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Analysen

Ungenutzte Innovations-Potenziale

Trotz Innovationsführerschaft und hoher Fertigungsqualität der Schweizer MEM-Industrie gibt es noch ungenutzte Innovations-Potenziale, welche die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit weiter erhöhen könnten.

Innovation – Neu erfunden

Herausforderungen und Lösungsansätze für den Werkplatz Schweiz

Der Innovationsdruck auf den Werkplatz Schweiz ist in den letzten Jahren stark gestiegen, und mit ihm der Druck auf die Innovationsführerschaft der Schweiz und ihrer Industriefirmen.

Zunehmend wichtiger wird auch das Management von Produktlebenszyklen, welches die Produkteinführungszeit verbessert, funktionsübergreifende Compliance durch eine durchgehende Integration erzeugt und grössere Effizienz in der Entwicklung und im Vertrieb liefert. Über ein optimales PLM können sich Schweizer MEM-Unternehmen gegenüber ihren Konkurrenten zukünftig differenzieren und im Zeichen des zunehmenden Innovationsdruckes im globalen Wettbewerb besser behaupten.

Gezieltes Management der Produktlebenszyklen (PLM)

Im Innovationsbereich wird zukünftig weiterhin der Fokus auf Innovationen liegen, die stark auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet sind. MEM-Unternehmen werden sich dabei über Innovationen im Prozessbereich differenzieren, bei denen bestehende Abläufe im Unternehmen weiter optimiert werden und Produkte z.B. kostengünstiger oder qualitativ hochwertiger produziert werden. Frugale Innovationen (Frugal Engineering) welche gleichzeitig Kunden in Schwellenländern und entwickelten Märkten ansprechen werden zu strategischen Wettbewerbsvorteilen. Zentral für die Wettbewerbsfähigkeit von MEM-Unternehmen wird zukünftig aber auch die Errichtung einer umfassenden Innovationskultur, die sich über alle Unternehmensbereiche hinweg erstreckt. In diesem Zusammenhang ist es auch unabdingbar, ein „Innovation Management Modell“ zu bauen, das strategische und organisatorische Aspekte umfasst (z.B. Innovation Portfolio Management). Auch bei F+E im engeren Bereich gilt es Themen wie Steuern (IP Rechte), Talent Management, IT Unterstützung, Innovations-Controlling zu optimieren. 

Verstärkt kundengerichtete Innovationen

Die verarbeitende Industrie zeichnet sich global verstärkt durch einen Servitization-Trend aus, d.h. Industrieproduzenten werden neu auch zu Dienstleistern. Die Möglichkeit des Bündelns von höhermargigen Services mit Industrieprodukten und/oder die Einführung neuer, exklusiver Dienstleistungen werden zukünftig auch für Schweizer MEM-Unternehmen einen Vorteil darstellen im verschärften globalen Wettbewerb. Dabei entwickelt sich dieser Dienstleistungsbereich zunehmend weg vom alten Modell, welches vornehmlich mit der Wartung von Anlagen geprägt ist, hin zu Angeboten mit Zusatzleistungen oder gar einem Services Business mit ganzheitlichen Industrielösungen, bei dem keine Maschinen, sondern Produktionskapazitäten verkauft werden. 

Fokus auf höhermargiges Services Business

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