Posted: 21 Apr. 2020

Help the Hood: Team beim #WirVsVirus-Hackathon

Jonathan und Anton, beide Entwickler in unserem Deloitte Analytics Institute, haben am #WirVsVirus-Hackathon der Deutschen Bundesregierung teilgenommen und berichten über ihre Erfahrungen.

Die aktuelle Corona-Krise betrifft uns alle und birgt verschiedene Herausforderungen. Um diese entsprechend bewältigen zu können, hat die Deutsche Bundesregierung im Rahmen des #WirVsVirus-Hackathon die gesamte Bevölkerung zur Entwicklung digitaler Lösungen aufgerufen. Einige unserer KollegInnen sind diesem Aufruf gefolgt: Jonathan und Anton sind gemeinsam mit ihrer Freundin Anne, die als Journalistin tätig ist, als Team "Help the Hood" an den Start gegangen. 

Building a whole new MVP in f****** no time! Dass wir das dennoch hinbekommen haben, macht uns extrem stolz!

Was uns zur Teilnahme am Hackathon motiviert hat?
Im derzeitigen Kampf gegen das Corona-Virus, haben wir den Hackathon als Möglichkeit gesehen, unseren Teil dazu beizutragen, das Beste aus der Krise zu machen. Wir wollten nicht einfach untätig herumsitzen. Da wir bereits öfter erfolgreich Prototypen für verschiedene Anwendungsfälle entworfen haben, war klar, dass wir unsere Gesellschaft auch in der aktuellen Situation unterstützen möchten.

Mit welcher Idee wir angetreten sind?
Mit unserer Web-App „Help the Hood”: Sie bringt Menschen, die in diesen besonderen Zeiten Unterstützung im Alltag benötigen, mit denen zusammen, die Hilfe leisten können und unterstützt gleichzeitig lokale Unternehmen.

Hilfesuchende User können anonym Aufgaben erstellen – dafür reichen schon einige wenige Infos –, die hilfswillige User in deren Umfeld dann annehmen können. Sämtliche Details werden in einem persönlichen Chat vereinbart, der erst durch das Annehmen einer Aufgabe zugänglich wird. Hilfesuchende können zu jedem Zeitpunkt selbst entscheiden, von wem sie das Hilfsangebot annehmen oder ablehnen.

Wird Hilfe erbracht, belohnt Help the Hood den Einsatz für die Community in Form eines Hood-Dollars. Um den Anreiz zum Helfen sowie den Spaß zu erhöhen, gibt es zudem ein lokales Ranking sowie Challenges. Die gesammelten Hood-Dollars können letztlich bei teilnehmenden lokalen Cafés, Restaurants und Geschäften eingelöst werden, die somit ebenfalls unterstützt werden und akut aber auch langfristig KundInnen gewinnen und binden können. 

Wieso unser Name „Help the Hood“?
“Help the Hood“ beschreibt genau das Ziel unseres Projekts: Es soll Nachbarschaften durch diese besondere Zeit helfen. Der Name und die Aufmachung unserer Web-App haben aber auch eine lockere, humorvolle Herangehensweise und heben sich so von ähnlichen „vor Nächstenliebe triefenden” Ansätzen ab. Helfen soll Spaß machen! Gleichzeitig ist der Name ein Appell sich zu beteiligen – auch nach der Corona-Krise.

Was die größte Challenge für uns war?
Jonathan hat es so formuliert: "Building a whole MVP in f****** no time!“ (MVP =  Minimum Viable Product, d.h. ein minimal funktionsfähiges Produkt) Anders gesagt: Da uns die Idee zu Help the Hood erst anderthalb Tage vor Deadline gekommen ist und wir mit drei Leuten ein vergleichsweise kleines Team sind, war die Zeit unser größter Gegner. Die Features standen schnell fest. Eine echte Challenge war jedoch die fristgerechte Umsetzung der Features, die wir uns für das MVP gesetzt hatten. Dass wir das dennoch hinbekommen haben, macht uns richtig stolz!

Wie uns unsere Skills aus dem Berufsalltag bei Deloitte hier geholfen haben?
Uns haben insbesondere die bei Deloitte erlernten Projektmanagementmethoden geholfen, um den Prototypen schnellstmöglich auf die Beine zu stellen. Auch haben verschiedene Technologien, die zu den Kernkompetenzen des Deloitte Analytics Institutes gehören, zur Geschwindigkeit der Entwicklung beigetragen. Anne hat als Journalistin maßgeblich die Bereiche Konzeption, Design und Kommunikation der Web-App übernommen.

Wie es nun nach dem Hackathon mit unserer Idee weiter geht?
Zwar hat es unsere Idee leider nicht unter die Sieger des Hackathons geschafft, aber wir sind natürlich auch für andere Förderungsangebote offen oder dafür, unser Angebot gezielt, z.B. für eine bestimmte Stadt, weiterzuentwickeln. Wir würden uns freuen, „Help the Hood“ bekannter zu machen und weiterzuentwickeln, um damit einen großen Teil unserer Gesellschaft unterstützen zu können.

In jedem Fall war die Teilnahme am Hackathon eine intensive und lehrreiche Erfahrung, die extrem viel Spaß gemacht hat. Es ist wirklich erstaunlich, was wir gemeinsam innerhalb von nur zwei Tagen erreicht haben!

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Jennifer Koschel

Jennifer Koschel

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Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

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Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.