Durch die zunehmende Akzeptanz und Nutzung von Cloud-Diensten hat sich zugleich die potenzielle Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle vergrößert. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, diese neuen Herausforderungen zu bewältigen und sich vor Risiken zu schützen.

Alana, Managerin im Bereich Cyber Cloud, berichtet von ihrem Arbeitsalltag.

Hallo, mein Name ist Alana und ich bin als Managerin im Bereich Cyber Cloud bei Deloitte tätig.
Ich bin studierte Wirtschaftsmathematikerin und arbeite bei Deloitte vor allem an Projekten, die mit Identity- und Access-Management in der Cloud zu tun haben. Wie ich den Cloud-Bereich heute und in Zukunft sehe, erzähle ich hier.

Durch die zunehmende Akzeptanz und Nutzung von Cloud-Diensten hat sich zugleich die potenzielle Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle vergrößert. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, diese neuen Herausforderungen zu bewältigen und sich vor Risiken zu schützen.

Du bist seit 2011 bei Deloitte. Wie ist deine bisherige Karriere verlaufen?
Ich habe Wirtschaftsmathematik auf Diplom im In- und Ausland studiert und bin nach dem Studium als Professional bei Deloitte in Berlin eingestiegen. Ich habe mich damals für diese Position entschieden, weil das Aufgabenspektrum genau das umfasst, was ich mir unter einem Beraterjob vorgestellt habe und weil ich viele Einblicke bekommen habe, die in dieser Form nicht Teil meines Studiums waren. Heute berate ich als Managerin führende Kunden in der Automobil- und Bankenbranche bei der Einführung von Identity- und Access-Management-Prozessen und -Systemen.

Was können wir uns unter dem Bereich Cyber Cloud genau vorstellen? Mit welchen Themen beschäftigt ihr euch und welche Lösungen bietet ihr euren Kunden?
Über die letzten Jahre sind Cloud-Dienste immer beliebter geworden und zugleich ist das Angebot der Anbieter rasant gewachsen. Durch die zunehmende Akzeptanz und Nutzung von Cloud-Diensten hat sich zugleich die potenzielle Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle vergrößert. Die Auswirkungen von erfolgreichen Angriffen können zu einem erheblichen Schaden für Unternehmen führen. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, diese neuen Herausforderungen zu bewältigen und sich vor Risiken wie Datenverlust, Serviceausfall oder unbefugtem Zugriff zu schützen. Der Bereich, mit dem ich mich gezielt beschäftige, umfasst das gesamte Identity- und Access-Management in der Cloud. Dabei unterstützen wir unsere Kunden in der Automobil- und Bankenbranche bei der Umsetzung ihrer IAM-Projekte und stellen damit einen sicheren Umgang mit Zugriffsberechtigungen für Cloud-Dienste und digitalen Identitäten sicher. Darüber hinaus bietet unsere Service-Line aber auch Beratungsleistungen aus den Bereichen Cloud-Strategie, Governance & Compliance, Cloud-Response und Cloud-Defense an. Aber auch das Design von Security-Architekturen und die Einhaltung von gesetzlichen Datenschutzvorgaben ist ein großes Thema bei uns.

Was fasziniert dich daran so sehr, dass du nach so langer Zeit noch immer dabei bist? Was hat dich gehalten und was hält dich noch heute?
Ich arbeite immer noch gerne bei Deloitte, weil wir im Cyber Risk-Team einen engen Zusammenhalt haben und es einfach Spaß macht, mit den Kollegen gemeinsam an neuen Themen zu arbeiten. Unser Team ist dynamisch und sehr breit aufgestellt – sowohl fachlich als auch kulturell. Viele meiner Arbeitskollegen sind mittlerweile gute Freunde geworden. Ich schätze auch sehr, dass die Projekte herausfordernd und vielseitig sind – kein Tag gleicht dem anderen.

Wo siehst du den Bereich in fünf Jahren?
Ich sehe den Cyber Cloud-Bereich in fünf Jahren weiterhin ganz nah beim Kunden und dessen Bedürfnissen. Wir sind sehr gut darin, Veränderungen einzuführen. Daher hat Deloitte in den letzten Jahren auch viel in den Aufbau unserer globalen Cloud-Services investiert. In Zukunft werden wir weiterhin innovativ arbeiten und Themen finden, um die Cloud-Herausforderungen unserer Kunden zu lösen. Das bedeutet natürlich, dass unser Team in den nächsten fünf Jahren deutlich wachsen wird.

An welchem Projekt arbeitest du aktuell und was sind deine konkreten Aufgaben als Managerin?
Ich arbeite derzeit an einem Projekt für einen führenden Automobilhersteller, bei dem wir den Kunden bei der Implementierung eines Cyber-Security-Management-Systems, kurz CSMS, begleiten. Als Sparring-Partner unterstützen wir den Aufbau des CSMS über den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge mit dem Ziel der Zertifizierung des Management-Systems und der jeweiligen Typenzulassungszertifizierungen. Meine Aufgabe im Projekt ist es, sicherzustellen, dass in den Landesgesellschaften die Cyber-Security-Anforderungen gemäß den Regularien umgesetzt werden. Dabei unterstütze ich die Gesellschaften bei der Identifizierung notwendiger Cyber-Security-Prozesse und Schnittstellen, die für ein funktionierendes CSMS benötigt werden.

Welche Leute – sowohl Berufseinsteiger als auch Berufserfahrene – suchst du zur Verstärkung deines Teams?
Derzeit suchen wir generell verstärkt nach jungen Nachwuchskräften im Bereich Cyber Cloud, um unsere Serviceleistungen noch stärker an die Bedürfnisse unserer Kunden anpassen zu können. Mitbringen sollte man grundsätzlich ein technisches Verständnis von Cloud-Architekturen und Sicherheitsstandards wie ISO 27001, NIST und Cloud Security Alliance. Idealerweise bringen die neuen Kollegen bereits Cloud-Erfahrung aus Praktika mit oder haben Trainings oder Zertifizierungen der großen Hyperscaler – AWS, Azure, GCP – absolviert. Wichtig ist, dass man selbstständig arbeitet und alles Weitere kommt dann im Training „on the job“. Die Themen sind teilweise noch sehr neu. Wir erwarten also von Hochschulbewerbern nicht, dass sie schon als Experten zu uns kommen. Darüber hinaus suchen wir aber auch neue Kollegen mit Berufserfahrung zum Beispiel im Bereich IAM-Security-Architekturen, gerne mit Fokus auf CASB und AAD.

Wieso kannst du insbesondere auch Frauen ermutigen, in einem noch sehr männerdominierten Bereich wie Cyber Cloud anzufangen?
Mitbringen sollte man ein grundsätzliches Interesse an dem Thema und Freude an neuen Herausforderungen. Ganz wichtig ist es, an dieser Stelle Klischees zu überwinden. Technik, Physik und Mathe sind schon lange keine Männerthemen mehr. Ich habe es ehrlich gesagt nie als Vor- oder Nachteil empfunden, dass ich eine Frau bin. Ich bin eine Mitarbeiterin wie alle anderen bei uns auch. Das war nie ein Thema bei uns im Team. Dennoch hat Deloitte in den vergangenen Jahren viele Förderungsinitiativen für uns Frauen auf den Weg gebracht und hat letztendlich den Zusammenhalt unseres Frauennetzwerkes verstärkt. Ich kann daher nur sagen: Trau dich, dich zu bewerben, denn was ein Mann kann, kannst du mindestens genauso gut.

Was ist dein persönlicher Tipp an alle Powerfrauen da draußen?
Mein Tipp an alle Frauen: Seid neugierig, mutig und traut euch neue Aufgaben und Herausforderungen anzunehmen. Bleibt dabei authentisch und steht zu euren Skills und Fähigkeiten, dann habt ihr bei uns sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Du möchtest mehr über deine Karrieremöglichkeiten zu Cloud-Themen im Bereich Cyber bei Deloitte erfahren? Alle Infos findest du auf unserer Karrierewebseite. Dort kannst du dich bei Interesse auch direkt bewerben.

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Jennifer Koschel

Jennifer Koschel

Senior Employer Branding

Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

Sven Schulz

Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.