Eine erfolgreiche Cloud-Transformation bringt die Technologie mit der Organisation und den Menschen in Einklang. Nur so wird das maximale Potenzial erreicht.

Marko und Max berichten über ihr neustes Projekt, eine Cloud-Transformation bei der Commerzbank, und geben euch spannende Einblicke.

Marko, Senior Manager im Bereich Analytics & Cognitive, und Max, Consultant in demselben Bereich, berichten über die Cloud-Transformation bei der Commerzbank, die sie gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen durchgeführt haben. Alle spannenden Details dazu lest ihr im Interview mit den beiden.

Eine erfolgreiche Cloud-Transformation bringt die Technologie mit der Organisation und den Menschen in Einklang. Nur so wird das maximale Potenzial erreicht.

Ihr habt die Commerzbank im Rahmen der Cloud-Transformation beraten. Mit welcher konkreten Problemstellung ist die Commerzbank im ersten Schritt auf Deloitte zugekommen?
Wir haben der Commerzbank das Produkt eines Drittanbieters im regulatorischen Umfeld vorgeschlagen. Es sollte eine andere Software ablösen, weil es effizientere und qualitativ hochwertigere Ergebnisse liefern kann. Wir haben dann den Auftrag bekommen, die technische Infrastruktur für das Drittanbieterprodukt innerhalb der Commerzbank mit der Google-Cloud-Plattform aufzubauen, initial zu administrieren und nach Fertigstellung an den internen Betrieb zu übergeben. Die Erfahrungen, die wir zuvor durch die Implementierung der Infrastruktur eines Big-Data-Lakes innerhalb der Bank sammeln konnten, gekoppelt mit unseren Cloud-Fähigkeiten, waren ein wichtiger Grund, wieso die Commerzbank uns für dieses Projekt beauftragt hat.

Was genau ist überhaupt unter dem Begriff „Cloud“ oder „Cloud-Transformation“ bei Deloitte zu verstehen?
Cloud-Services sind mehr als nur ein Technologie-Upgrade. Eine erfolgreiche Cloud-Transformation bringt die Technologie mit der Organisation und den Menschen in Einklang. Nur so wird das maximale Potenzial einer schnelleren Time-to-Market von Produkten und Dienstleistungen, der Kostensenkung, der Skalierbarkeit und der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells erreicht. 

Und mit welcher Art von Projekten beschäftigt ihr euch typischerweise in diesem Bereich?
Häufig sind Kosteneinsparungen der Hauptgrund, warum Kunden sich für Cloud-Lösungen interessieren. Das heißt, sie versuchen, ihre bestehenden Anwendungen, die sie in den eigenen Rechenzentren betreiben, in die Cloud zu schieben. So können sie die Lizenz, den Server und die damit verbundenen Kosten einsparen. Meist werden in einem darauffolgenden Schritt die Applikationen auf die Cloud-eigenen Services angepasst, um das volle Potenzial der Cloud-Plattform ausschöpfen zu können. Bei Deloitte können wir mit einem breiten Serviceangebot unsere Kunden ganzheitlich unterstützen. Wir bieten unter anderem folgende Dienstleistungen an: Wir entwickeln die richtige Strategie, wie Cloud-Lösungen beim Kunden am besten eingesetzt werden können. Wir wählen die optimale Cloud-Architektur aus, kümmern uns um die Migration der Anwendungen in die Cloud, optimieren die Anwendungen in der Cloud und bieten die organisatorische und prozessuale Begleitung der Migration an. 

Bei diesem Projekt habt ihr gemeinsam mit Google-Cloud zusammengearbeitet? Wie genau lief diese Zusammenarbeit ab? 
Die Commerzbank AG ist in der deutschen Bankenlandschaft in Bezug auf die Google-Cloud-Plattform ein Vorreiter. Gerade Banken stellen besonders hohe Ansprüche an die Sicherheit und müssen auch regulatorische Anforderungen erfüllen. Deswegen hatten wir bei der Implementierung der GCP häufig speziellere Fragen, die sich aber durch unsere guten Beziehungen zu Google rasch über den Support klären ließen. Wir standen auch in Kontakt mit den Experten von Google, um uns über die optimale Architektur in der GCP auszutauschen.

Inwiefern profitieren Deloitte und die Google-Cloud-Plattform gegenseitig voneinander?
Deloitte hat bei der Commerzbank bewiesen, dass man die GCP-Infrastruktur so aufsetzen kann, dass sie den Anforderungen von Banken entspricht. Für Google ist dies ein weiterer geglückter Anwendungsfall ihrer Cloud-Plattform in der deutschen Finanzbranche. Google ist auf seine Partner angewiesen, um ihre Produkte bei den Kunden erfolgreich einzuführen. Zwar hat Google auch eigene sehr produktnahe Berater, nicht aber das breite Spektrum an Dienstleistungen rund um die Cloud-Transformation, die ein Unternehmen wie Deloitte bieten kann. Deloitte wiederum profitiert von der hervorragenden Zusammenarbeit mit Google dadurch, dass Kunden gemeinsam betreut und die eigenen Berater optimal durch Google-Trainings auf den Kundeneinsatz vorbereitet werden. Somit erhält der Kunde die bestmögliche Dienstleistung.

Welche konkreten Aufgaben hattet ihr im Rahmen des Projekts? 
Unsere Aufgabe im Projekt war es, Commerzbank-Software-Integrationsprozesse zu begleiten, Daten automatisiert in die GCP zu transferieren, neue Software-Releases für die Testumgebung einzusetzen und unser Vorgehen transparent und den geltenden Anforderungen entsprechend für den Kunden zu dokumentieren.

Wie sah ein typischer Projektarbeitstag bei euch aus? 
Ein typischer Arbeitstag beginnt um 8:30 Uhr. Das bedeutet, dass man bis zum „Daily“ noch eine Stunde hat, um ohne Termine zum Beispiel einen Abschnitt der Dokumentation zu bearbeiten. Zwei Fixpunkte in der Woche sind die zwei „Touchpoints“ mit dem externen Software-Provider. Hier besprechen wir den Entwicklungsstatus der Applikation, den Zeitplan und die Anforderungen an die Infrastruktur. Immer wieder gibt es auch Ad-hoc-Anfragen, die wir so schnell wie möglich beantworten – und irgendwann ist dann Feierabend.

Mit welchen Lösungen habt ihr die Commerzbank letztendlich unterstützen können?
Wie schon kurz erwähnt haben wir die Infrastruktur für das Drittanbieterprodukt, das Container-basiert in der Cloud läuft, mit der GCP umgesetzt. Über die technische Umsetzung hinaus haben wir uns um die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben gekümmert und haben alles dokumentiert. Da wir mit unserem Projekt innerhalb der Bank eine Vorreiterrolle einnehmen, haben wir auch Prozesse angestoßen, wie wir möglichst effizient offene Fragen klären können. So wird es einfacher sein, Folgeprojekte in demselben Umfeld umzusetzen.

Warum ist das Projekt für euch so spannend gewesen?
Das Projekt war für uns sehr spannend, weil die Applikation modernste Technologien verwendet, um der Commerzbank verschiedene regulatorische Prozesse zu erleichtern. Die skalierbare GCP-Infrastruktur trägt in großen Teilen zu dem Erfolg der Applikation bei. Bei dem Projekt sind wir die Schnittstelle zwischen der Commerzbank und dem Entwicklungsteam des Providers und stehen auch mit anderen Commerzbank-IT-Teams in engem Austausch.

 

Weitere Details zur Cloud-Transformation bei der Commerzbank findet ihr hier.

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Jennifer Koschel

Jennifer Koschel

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Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

Sven Schulz

Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.