Posted: 26 May 2021

Für die Schülerinnen ist es wichtig zu erfahren, welche vielfältigen Möglichkeiten der Arbeitsmarkt bietet und dass sie alles erreichen können – ohne über typische genderdefinierte Arbeitsbereiche nachdenken zu müssen.

Jennifer, Professional im Team Education & Trainee Programs, ermutigt als Organisatorin des Girls’Days junge Mädchen, auch „frauenuntypische“ Berufe zu ergreifen.

Hallo, mein Name ist Jennifer und ich habe den diesjährigen digitalen Girls’Day bei Deloitte mitorganisiert.
Für den bundesweiten Aktionstag haben wir bei Deloitte allerhand auf die Beine gestellt. So gab es beispielsweise ein virtuelles Exit-Game durch den Steuerdschungel. Ziel ist es, mehr Frauen in MINT-Berufe zu bringen. Hier erfahrt ihr mehr über das Programm und die Hintergründe.

Für die Schülerinnen ist es wichtig zu erfahren, welche vielfältigen Möglichkeiten der Arbeitsmarkt bietet und dass sie alles erreichen können – ohne über typische genderdefinierte Arbeitsbereiche nachdenken zu müssen.

Am 22. April fand der „Digitale Girls’Day“ statt. Was verbirgt sich hinter dieser Veranstaltung?
Der Girls‘Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Die bundesweite Aktion eines Mädchen-Zukunftstags gibt es bereits seit 2001, gestartet vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der Initiative D21. Insgesamt haben bisher etwa 1,9 Millionen Schülerinnen teilgenommen.

Der Girls‘Day richtet sich an alle Schülerinnen ab der 5. Klasse. An diesem Tag können sie Einblicke in Berufsfelder erhalten, die sie für ihre Berufswahl erfahrungsgemäß nur selten in Betracht ziehen.

Frauen sind weiterhin in technischen Berufsfeldern und Studiengängen, die als „typisch männlich“ gelten, unterrepräsentiert. Für die Schülerinnen ist es wichtig zu erfahren, welche vielfältigen Möglichkeiten der Arbeitsmarkt bietet und dass sie alles erreichen können – ohne über typische genderdefinierte Arbeitsbereiche nachdenken zu müssen. Nur so können sie ihre Berufsmöglichkeiten voll ausschöpfen.

Den Unternehmen wiederum fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Mit dem Girls’Day soll der Stellenwert der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) in der Berufsorientierung junger Frauen gestärkt werden.

Im Gegensatz zum Girls’Day stehen beim Jungen-Zukunftstag (Boys’Day) die Berufe aus den sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereichen im Fokus.

Warum nimmt auch Deloitte daran teil?
Auch Deloitte möchte mit der Teilnahme am Girls‘Day einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten und Transparenz schaffen. In einigen Unternehmensbereichen verzeichnen wir einen immer noch zu geringen Frauenanteil.

Einen technologischen und informationstechnischen Schwerpunkt haben wir zum Beispiel bei Risk Advisory und Consulting. Hier können wir den Schülerinnen einen realistischen und spannenden Einblick in den Berufsalltag geben.

Wie sah der diesjährige Digitale Girls’Day aus?
Traditionell haben wir den Girls’Day an unseren großen Standorten vor Ort stattfinden lassen. In diesem Jahr mussten wir pandemiebedingt auf eine digitale Version umsteigen. Insgesamt haben 27 Schülerinnen an zwei parallel stattfindenden virtuellen Veranstaltungen teilgenommen und Einblicke in unseren Berufsalltag bekommen. Durch interaktive Übungen, Live-Umfragen und Break-out-Sessions in kleinen Gruppen gab es trotz räumlicher Distanz einen persönlichen Austausch zwischen den Mädchen und unseren Expert:innen.

Im Fokus standen die Aufgabenbereiche von Steuerberaterinnen, Wirtschaftsprüferinnen und Risk Advisory Consultants. Im Tax-Bereich durften die Schülerinnen spielerisch Steuermythen aufklären, um sich dadurch ihren Weg aus dem „Steuerdschungel“ zu bahnen. Gemeinsam mit unseren Expert:innen aus Risk Advisory identifizierten sie Risikofaktoren am Beispiel einer Bäckerei. Von unserem Audit-Team erfuhren sie Wissenswertes über die Prüfung eines Windparks. Ein weiteres Highlight war der virtuelle Live-Rundgang durch die Digital Factory in Düsseldorf, durch den die Mädchen spannende Einblicke in Virtual und Augmented Reality bekamen.

Zum gemeinsamen Abschluss des Tages hat Dr. Elisabeth Denison, Chief People Officer, die Teilnehmerinnen noch einmal persönlich zu einer Studien- oder Berufswahl im technischen Bereich ermutigt. ​Auch gab sie ihnen mit, was Inklusion und Gleichberechtigung bedeuten und wie Deloitte diese zwei wichtigen Ansätze verfolgt.

Welche Aufgaben hast du im Rahmen der Veranstaltung übernommen?
Zusammen mit einer Kollegin war ich für die komplette Planung und Organisation des Girls’Day zuständig. Wir haben die Anzeigen auf der Girls’Day-Website geschaltet, die Vorträge geplant und die Vortragenden an Bord geholt. Darüber hinaus haben wir alle organisatorischen und administrativen Tätigkeiten übernommen, wie etwa Einladungen verschickt und Give-Aways bereitgestellt.

Am Tag des Girls’Days habe ich durch eine der beiden virtuellen Veranstaltungen geführt und konnte live mit den Teilnehmerinnen interagieren und sie kennenlernen. Trotz der „virtuellen Hürde“ haben sich die Mädchen gut eingebracht und mitgemacht, was mich total gefreut hat. Ich bin mir sicher, dass wir die eine oder andere für den wirtschaftlichen und technischen Bereich begeistern konnten.

Was war dein persönliches Highlight am diesjährigen Girls’Day?
Sehr beeindruckend für mich, und sicherlich auch für die Schülerinnen, war der Beitrag von Dr. Elisabeth Denison zum Abschluss des Girls’Day. Sie hat die jungen Frauen motiviert und ermutigt, an sich und ihre Zukunft zu glauben, egal welchen Weg sie einschlagen wollen.

Richtig spannend fand ich auch die Live-Schalte in die Digital Factory in Düsseldorf zur Virtual und Augmented Reality. Und nicht zu vergessen das virtuelle Exit-Game zu verschiedenen Steuermythen mit zwei Kolleginnen aus dem Tax-Bereich. Ganz bestimmt werden die Mädchen das Thema Steuern nun nicht mehr nur als langweilig und trocken empfinden.

Alle Vorträge waren toll aufbereitet und haben einen interessanten Einblick vermittelt. Man hat gemerkt, dass den Kolleg:innen die Zukunft der jungen Mädchen am Herzen liegt. Das hat mich sehr bewegt!

Wie geht es nun weiter: Wird es im nächsten Jahr wieder einen Girls’Day bei Deloitte geben?
Ein ganz klares Ja! Auch nächstes Jahr wird Deloitte wieder am Girls’Day teilnehmen. Der Termin steht bereits fest – es ist der 28. April 2022. Ob die Veranstaltung wieder in Präsenzform an den unterschiedlichen Standorten oder erneut virtuell stattfinden wird, wird die Zeit zeigen. Auf jeden Fall freuen wir uns bereits heute darauf, den nächsten Schülerinnen Einblicke in die Deloitte-Welt zu geben – und sie so für neue Berufsfelder zu begeistern.

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Jennifer Koschel

Jennifer Koschel

Senior Employer Branding

Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

Sven Schulz

Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.