Bringt euch so gut es geht aktiv mit ein, seid bemüht und engagiert, stellt Fragen über Fragen und lasst euch von kleinen technischen Rückschlägen am Anfang nicht entmutigen.

Yvonne, Director im Bereich FSI Audit & Assurance, berichtet über ihr digitales Onboarding.

Hallo, ich bin Yvonne und zum Mai 2020 als Director im Bereich FSI Audit & Assurance bei Deloitte eingestiegen.
Aufgrund der aktuellen Sondersituation rund um das Corona-Virus fand mein Onboarding digital statt und sah somit etwas anders aus als gewöhnlich. Gerne erzähle ich euch im Folgenden von meinen Erfahrungen. 

Bringt euch so gut es geht aktiv mit ein, seid bemüht und engagiert, stellt Fragen über Fragen und lasst euch von kleinen technischen Rückschläge am Anfang nicht entmutigen.

Erzähl doch mal: Wie lief dein digitales Onboarding bei Deloitte konkret ab?
An Tag 1 habe ich natürlich zuallererst meine IT-Ausstattung im Office abgeholt, um überhaupt arbeitsfähig zu sein. Die KollegInnen vor Ort waren wirklich gut vorbereitet, sodass nach zwei Minuten eigentlich schon alles erledigt war und ich mich wieder auf den Weg ins Home Office machen konnte. Dort habe ich mich dann um die technische Einrichtung gekümmert, stieß jedoch irgendwann auf ein paar Probleme. Nach einer kleinen Verweildauer in der Warteschleife der IT (ich war wohl nicht die Einzige mit Problemen ☺), hatte ich aber einen sehr versierten Kollegen am Telefon, der die Einrichtung mit mir gemeinsam zu einem erfolgreichen Ende gebracht hat. Am Mittag habe ich dann meine ersten Emails mit wichtigen Informationen, z.B. zu verschiedenen Tools, Trainings und organisatorischen Punkten, gelesen. Außerdem standen bereits die ersten virtuellen Onboarding Veranstaltungen an, u.a. zu Themen wie z.B. Unternehmenswerten und -kultur, HR, IT, Knowledge Sharing, Networking und vielem mehr. 

Tag 2 startete mit einem businessweiten Call, indem uns Deloitte im Allgemeinen nähergebracht wurde. Ergänzend dazu fand später auch noch ein bereichsspezifischer Call statt, in dem wir Spezifika zu Audit & Assurance uns zur eigenen Service Line erfahren haben. Hier wurden u.a. die einzelnen Geschäftsbereiche sowie die Möglichkeiten zur Aus- und Fortbildung vorgestellt. Darüber hinaus habe ich erste allgemeine Schulungen absolviert, z.B. zu Punkten wie Vertraulichkeit, Informations- oder Arbeitssicherheit. 

In den darauffolgenden Tagen folgte für sehr berufserfahrene Neueinsteiger wie mich noch ein Leadership Onboarding, das insbesondere auf Themen wie z.B. Karrierepfade, Entwicklungsmöglichkeiten und Excellence-/Outbound-Programme fokussiert war. Außerdem habe ich natürlich viel mit zahlreichen KollegInnen telefoniert, um mein Team und deren Aufgabenbereiche kennenzulernen und „meinen Platz“ zu finden, was schon in der ersten Woche wirklich gut geklappt hat. Trotz des virtuellen Onboardings habe ich mich gut informiert und aufgenommen gefühlt. So richtig mit meiner Arbeit starten konnte ich letztlich schneller als Anfangs vielleicht gedacht.  

Hast du jemals zuvor schon einmal ein digitales Onboarding erlebt?
Nein, das war mein „erstes Mal“ und dementsprechend auch eine komplett neue Erfahrung für mich. 

Könntest du dir vorstellen, dass das Onboarding in Zukunft nur noch digital stattfindet?
Auch wenn die Organisation insgesamt sehr gut war, die bereitgestellten Unterlagen stets informativ und alle KollegInnen extrem bemüht und engagiert waren mich aktiv einzubinden, kann ich mir ein rein digitales Onboarding in Zukunft nicht vorstellen. Einem Onboarding vor Ort kann das Format dann doch nicht das Wasser reichen. Aus meiner Sicht fehlt eine entscheidende Komponente: der persönliche Kontakt! Jeglicher Austausch findet ausschließlich in Form von Telefon- oder Videokonferenzen statt. Zwar habe ich so zumindest ein Bild der KollegInnen, jedoch kann ein rein virtueller Kontakt eine wirkliche persönliche Vernetzung dann leider doch nicht hergeben – allein schon wegen der fehlenden Abendveranstaltungen.

Ich habe auch heute noch regen Kontakt mit einigen KollegInnen meiner vorherigen Arbeitgeber, mit denen ich zwar gemeinsam angefangen habe jedoch fast nie gemeinsame Projekte hatte. Ein gemeinsamer Start schweißt eben zusammen – das weiß spätestens jeder nach Studienbeginn ;) – und ist gerade für die cross-funktionale und interdisziplinäre Zusammenarbeit ein unschätzbarer Vorteil. 

Welche Tipps kannst du zukünftigen Neueinsteigern bei Deloitte für ihr digitales Onboarding mit auf den Weg geben?
Bringt euch so gut es geht aktiv mit ein, seid bemüht und engagiert, stellt Fragen über Fragen und lasst euch von kleinen technischen Rückschläge am Anfang nicht entmutigen. Zudem: Seid ausgeschlafen, denn lange Videokonferenzen können manchmal auch ermüdend sein ;)

 

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Jennifer Koschel

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Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

Sven Schulz

Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.