Posted: 16 Nov. 2021

Deloitte hat mich von Anfang an gereizt, weil ich den zukunftsorientierten Ansatz spannend finde, vor allem wenn es um Felder wie Digital Transformation geht.

Stefan, Senior im Bereich Audit Services, berichtet, wie er als Werkstudent zu Deloitte kam und wie ihm nun sein Studium im Prüfungsalltag hilft.

Hallo, mein Name ist Stefan, ich bin seit 2018 Teil von Deloitte und aktuell als Senior im Team Audit Services tätig. Unser Team gehört zum Bereich Audit & Assurance.
Durch mein interdisziplinäres Studium mit BWL als Hauptfach und einem technischen Nebenfach habe ich Schnittstellenkompetenz zwischen kaufmännischen und technischen Bereichen erworben. Die analytische Denkweise aus der Naturwissenschaft hilft mir auch bei komplexeren Fragestellungen in der Prüfung. Wie mein Arbeitsalltag aussieht und was ich mir für die Zukunft vorgenommen habe, erzähle ich hier.

Deloitte hat mich von Anfang an gereizt, weil ich den zukunftsorientierten Ansatz spannend finde, vor allem wenn es um Felder wie Digital Transformation geht.

Du hast damals als Werkstudent begonnen und bist inzwischen Senior im Bereich Audit Services. Wie bist du auf Deloitte als Arbeitgeber und auf den Bereich Audit Services aufmerksam geworden?
Deloitte hat mich von Anfang an gereizt, weil ich den zukunftsorientierten Ansatz spannend finde, vor allem wenn es um Felder wie Digital Transformation geht. Deloitte hat mich auch mit dem schnellen und reibungslosen Bewerbungsprozess überzeugt.

Erzähle uns etwas mehr über deinen Hintergrund: Was hast du studiert und wie hilft dir dein Studium im Prüfungsalltag?
Während meines Bachelorstudiums habe ich Management- und Technologieorientierte Betriebswirtschaftslehre studiert und habe meine Kenntnisse dann durch mein Masterstudium in Management & Technology an der TU München vertieft. Management- und Technologieorientierte Betriebswirtschaftslehre ist ein interdisziplinärer Studiengang mit BWL als Hauptfach und einem technischen Nebenfach. Durch diesen Studiengang erwirbt man Schnittstellenkompetenz zwischen kaufmännischen und technischen Bereichen, was einen im Vergleich zum „klassischen“ BWL-Studium für Technologie- und Industrieunternehmen interessanter macht.

Während meines Masterstudiums bin ich dann auf das Berufsbild der Prüfung aufmerksam geworden. Mir ist dabei aufgefallen, wie gut sich in dem Bereich meine Interessen und meine Stärken verbinden lassen. Dann hat es nicht lange gedauert: Ich habe mich bei Deloitte beworben und bin bei Wolfgang Braun und Katharina Haugg, meinen beiden jetzigen Vorgesetzten, gelandet. Mittlerweile bin ich vom Werkstudenten zum Professional und schließlich zum Senior aufgestiegen.

Mein Studium hilft mir im beruflichen Alltag insofern, dass mir die analytische Denkweise aus der Naturwissenschaft bei komplexeren Fragestellungen zugutekommt. Ein weiterer Pluspunkt: Wir machen die Prüfung für ein Biotechnologieunternehmen. Bei Gesprächen mit Forschungsleitern, zum Beispiel zu aktuellen Forschungsprojekten wie Impfstoffentwicklung oder zur Methodik, kann ich durch meine Ausbildung fachlich zumindest einigermaßen folgen. Das finde sehr spannend.

Während deines Masterstudiums hast du dich für den technischen Schwerpunkt Chemie entschieden – durchaus etwas exotisch für den Prüfungsbereich. Warum und wie kannst du dein Wissen aus dem Chemiebereich dennoch für deine Arbeit bei Deloitte anwenden?
Ich habe ab dem 2. Semester neben meinen BWL-Vorlesungen auch verschiedenste Pflicht- und Wahlvorlesungen in Chemie besucht, in der Regel ein bis drei pro Semester. Dabei sitzt man entweder mit Chemieingenieuren oder anderen Naturwissenschaftlern zusammen oder hat eine separate Vorlesung für Nicht-Chemiker. Die Themenbereiche reichen dabei von den chemischen Grundlagen, wie anorganischer und organischer Chemie, Biochemie oder Thermodynamik, bis hin zu interessanten Randbereichen wie Kunststoffchemie, Bauchemie, Lebensmittelchemie, Reaktionstechnik und Katalyse oder auch Molekularbiotechnologie. Dabei habe ich auch mehrere Laborpraktika absolviert.

Es hilft mir insofern, dass man in der Naturwissenschaft Probleme anders, manchmal analytischer und strukturierter löst. Davon kann ich in der Prüfung profitieren. Direkte fachliche Überschneidungen aus dem technischen Bereich gibt es erwartungsgemäß wenige, dennoch freue ich mich sehr, dass ich einen Mandanten aus dem Bereich der Biotechnologie prüfe: Da hilft es natürlich ein gewisses theoretisches biochemisches Fundament zu haben. Dadurch kann ich die Geschäftsentwicklung und die Forschungsleistungen auf einem gewissen fachlichen Niveau nachvollziehen.

Welche Aufgaben, Herausforderungen und Schwerpunkte begleiten dich jeden Tag und was fasziniert dich daran?
Meine alltäglichen Aufgaben umfassen die klassische Abschlussprüfung. Als Senior kommen jetzt Aufgaben wir Koordination und Kommunikation im Rahmen der Prüfungsleitung, Mitarbeiterbetreuung und die Lösung komplexerer Sachverhalte hinzu. Wir prüfen hauptsächlich mittelständische Unternehmen, aber auch mal ein Start-up oder ein Tochterunternehmen eines großen Industriekonzerns. Die Branchen sind dabei sehr vielfältig und reichen von etablierten Industriebereichen über Private Equity bis hin zu rein digitalen Geschäftsmodellen. Das macht für mich den Reiz aus: Jedes Unternehmen hat seine eigenen Herausforderungen. Es macht Spaß, so viele verschiedene Geschäftsmodelle von innen zu sehen. Man lernt sehr viel dabei.

Die größte Herausforderung ist es, das normale Arbeitspensum zu bewältigen und gleichzeitig für außergewöhnliche Probleme kreative Lösungen zu finden. Oft kommt man mit „Schema F“ nicht zum Ziel, dann ist Kreativität gefragt. Wichtig ist, dass es dabei auch auf das Team ankommt: Eine offene Gesprächskultur kann auf jeden Fall zu neuen Ansätzen oder anderen Blickwinkeln beitragen.

Wo siehst du dich beruflich in den kommenden Jahren und was sind deine nächsten Ziele?
Als nächstes Ziel steht das Steuerberaterexamen an, das ich gerne im kommenden Jahr ablegen möchte. Während meiner bisherigen Laufbahn bei Deloitte konnte ich schon viel „on the job“ lernen. Diese Lernkurve möchte ich nun auch theoretisch weiterausbauen.

Welche Tipps kannst du Absolvent:innen sowie berufserfahrenen Expert:innen mit auf den Weg geben, die auf der Suche nach einem passenden Berufseinstieg im Bereich Audit & Assurance sind?
Mein persönlicher Tipp: Absolvent:innen wie auch Berufserfahrene sollten sich nicht abschrecken lassen, wenn sie nur geringe Kenntnisse im Accounting haben. Wer abwechslungsreiche, herausfordernde Aufgaben und einen spannenden Job mit „Impact“ sucht, der kann in der Wirtschaftsprüfung auch ohne den klassischen Weg glücklich werden.

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Jennifer Koschel

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Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

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Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.