Themen wie Big Data, Process Mining und Künstliche Intelligenz werden vermehrt fester Bestandteil unseres innovativen Ansatzes.

Sascha, Senior Manager im Bereich Restructuring Services, berichtet über seine Arbeit und gibt spannende fachliche als auch persönliche Insights.

Hallo, mein Name ist Sascha und ich bin als Senior Manager im Bereich Restructuring Services innerhalb von Financial Advisory bei Deloitte tätig. 
Gerne berichte ich euch im Folgenden über meinen Arbeitsalltag.

Themen wie Big Data, Process Mining und Künstliche Intelligenz werden vermehrt fester Bestandteil unseres innovativen Ansatzes. Entsprechend wird die Analysephase im Rahmen von Restrukturierungsprojekten immer mehr datenbasiert und unter Anwendung neuartiger und automatisierter Tools durchgeführt.  

 

Sascha, wie bist du zu Deloitte gekommen?
Nach Abschluss meines BWL-Bachelors im September 2012 bin ich zunächst bei einer anderen Big 4-Gesellschaft im Bereich der Wirtschaftsprüfung eingestiegen und war dort später in der IFRS-Beratung tätig. Im Juli 2016 bin ich dann aufgrund des Wunsches, Unternehmen deutlich umfassender in Sondersituationen zu beraten, bei Deloitte eingestiegen. Währenddessen habe ich zwischen 2012 und 2014 berufsbegleitend meinen Master mit dem Schwerpunkt „Accounting & Taxation“ absolviert. Ab 2015 habe ich zu projektmanagementtechnischen Fragestellungen im Zuge der Einführung eines neuen internationalen Rechnungslegungsstandards promoviert und konnte dieses Projekt 2019 erfolgreich abschließen.  

2019 habe ich mich dazu entschieden für eine andere Beratungsgesellschaft mit Fokus auf die Automobilbranche tätig zu werden. Nach kurzer Zeit habe ich jedoch festgestellt, dass mir die Kultur getreu dem Motto „So agil wie eine Boutique, so kraftvoll wie eine Big 4“ mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten und insbesondere die großartigen Teammitglieder im Bereich Restructuring Services sehr gefehlt haben. Entsprechend hat es nicht allzu lange gedauert und ich bin wieder zu Deloitte zurückgekehrt. Diesen Schritt habe ich in keiner Weise bereut und bin heute froh, wieder an Bord zu sein.  

Womit genau beschäftigt sich der Bereich Restructuring Services?
Restructuring Services fokussiert sich auf Dienstleistungen im Bereich von konzeptionellen, operativen und finanziellen Reorganisations- und Sanierungsprojekten und beinhaltet somit vielfältige Angebote. Durch unser interdisziplinäres Team sind wir in der Lage, für Kunden schnell Potenziale über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu identifizieren, zu quantifizieren und im Rahmen der operativen Umsetzung zu implementieren. Dies erfordert eine Anpassung je nach Situation, sei es im Rahmen einer Akquisition, Desinvestition, Transformation oder eines Turnarounds.

Mit welchen Aufgaben beschäftigst du dich aktuell? 
Nach dem Lockdown im Zuge der COVID-19-Pandemie unterstütze ich derzeit einen Automobilhersteller beim Wiederanlauf der Produktion im Rahmen des Lieferantenrisikomanagements. Dieses Thema ist nicht nur durch COVID-19, sondern generell durch komplexe und integrierte globale Lieferketten im Zuge der Just-in-Time- oder Just-in-Sequence-Fertigung in der Automobilindustrie von hoher Relevanz, da sich Störfälle im Lieferantennetzwerk wesentlich auf die eigene Fertigung auswirken können. Insbesondere gefragt ist in diesem Zusammenhang unsere umfassende Expertise im Hinblick auf finanzielle, operative und insolvenzspezifische Fragestellungen und deren Verzahnung. 

Des Weiteren bin ich mitverantwortlich für unsere Automotive-spezifischen Initiativen auf europäischer Ebene. Zudem begleite ich interne Projekte im Bereich der Digitalisierung, bin Mitverfasser von Studien, halte Vorlesungen und Gastvorträge und betreue Abschlussarbeiten an unterschiedlichen Hochschulen. Auch bilde ich mich noch nebenberuflich zum zertifizierten Business Coach weiter.  

Wie wird sich der Bereich Restructuring Services in den kommenden Jahren entwickeln? 
Der Bereich der Restrukturierung war durch die boomende Wirtschaft sowie niedrige Arbeitslosigkeit und Zinsen lange Zeit durchaus herausfordernd. Da wir jedoch jede Herausforderung am Schopfe packen und uns selbst kontinuierlich kritisch spiegeln, konnten wir uns insbesondere in dieser Phase signifikant weiterentwickeln. COVID-19 hat nun auch unseren Bereich in eine außergewöhnliche Situation gebracht, allerdings erwarten wir im Zuge einer Rezession gleichzeitig ein chancenreiches Umfeld für unsere Services. Entsprechend verfolgen wir unverändert einen sehr ambitionierten Wachstumsplan. 

Themen wie Big Data, Process Mining und Künstliche Intelligenz werden vermehrt fester Bestandteil unseres innovativen Ansatzes. Entsprechend wird die Analysephase im Rahmen von Restrukturierungsprojekten immer mehr datenbasiert und unter Anwendung neuartiger und automatisierter Tools durchgeführt. Im Rahmen der Interpretation der Analyseergebnisse sowie der Implementierung kommen dann unsere Finanz- und operativen Experten zum Einsatz, die oftmals über jahrelange Industrieexpertise verfügen. Diese Symbiose macht am Ende den Unterschied, da die digitalen und menschlichen Fähigkeiten optimal eingesetzt werden.   

Wie überzeugt man euch als Bewerber am besten?
Bewerber überzeugen zunächst rein auf einer persönlichen Ebene. Wenn die Persönlichkeit des Bewerbers mit der unserer jungen, dynamischen und bunten Teams übereinkommt und die Chemie entsprechend stimmt, ist schon einmal eine wichtige Grundvoraussetzung erfüllt. Ein ausgeprägtes Fachverständnis für die Bereiche Finanzen, operative Unternehmensprozesse sowie unsere Produkte sollte ebenfalls vorhanden sein. Ein gewisses Maß an Kreativität, der Blick über den Tellerrand hinaus und die Motivation Herausforderungen proaktiv anzugehen runden das Profil ab.

Wenn du nochmal studieren könntest, welchen anderen Studiengang würdest du wählen?
Entweder (Wirtschafts-) Informatik oder Data Science, da digitale Skills in der Zukunft den Unterschied machen werden. Oder Ingenieurwesen mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik, um meine Leidenschaft für das Automobil auch auf technischer Ebene ausleben zu können. 

Welcher war der spanneste Ort, auf dem du je auf einem Projekt warst?
Neben Aufenthalten in Brasov (Rumänien), Stockholm, London und Brüssel vielleicht nicht unbedingt der spannendste Ort, aber einer, an den ich wohl sonst nie gekommen wäre: Hopkinsville in Kentucky (USA) mit irren Temperaturschwankungen.

 

Du willst mehr über den Bereich Restructuring Services erfahren? Auf unserer Karrierewebseite findest du weitere Informationen dazu.

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Jennifer Koschel

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Senior Employer Branding

Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

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Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.