Swiss ORSA - Wave

Artikel

Swiss ORSA

Herausforderungen bei der Implementierung und Unterschiede von Solvency II ORSA

Dieser Bericht enthält eine Zusammenfassung der Schweizer ORSA-Anforderungen, beschreibt die wichtigsten Herausforderungen für Schweizer Versicherer und enthält einen Vergleich mit der Solvency II ORSA.

05. August 2015

Im Zuge der Novellierung der Schweizer Versicherungsaufsichtsverordnung im Jahr 2015 verlangt die FINMA von den Schweizer Versicherern, dass sie eine "Unternehmenseigene Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung" (Own Risk and Solvency Assessment = ORSA) durchführen. Die FINMA hat folglich die ORSA zusammen mit einem Diskussionspapier am 8. Juli 2015 (Rundschreiben 2016/xx ORSA) eingeführt, das einen prinzipienbasierten Leitfaden darstellt. Die FINMA stellt keine detaillierte Beschreibung der Implementierung eines ORSA bereit, sondern umreisst die wichtigsten Anforderungen, sodass es den Versicherern überlassen bleibt, den ORSA-Prozess zu definieren.

Definition und Konzept der Schweizer ORSA entsprechen weitgehend der Solvency II ORSA, zum Beispiel, dass die ORSA eine vorausschauende, konsistente und globale Übersicht des Risikoprofils eines Versicherers enthalten sollte, dass die ORSA als integraler Bestandteil der Geschäftsstrategie verwendet wird, und dass sie bei strategischen Entscheidungen des Versicherers in Betracht gezogen werden muss.

Swiss ORSA - Die Schweizer ORSA-Anforderungen und die wichtigsten Herausforderungen für Schweizer Versicherer
Fanden Sie diese Seite hilfreich?