Posted: 13 Dec. 2021

Mit "Woman in Cyber" fördern und stärken wir Frauen im Cyber-Bereich, denn dort ist der Frauenanteil leider sehr gering. Bei "Diversity 360°" liegt der Schwerpunkt auf interkultureller Diversität.

Alma und Ghalia sind beide als Senior Consultant im Team Cyber & Strategic Risk tätig. In ihrem Blogbeitrag berichten sie über ihre zusätzliche Funktion als Co-Leaderinnen für das Thema Cyber ALL IN.

Hallo, wir sind Alma und Ghalia, sind beide als Senior Consultant im Cyber & Strategic Risk Team innerhalb von Risk Advisory tätig und zusätzlich Co-Leaderinnen für die Frauen-Initiative „Cyber ALL IN“.
Bei unserer Arbeit im Cyber & Strategic Risk Team helfen wir unseren Kunden, in Bezug auf Cybersicherheit ihre Ziele zu erreichen. Mit der Initiative „Cyber ALL IN“ bemühen wir uns, für mehr Inklusion im Cyber-Bereich zu sorgen. Hier gibt es zwei Hauptthemen: zum einen Frauen in dieser speziellen IT-Branche zu fördern, zum anderen aber auch Diversität, wie z.B. anderen Kolleg:innen interkulturelle Themen nahe zu bringen. Wie wir dabei vorgehen, erzählen wir hier.

Mit Woman in Cyber fördern und stärken wir Frauen im Cyber-Bereich, denn dort ist der Frauenanteil leider sehr gering. Bei Diversity 360° liegt der Schwerpunkt auf interkultureller Diversität.

Mit welchen Themen und Projekten beschäftigt ihr euch in eurem Arbeitsalltag als Senior Consultant und was sind eure konkreten Aufgaben?
Alma: Ich bin im Team Cyber Emerging Technologies tätig. Wir beschäftigen uns mit Themen der IT-Sicherheit in den Bereichen Connected Products, OT und Smart Cities. Mein Schwerpunkt liegt primär in der Automobilindustrie und ich baue bei verschiedenen OEMs Lösungen für Fleet Monitoring auf.

Ghalia: Ich bin im Cyber Strategy Team, das sich mit übergreifenden Themen beschäftigt. Ich persönlich war in große Cyber-Transformationsprojekte in der Versicherungsbranche involviert, bei denen wir bewertet haben, wie gut unsere Kunden in Bezug auf Cybersicherheit aufgestellt sind. Es ging auch darum, sie dabei zu unterstützen, mehr Sicherheit zu schaffen, indem wir gemeinsam mit ihnen eine Strategie und einen Umsetzungsplan erstellt haben.

Neben eurem Projektalltag seid ihr auch als Co-Leaderinnen für das Thema Cyber ALL IN im Einsatz. Was verbirgt sich hinter dieser Initiative und was ist deren Ziel?
Alma: Die Initiative besteht aus zwei übergeordneten Themen. Mit „Woman in Cyber“ fördern und stärken wir Frauen im Cyber-Bereich, denn in dieser Branche ist der Frauenanteil leider weiterhin sehr gering. Bei „Diversity 360°“ liegt der Schwerpunkt auf interkultureller Diversität. Alles in allem ist das Thema „ALL IN“. Es sollen alle dabei sein und inkludiert werden.

Was sind konkrete Bestandteile eurer Rollen als Co-Leaderinnen?
Alma: Wir sind die zentralen Ansprechpartnerinnen für das Thema ALL IN, sind also repräsentativ unterwegs. Wir koordinieren und organisieren die Aktivitäten. Regelmäßig informieren wir auch in großen Runden über unsere Vorhaben. Wir freuen uns natürlich immer, wenn Kolleg:innen sich engagieren möchten und Ideen für neue Aktivitäten einbringen.

Ghalia: Um auf Almas Punkten aufzubauen: Wir sind die Hauptansprechpartnerinnen sowohl intern in unserem Cyber-Team als auch mit anderen Diversity-Teams in EMEA/Global. Ansonsten stellen wir durch einen regelmäßigen Jour fixe mit unserem Team sicher, dass wir bei Bedarf neue Aktivitäten einführen und dass alles nach Plan läuft. Gleichzeitig versuchen wir auch, das Gefühl der Verbundenheit im Team zu erhalten, obwohl wir zurzeit remote arbeiten.

Was bereitet euch am meisten Freude an eurem Engagement?
Alma: Im Lauf meiner Karriere ist mir aufgefallen, dass es nicht so einfach ist, sich als Frau in einer sehr männerdominierten Branche durchzusetzen. In Gesprächen habe ich auch immer wieder gehört, dass weibliche Vorbilder fehlen. Meine persönliche Motivation ist es, gerade für meine jüngeren Kolleginnen ein „Role Model“ zu sein und ihnen somit den Weg etwas einfacher zu machen. Wie sieht es bei dir aus Ghalia? Du hast auch Spaß an dem interkulturellen Aspekt, oder?

Ghalia: Da ich erst vor vier Jahren von Kairo nach Deutschland gezogen bin, ist es immer wichtig, nicht nur die Kultur meines neuen Standorts kennenzulernen, sondern auch alles, was meine Kolleginnen und Kollegen einzigartig macht. Wir haben ein Team mit einer bunten Palette von Bildungshintergründen, Nationalitäten und Persönlichkeiten, und ich freue mich, dies durch die ALL IN-Aktivitäten mit unserem gesamten Team zu teilen. Das hilft uns dabei, so offen und inklusiv wie möglich zu bleiben. Meine Lieblingsaktion war es, die „Women in Cyber Fireside Chats“ mit weiblichen Führungskräften in der EMEA-Region zu moderieren. Dabei konnte ich die verschiedenen Role Models und ihre einzigartigen Wege ins Rampenlicht stellen.

Welche Aktivitäten habt ihr im Rahmen von Cyber ALL IN zuletzt durchgeführt und was steht als Nächstes an?
Alma: Wir haben schon verschiedene interne und externe Aktivitäten vorangetrieben. Extern sind wir in der MINT-Initiative unterwegs und intern organisieren wir in regelmäßigen Abständen ein Secure Cooking Event sowie Workshops zu #IamRemarkable.

Ghalia: Wie bereits erwähnt, haben wir in Zusammenarbeit mit den EMEA-Diversity-Teams Interviews mit weiblichen Führungskräften in der EMEA-Region durchgeführt, um zu zeigen, dass unterschiedliche Wege zum Erfolg führen können. Unser Fokus liegt derzeit jedoch auf den beiden von Alma erwähnten Aktivitäten. Secure Cooking ist ein virtuelles Kochevent mit dem Ziel, neue Kulturen durch die Zubereitung traditioneller Gerichte aus verschiedenen Ländern vorzustellen. Bei #IamRemarkable steht der Mensch im Mittelpunkt. Die von Google ins Leben gerufene Initiative basiert auf Workshops und zielt darauf ab, Frauen und Minderheitengruppen zu ermutigen, über ihre Erfolge zu sprechen und an ihre Stärken zu glauben.

Eure Tipps für alle da draußen, um Vielfalt und Inklusion sowohl im Arbeits- als auch im Privatleben noch mehr zu fördern?
Alma: Reden, reden, reden! Immer die Ohren offenhalten und den Kolleginnen und Kollegen zuhören. Oft fallen einem so Probleme auf, die fast immer gelöst werden können. Mit einer offenen Kommunikation bringt man Menschen zusammen.

Ghalia: Für mich geht es vor allem um zwei Dinge: Erstens für sich selbst und für andere einzustehen und zweitens authentisch zu sein, ohne sich zu sehr anzupassen. Manchmal sind sich die Leute nicht bewusst, wenn sie andere nicht einbeziehen oder verletzen. Das sollte unbedingt angesprochen werden, um das Problem zu lösen. Ich finde es immer wichtig, meinen „exotischen“ Hintergrund und meine Traditionen nicht zu verstecken und bin dann auch nicht beleidigt, wenn Fragen zu Dingen kommen, die für mich selbstverständlich sind. Ich erwarte nicht, dass andere von Haus aus viel über meine Kultur wissen. Deshalb räume ich gerne mit falschen Vorurteilen auf und versuche auch, andere nach ihren Vorlieben, Geschichten und Wahrnehmungen zu fragen.

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Jennifer Koschel

Jennifer Koschel

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Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

Sven Schulz

Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.