Da eine Supply-Chain-Transformation stark in die Arbeitswelt des Kunden eingreift, ist Change-Management ein wichtiger Teil meines Jobs. Oft muss ich einige Überzeugungsarbeit leisten.

Hülya, Managerin im Bereich SAP-Consulting, berichtet, wie sie und ihr Team Transformationsprojekte anstoßen und dabei die Arbeitswelt ihrer Kunden verändern.

Hallo, mein Name ist Hülya und ich bin Managerin im Bereich SAP-Consulting bei Deloitte.
Als Managerin koordiniere ich mein Team und bin Teil der Projektleitung. Bei unseren Transformationsprojekten sorge ich dafür, dass alle Punkte der Supply-Chain in den Prozess eingebunden werden. Wie ich das mache, erzähle ich hier. 

Da eine Supply-Chain-Transformation stark in die Arbeitswelt des Kunden eingreift, ist Change-Management ein wichtiger Teil meines Jobs. Oft muss ich einige Überzeugungsarbeit leisten.

Du bist seit sechs Jahren bei Deloitte und aktuell als Managerin im Bereich SAP tätig. Wie ist deine Karriere verlaufen und was war dein bisheriges Highlight?

Bei Deloitte habe ich als Analyst angefangen und habe somit alle Entwicklungsstufen bis zur Managerin durchlebt. Mit jedem Projekt entwickelt man sich weiter und wächst in neue Rollen hinein. Daher sehe ich meinen Karriereweg als meinen persönlichen roten Faden, der mich durch die vergangenen sechs Jahre geführt hat. 

Mein bislang größtes Highlight war es tatsächlich, Managerin zu werden. Mit dieser Position wächst auch die Verantwortung der Firma gegenüber, und zwar über die fachliche Projektrolle hinaus. In der Managerposition wird man Teil des breiteren Leadership-Teams und bekommt dadurch die Möglichkeit, Deloitte aktiv mitzugestalten. 

Was hat dich all die Jahre gehalten und was hält dich noch immer? 
Ehrlich gesagt hatte ich nie einen Grund zu gehen. Das mag sentimental klingen – aber man zieht ja auch nicht um, wenn einem sein Zuhause gefällt. Jedes Projekt ist anders und bietet mir die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln, sowohl auf fachlicher als auch auf persönlicher Ebene. Bei jedem Kundenprojekt habe ich eine andere Branche mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten kennengelernt. Mit jedem neuen Projekt wechselt auch das Team, sodass ich immer wieder mit neuen Kollegen arbeite. Wenn ich bei etwas Hilfe brauche, rufe ich Kollegen von überall auf der Welt an und bekomme innerhalb kürzester Zeit eine Antwort. Es gibt weder Finger-Pointing, noch muss ich mit jemandem konkurrieren, um mir die nächste Beförderung zu sichern. Meine Leistung wird wahrgenommen, wertgeschätzt und honoriert. Diese Unternehmenskultur ist für mich unverwechselbar mit Deloitte verbunden. Ich bezweifele, dass ich all diese Aspekte woanders wiederfinden würde.

Du arbeitest mit SAP an Supply-Chain-Transformationsprojekten. Was verbirgt sich hinter dem Themenfeld und was sind deine konkreten Aufgaben als Managerin?
Wir werden meistens engagiert, um die heterogene Systemlandschaft des Kunden auf ein SAP-S/4HANA-System umzustellen. Bei Supply-Chain-Transformationsprojekten gestalten wir gemeinsam mit dem Kunden die zukünftige Prozesslandschaft um. Dabei betrachten wir Geschäftsprozesse im Einzelnen und setzen sie in den Kontext von Ende-zu-Ende-Prozessen. Die Umgestaltung geht über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg und muss individuell an die verschiedenen Geschäftsbereiche und Standorte des Kunden angepasst werden. 

Als Managerin ist es meine Aufgabe, mein Team – die des Kunden und auch unsere eigenen – zu koordinieren. Ich arbeite aktiv an der Lösung mit, indem ich nicht nur meine funktionale Expertise in einem Bereich einsetze, sondern auch alle Integrationspunkte innerhalb und außerhalb der Supply-Chain einbinde, beispielsweise Finance und Controlling. Da eine Supply-Chain-Transformation stark in die Arbeitswelt des Kunden eingreift, ist Change-Management ein wichtiger Teil meines Jobs. Oft muss ich einige Überzeugungsarbeit leisten, denn schließlich geht es um einschneidende Veränderungen der Prozessabläufe. Hier braucht man dann schon das richtige Fingerspitzengefühl.

An welchem Projekt arbeitest du aktuell und was ist so spannend daran? 
Aktuell arbeite ich als Team-Lead bei einem SAP-S/4HANA-Design-Projekt für ein Production-Template. Spannend ist dabei die Branche, denn es geht um Luft- und Raumfahrt, also grob gesagt: ein klassisches Engineer-to-Order-Business. In diesem Bereich müssen wir auch Regularien von öffentlicher Seite beachten, die zu den ohnehin komplexen Engineering-Prozessen dazukommen. 

Außerdem ist unser Team europäisch zusammengesetzt – mit Kollegen aus Großbritannien, Frankreich, Spanien und Deutschland. Mir persönlich macht die Arbeit in internationalen Teams sehr viel Spaß – nicht nur wegen der kulturellen Aspekte, sondern weil die Kollegen fachlich sehr unterschiedlich aufgestellt sind. So kann jeder seine Sichtweise einbringen – was ich sehr bereichernd finde. 

Dein Team und du, ihr sucht berufserfahrene SAP-Berater zur Verstärkung. Für wen könnte das genau der richtige Karriereschritt sein und warum?
Wir sind auf der Suche nach neuen Kollegen mit mehrjähriger Berufserfahrung als Berater oder in einer beratungsnahen Funktion in den Bereichen Logistik, Einkauf, Produktion oder Planung. 

Es wäre der richtige Schritt für alle, die ihre bisherigen Erfahrungen nutzen wollen, um ihr Können in einem globalen Unternehmen mit internationalen Kunden auszubauen und ihrer Karriere eine neue Richtung zu geben. 

Wieso kannst du insbesondere auch Frauen dazu ermutigen, bei Deloitte einzusteigen?
Als Frau ist mir die Vereinbarkeit von Job und Privatleben sehr wichtig, insbesondere in Bezug auf Familienplanung. Deloitte bietet flexible Möglichkeiten. Beispielsweise kann man seine Arbeitszeit stark reduzieren oder es gibt andere Positionen innerhalb der Beratung, die es unseren „Working (Consultant) Moms“ so einfach wie möglich machen. Außerdem haben wir auch Programme wie „WIN – Women in Network“: ein breites Netzwerk von Frauen in Leadership-Positionen, die mich in meiner Entwicklung als weibliche Führungskraft unterstützen. Zu dem Programm gehören Trainings, Vorträge, Workshops und „Ladies' Lunch“, bei denen man sich mit erfahrenen Kolleginnen austauschen kann. 

Ganz generell kann man sagen: Bei Deloitte spielt es keine Rolle, welches Geschlecht du hast oder aus welchem Teil der Welt du kommst. Die Unternehmenskultur ist sehr inklusiv und wertschätzend.

Warum Deloitte SAP und nicht direkt SAP? ;) 
Ich habe nie bei SAP selbst gearbeitet und kann daher keine direkten Vergleiche ziehen. Für mich bedeutet SAP bei Deloitte aber, dass wir nicht nur die Software SAP vertreten und implementieren, sondern unseren Kunden den bestmöglichen Rundum-Service bieten. Manchmal läuft es darauf hinaus, dass wir über die SAP-Grenzen hinausgehen müssen, um eine zukunftsorientierte und langfristige Lösung zu schaffen. 

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Jennifer Koschel

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Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

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Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.