Auf das Wachstum aufbauen

Ermittlung der Rendite im Pharmabereich 2021

Seit 2010 verfolgen wir die Renditen der Forschungsinvestitionen, welche die grössten Life-Sciences- und Biotech-Unternehmen aus den Wirkstoffen in der Spätphase der Entwicklung erwarten. Die diesjährige Analyse zeigt eine deutliche Verbesserung des durchschnittlichen internen Zinsfusses (IRR) von pharmazeutischen Innovationen für die Kohorte insgesamt. Dies deutet darauf hin, dass der leichte Aufwärtstrend des letzten Jahres zu einem spürbareren Wachstum geführt hat.

In unserem jüngsten Bericht analysieren wir die aktuellen F&E-Renditen von 15 führenden Biopharmaunternehmen und die Auswirkungen der Pandemie auf die F&E-Pipelines im Jahr 2021 und stellen uns die Frage, wie dies die Einführung digitaler Lösungen beschleunigt und sich auf den IRR ausgewirkt hat. Demnach ist die Branche gut aufgestellt, um auf der Dynamik und den Erkenntnissen dessen, was gut funktioniert hat, aufzubauen, Prozesse zu optimieren und einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Arzneimittelforschung und -entwicklung herbeizuführen.

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Die wichtigsten Ergebnisse

Prognostizierte Renditen aus Innovationen weiter im Aufwärtstrend

Im vergangenen Jahr sahen wir die «Saat des Wandels» nach sechs Jahren des Rückgangs aufgehen, wenn auch nur in Form eines leichten Anstiegs (von 1,5 auf 2,7). Dieser Trend setzt sich fort: Die Kohorte verzeichnete insgesamt zwischen 2020 und 2021 einen starken Aufwärtstrend (von 2,7 auf 7,0). Abbildung 1 zeigt den Trend des IRR zwischen 2013 und 2021 für die Kohorte insgesamt. Wie zu erkennen ist, liegt der durchschnittliche IRR auf einem ähnlichen Wert wie zuletzt 2014. Klammert man die Notfallgenehmigungen im Zusammenhang mit COVID-19 aus, so liegt der prognostizierte IRR bei 3,2 Prozent – ein Zeichen dafür, dass die Branche ihre Kernproduktivität verbessert hat.

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Die Markteinführungskosten der Wirkstoffe sind in den letzten drei Jahren gesunken, gleichzeitig steigt der prognostizierte Spitzenumsatz

Die durchschnittlichen Kosten für die Entwicklung eines Wirkstoffs betrugen in der Kohorte insgesamt USD 2,006 Milliarden, das ist ein Rückgang von USD 370 Millionen gegenüber 2020 (aber dennoch ein Anstieg von USD 710 Millionen gegenüber 2013). Dieser Rückgang im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020 ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass sich insgesamt mehr Wirkstoffe in der Spätphasen-Pipeline befinden.

Im Jahr 2021 stieg der Durchschnitt des prognostizierten Spitzenumsatzes pro Wirkstoff in der Pipeline für die gesamte Kohorte von USD 422 Millionen im Jahr 2020 auf USD 521 Millionen im Jahr 2021. Ebenfalls gestiegen ist die Schwankungsbreite des prognostizierten Spitzenumsatzes zwischen den Unternehmen. Dies ist vor allem durch die Umsatzprognosen für COVID-19-Impfstoffe bedingt.

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Die F&E findet zunehmend ausserhalb des Unternehmens statt

Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort: In unserer Kohorte findet die F&E in der Spätphasen-Pipeline zunehmend ausserhalb des Unternehmens statt. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg bei den gemeinsam entwickelten Produkten von 32 Prozent im Jahr 2020 auf 46 Prozent im Jahr 2021 – bedeutet das doch, dass inzwischen fast die Hälfte der Wirkstoffe in der Spätphasen-Pipeline im Rahmen von Kooperationen und wissenschaftlichen Partnerschaften entwickelt wird.

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Die Zyklusdauer hat sich für die Kohorte insgesamt leicht verbessert, bleibt jedoch über dem vorpandemischen Niveau

Waren in den letzten Jahren steigende Zyklusdauern immer wieder eine Herausforderung für die F&E-Produktivität von Biopharma-Unternehmen, zeigt unsere Analyse für 2021 hier eine Verbesserung auf 6,9 Jahre. Während unseres Analysezeitraums nahm die Beeinträchtigung der routinemässigen Arzneimittelentwicklung durch COVID-19 stetig ab. Dennoch blieb die Gesamtzyklusdauer für die Kohorte hinter 2019 zurück: Hier gilt es, in der Arzneimittelentwicklung die Prozesse zu optimieren oder einen grundlegenden Paradigmenwechsel herbeizuführen.

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Die Dynamik des durch COVID-19 angestossenen Wandels aufrechterhalten

Die Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie war für die Biopharmaindustrie in jeder Hinsicht eine Herausforderung, wie sie in jeder Generation nur einmal vorkommt. Die Branche hat sich mit innovativen Veränderungen des F&E-Prozesses dieser Herausforderung gestellt, jetzt ist es an der Zeit, die Dynamik des Wandels aufrechtzuerhalten und sich auf die Zukunft vorzubereiten. Der Erfolg wird davon abhängen, ob es der Branche gelingt, beim Entwurf und der Durchführung von Studien Innovationen durchzusetzen, branchenübergreifende Kooperationen einzugehen und digitale Lösungen einzuführen und daraus Erkenntnisse zu ziehen, um neue Arbeitsweisen für die Zukunft beizubehalten und zu institutionalisieren.

Wir haben eine Reihe allgemeiner Bereiche identifiziert, auf die sich Unternehmen konzentrieren sollten, um das Wachstum, das unsere Analyse für 2021 gezeigt hat, aufrechtzuerhalten und die Forschung und Entwicklung zukünftig noch produktiver zu gestalten.

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Nurturing growth

Measuring the return from pharmaceutical innovation 2021

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WEBINAR: F&E-Produktivität in der Pharmabranche

WEBINAR: F&E-Produktivität in der Pharmabranche

Sehen Sie sich unser Webinar vom März 2022 an, in dem wir mit einer Expertenrunde die wichtigsten Ergebnisse des Innovationsberichts 2021 für die Pharmabranche besprechen haben.

PODCAST: Nurturing growth: Measuring the return of pharmaceutical innovation

PODCAST: Nurturing growth: Measuring the return of pharmaceutical innovation

In der 15. Folge unserer Life Sciences Connect-Serie sehen wir uns unsere neuesten Erkenntnisse zur Produktivität der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung genauer an.

Berichte der Vorjahre finden Sie hier:

2018: Unlocking R&D productivity
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2017: A new future for R&D
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2016: Balancing the R&D equation
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2015: Transforming R&D returns
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2014: Turning a corner?
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Kontakte

Nico Kleyn

Managing Partner Clients & Industries

Laveshni Reddy

Director