Posted: 06 Apr. 2021

Consulting versprüht Energie und eine gewisse Aufbruchsstimmung, wirklich etwas zu verändern – und das innerhalb von kurzer Zeit. Ja, das führt dazu, dass Projekte manchmal echt knackig sind. Das macht für mich aber auch den Reiz aus.

Daniel, Consultant im M&A Team, erzählt, warum er unbedingt Berater werden wollte, womit ihn Deloitte überzeugt hat und wie seine abwechslungsreiche Arbeit im Bereich M&A heute aussieht.

Hallo, mein Name ist Daniel und ich bin im Januar 2021, frisch nach meinem Studium, als Consultant im Team Mergers & Acquisitions eingestiegen. Unser Team gehört zum Bereich Strategy, Analytics und M&A innerhalb von Consulting.
In meinem Team begleiten wir den Zukauf und Verkauf von Unternehmen oder Unternehmensteilen. Dabei gibt es viele Fallstricke, die meine Arbeit sehr spannend halten. Das Wichtigste dabei ist ein gutes Team, das sich gegenseitig unterstützt. Hier erzähle ich euch mehr darüber.

Consulting versprüht Energie und eine gewisse Aufbruchsstimmung, wirklich etwas zu verändern – und das innerhalb von kurzer Zeit. Ja, das führt dazu, dass Projekte manchmal echt knackig sind. Das macht für mich aber auch den Reiz aus.

Mit welchen Themen beschäftigt sich euer Team?
In unserem ca. 40 Personen starken Team unterstützen wir Unternehmen dabei, große und wettbewerbsentscheidende Transaktionen erfolgreich durchzuführen. Darunter fallen zwei wesentliche Arten von Transaktionen: der Zukauf und der Verkauf von Unternehmen oder Unternehmensteilen.

Das Setup des Projektes ändert sich dabei maßgeblich – je nachdem, ob wir den Buyer oder den Seller unterstützen, in welcher Branche die Unternehmen unterwegs sind und mit welchem Ziel sie die Transaktion vorantreiben. So kann ein Unternehmen einerseits daran interessiert sein, unprofitable Unternehmensteile schnell loszuwerden, um beispielsweise Kosten zu sparen und sich dem profitableren Business zu widmen. Andererseits kann ein Unternehmen nach Zukauf einer anderen Entity daran interessiert sein, diese möglichst friktionsfrei in seine bestehende Gruppe oder Gesellschaft zu integrieren und mit höheren Umsätzen Markanteile dazuzugewinnen.

Auf dieser Flughöhe scheinen die Szenarien recht klar zu sein. Spannend wird es bei der operativen Umsetzung. Was sind die Aufgaben und Risiken, wenn beispielsweise hohe Mitarbeiterzahlen transferiert werden müssen? Wer bestimmt, welche IT- und Finance-Systeme genutzt und wie sie implementiert werden? Wenn beispielsweise zwei Wettbewerber an der Transaktion beteiligt sind – etwa bei einem Joint Venture –, wer regelt dann, dass es hier nicht zu kartellrechtlichen Absprachen kommt und damit zur Wettbewerbsmanipulation?

Ihr seht, es eröffnen sich zahlreiche Fallstricke, die über den Erfolg von Mergers und Acquisitions entscheiden. Die Aufgabe meines Teams ist es, diese Fallstricke aufzuzeigen und Kunden davor zu bewahren. Und das macht unglaublich viel Spaß!

Du warst während deines Studiums bereits im Vorstand einer studentischen Beratung tätig. Welche Erfahrungen konntest du daraus und aus deinem Studium mitbringen?
Meine Vorstandstätigkeit bei VIA Studentische Unternehmensberatung e. V. hat mich vor allem menschlich geprägt. Als Vorstand Unternehmenskontakte bestand meine Aufgabe – wie zu vermuten – in der Verwaltung aller vereinsexternen Kontakte. Das ging von der Projektakquise über das Führen der Kick-off-Gespräche bis hin zur Begleitung der Projektteams. Ziel war es, für eine gefüllte Projekt-Pipeline zu sorgen, die Client-Experience zu optimieren und den allgemeinen Projekterfolg sicherzustellen.

Dabei ist vor allem die menschliche Komponente extrem wichtig – und auch der schwierige Part. Wie begeistere ich Mitglieder, die alle ehrenamtlich dabei sind? Wie überzeuge ich Kunden vom Konzept der studentischen Beratung? Wie baue ich das Netzwerk des Vereins am besten aus? Das schafft man nur mit positiver Einstellung und damit, dass man mit Begeisterung vorlebt, wovon man selbst überzeugt ist.

Im Vergleich dazu habe ich mein Studium und meine Praktika vorrangig als Chance angesehen, mein fachliches Wissen auszubauen. Auch hier ging der Weg nicht immer geradlinig. Nach langem innerlichen Ringen habe ich mein Ingenieurstudium an den Nagel gehängt, um zu Wirtschaftswissenschaften zu wechseln. Damit bin ich meinem Ziel, eines Tages Berater zu werden, stetig nähergekommen.

Du hattest also schon vor längerer Zeit vor, in die Unternehmensberatung zu gehen?
Ganz genau. Unternehmen dabei zu unterstützen, profitabler und wettbewerbsfähiger zu werden, ist ja quasi Kern des Wirtschaftsstudiums. Sicherlich gibt es auch andere Motive. Doch für mich war klar, dass ich in der Wirtschaft arbeiten wollte, weil es hier nie langweilig wird – insbesondere nicht im Consulting.

Eine rigide Unternehmensstruktur und eintönige Aufgaben, wie sie in einigen Industrieunternehmen vorzufinden sind, wollte ich mir nicht antun. Diese Erfahrung hatte ich bereits bei einem mittelständischen Automobilzulieferer und einem großen Pumpenhersteller gemacht. Durch weitere Praktika – in einer mittelständischen M&A-Boutique, einer deutschen Investmentbank und einer großen internationalen Strategieberatung – habe ich mich immer weiter meinem Ziel angenähert.

Ich finde, Consulting versprüht Energie und eine gewisse Aufbruchsstimmung, wirklich etwas zu verändern – und das innerhalb von kurzer Zeit. Ja, das führt dazu, dass Projekte manchmal echt knackig sind. Das macht für mich aber auch den Reiz aus. Zudem erfährt man sehr schnell sehr viel über verschiedene Industrien und baut mit gleicher Geschwindigkeit seine eigenen Fähigkeiten aus.

Wieso hast du dich letztlich für einen Berufseinstieg im M&A-Bereich entschieden?
Consulting war schon lange mein Ziel – M&A nicht unbedingt. Das liegt wohl daran, dass man sich unter M&A als Student nicht allzu viel vorstellen kann.

Bei meinen Praktika und im Studium haben mir am meisten die Projekte Spaß gemacht, in denen man konzeptionell und strategisch ein Problem durchleuchtet und nach einer Lösung sucht. Ein wesentlicher Anteil an Analytik und Datenverarbeitung war mir dabei sehr willkommen. Hier hat mich zum einen die Investment-Perspektive und zum anderen das Thema Unternehmensstrategie interessiert. Das spiegelt sich auch in meiner Master-Thesis, in der ich mich mit der Frage beschäftigt habe, ob und ab wann sich der Zukauf von Innovationen und Unternehmen lohnt.

Lösungen zu entwickeln und dann den Kunden damit alleine zu lassen, erschien mir dabei schon immer zu kurz gegriffen. Ich wollte die ausgearbeiteten Konzepte auch umsetzen. M&A kombiniert alle diese Themen. Mit Hilfe bestimmter Methoden und Tools werden Konzepte und Investmentstrategien entwickelt, die dann gemeinsam mit dem Kunden tatsächlich auch operativ umgesetzt werden. So kam es zu meiner Entscheidung für eine Karriere im Bereich M&A.

Inwiefern hat bei deiner Entscheidung auch das Team eine entscheidende Rolle gespielt?
Flache Hierarchien, tolle Kollegen, motiviertes Team – das sind die typischen Phrasen, die sich Unternehmen auf die Fahne schreiben, um Bewerber zu gewinnen. Die Frage ist, ob diese Werte auch tatsächlich gelebt werden. So habe ich in meinen Praktika sehr gute, aber auch sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Die Probleme waren dabei nie fachlicher Natur, sondern immer eine Frage der Unternehmenskultur und des jeweiligen Teams. Damit war mir klar, dass das der ausschlaggebende Aspekt bei der Wahl meines Arbeitgebers sein musste – natürlich neben inhaltlichen Überschneidungen.

Wie die meisten Bewerber habe ich mich bei zahlreichen Unternehmen beworben und konnte das ein oder andere Angebot mitnehmen. Deloitte unterschied sich aber schon im Bewerbungsprozess wesentlich von den anderen. Trotz Pandemie kam die Rückmeldung auf meine Bewerbung zügig. Der Bewerbertag war perfekt durchorganisiert. Nach einer Unternehmensvorstellung ging es rasch in die Gruppen- und individuellen Gespräche. Hier hatte ich meine Entscheidung eigentlich schon getroffen, sofern ich ein Angebot bekommen würde.

Die Gespräche mit meinen jetzigen Kollegen liefen alle hervorragend. Alle Kollegen waren merklich an meiner Person interessiert, konnten mir Optimierungspotenziale in meinen Herangehensweisen gut und fair aufzeigen und ließen sich auch gerne auf ein persönliches Gespräch ein. Es gab sogar einen Break-out-Room, in dem ausgewählten Kollegen auch ganz unverblümte und persönliche Fragen gestellt werden konnten.

Auch im Umgang zwischen den Kollegen fiel mir auf, dass die allgemeine Stimmung im Team wirklich positiv, locker und dabei stets professionell war. Lange Rede, kurzer Sinn – das folgende Angebot konnte ich nicht ausschlagen.

Heute, als Teil des Teams, hat sich mein Eindruck bestätigt. Wir arbeiten viel und hart zusammen. Da ist es einfach toll zu wissen, dass jeder Kollege ein offenes Ohr hat, niemand den anderen mit Ellbogen zur Seite stoßen möchte und wir uns insgesamt unterstützen – auch in den schwierigen Umständen der Pandemie.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Tätigkeit?
Wie schon angesprochen, birgt der Beruf des Consultants viele intensive Einblicke in verschiedene Industrien, Unternehmen und Themen. Die Abwechslung und die Zusammenarbeit im Team machen den Reiz aus. Es ist einfach toll, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ihrerseits an guten Ergebnissen interessiert sind und auf die man sich verlassen kann. Das schafft Vertrauen, das auch die Kunden am Ende des Tages spüren.

Hinzu kommt, dass es Deloitte auch als Konzern gelingt, seine Mitarbeiter mitzunehmen. Neben Team-Events zu Karneval, Sport-Sessions, Kochkursen etc. (pandemiebedingt leider momentan noch remote) gibt es immer wieder Konzerte, Diskussionsrunden und andere Events, in denen auch die Vorstände in Austausch miteinander und mit uns, dem Deloitte-Team, treten.

Consulting war schon lange dein Ziel. Jetzt bist du Consultant. Bist du also am Ziel? Wie geht es weiter?
Das Etappenziel ist erreicht. Dafür muss man sich mal kurz einen Augenblick nehmen und feiern. Doch jetzt geht es eigentlich erst los. Consulting ist kein Sprint. Es ist ein Marathon oder noch besser ein Ironman. Es gibt verschiedene Disziplinen, in denen man sich immer wieder verbessern kann. Und letztlich geht es darum, für sich den richtigen Ausgleich zu finden zwischen Arbeit, Sport, Freunden und Familie. Und ja, das ist möglich. Deloitte bietet da jede Unterstützung.

Deine persönlichen Tipps für interessierte Berufseinsteigende?
Seid neugierig. Seid offen für neue Erfahrungen. Fragt nach, wenn ihr etwas nicht versteht. Arbeitet sorgfältig. Bittet um Feedback. Und das Wichtigste: Habt Spaß an eurer Arbeit!

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Jennifer Koschel

Jennifer Koschel

Senior Employer Branding

Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

Sven Schulz

Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.