schon hundert Mal gehört hat. Gehen Sie also anders vor und führen Sie eine Schwäche an, an der Sie arbeiten möchten. Beschreiben Sie, wie Sie dabei vorgehen. Merken Sie sich: Interviewer wollen sich nicht auf Ihre Schwächen konzentrieren. Sie wollen lieber wissen, wie Sie auf diese Frage reagieren, denn das sagt viel mehr über Sie aus.

Fehler Nr. 3: Sie stellen keine Fragen

Das Bewerbungsgespräch neigt sich dem Ende zu und der Interviewer fragt Sie, ob Sie noch Fragen haben. "Nein" ist wahrscheinlich die schlechteste Antwort, denn sie zeigt, dass Sie entweder nicht interessiert oder nicht vorbereitet sind. Erstellen Sie also vor jedem Bewerbungsgespräch eine Liste von Fragen. Eine gute Frage ist nach Ansicht von Kent Kirch, Director Global Talent Acquisition & Mobility, Deloitte Touche Tohmatsu Limited, jene nach der beruflichen Laufbahn des Interviewers. "Jeder spricht gern über sich – Sie können also mit dieser Frage kaum etwas falsch machen." 

Fehler Nr. 4: Recherchen zum Unternehmen anstellen, aber zu wenig Gedanken zu sich selbst

Bewerber bereiten sich intellektuell vor, indem Sie Recherchen zum Unternehmen anstellen. Aber die meisten machen sich keine Gedanken zu ihrer Erfahrung, ihrem Know-how und ihren Fähigkeiten, die Sie bisher erworben haben. Erstellen Sie eine Liste Ihrer Erfolge. So können Sie sofort alle Fragen zu Ihrer Erfahrung beantworten. Sie müssen zu allen Aspekten Ihres beruflichen Hintergrunds Auskunft geben können. In der Regel beginnen die Interviewer das Gespräch mit der Aufforderung an den Kandidaten, etwas über sich zu erzählen. Reden Sie nicht stundenlang. Gehen Sie auf die wichtigsten Punkte Ihrer akademischen und beruflichen Laufbahn ein, denn das interessiert die Interviewer am meisten.

Fehler Nr. 5: Sie haben Ihr Mobiltelefon nicht ausgeschaltet

Wir mögen in einer vernetzten Welt leben, in der jeder jederzeit erreichbar ist – ein klingelndes Mobiltelefon hat in einem Bewerbungsgespräch trotzdem nichts zu suchen. Schalten Sie es vor dem Bewerbungsgespräch aus.

Fehler Nr. 6: Sie warten auf einen Anruf

Erkundigen Sie sich nach den nächsten Schritten/Stufen des Rekrutierungsprozesses, bevor Sie sich verabschieden. So können Sie Ihr weiteres Vorgehen planen. Ein klassisches Vorgehen ist der Versand eines E-Mails an den Interviewer ein paar Tage später, das Folgefragen enthält, sofern Sie welche haben.

 

Quelle: "Six Interview Mistakes" von Michael Neece, Autor für career-advice.monster.com

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