Mein Job erfordert viel Kommunikation und Koordination. Dazu gehört auch, den Wirtschaftsprüfern und ihren Anforderungen gerecht zu werden, dem Kunden die Prüfung so angenehm wie möglich zu machen und mit Zeit- und Budgetdruck umzugehen.

Birte, Managerin im Bereich IT & Specialized Insurance innerhalb von Risk Advisory, berichtet, wie sie den Jahresabschluss bei zahlreichen Unternehmen begleitet und vieles mehr.

Hallo, mein Name ist Birte, ich bin seit 2018 Teil des Teams IT & Specialized Insurance und dort aktuell als Managerin tätig. Unser Team gehört zum Bereich Accounting & Internal Controls innerhalb von Risk Advisory.
In unserer Hochsaison von September bis März prüfen wir die Jahresabschlüsse der FSI-Mandate. Das erfordert sehr viel Koordination und Planung, weil im Wesentlichen alles zur gleichen Zeit geschehen muss. Wie wir alles unter einen Hut bekommen und welche Aufgaben wir sonst noch im Laufe des Jahres erfüllen, erzähle ich hier.

Mein Job erfordert viel Kommunikation und Koordination. Dazu gehört auch, den Wirtschaftsprüfern und ihren Anforderungen gerecht zu werden, dem Kunden die Prüfung so angenehm wie möglich zu machen und mit Zeit- und Budgetdruck umzugehen.

Was hast du vor deinem Wechsel zu Deloitte gemacht und wie ist deine Karriere seit dem Einstieg bei uns dann verlaufen? 
Ich bin im Oktober 2018 als Senior Consultant zu Deloitte gekommen und im Sommer 2020 zur Managerin befördert worden. Meine Karriere ist also recht geradlinig verlaufen. Eingestiegen bin ich als Praktikantin in einer mittelgroßen Beratungsgesellschaft im November 2014 und wurde nach sechs Monaten Praktikum und nach meinem Studienabschluss als Associate übernommen. Das ist vergleichbar mit einem Consultant bei Deloitte. Bei diesem Job habe ich vornehmlich im Non-FSI Bereich interne Kontrollsysteme implementiert und geprüft. Nach über drei Jahren in dieser Beratungsgesellschaft und einer Beförderung zum Senior wollte ich gerne in eine größere Firma wechseln. Ich arbeitete dann für kurze Zeit in einer größeren Prüfungs- und Beratungsgesellschaft im Bereich Forensic, Risk and Compliance, war also wieder vor allem mit interner Revisionsprüfung und SOX-Testings beschäftigt. Im Sommer 2018 wurde ich von meinem jetzigen Vorgesetzten bei Xing angeschrieben. Er hat mich von Deloitte, dem Team und den Aufgaben überzeugt.

Mit welchen Themen beschäftigt ihr euch im Bereich IT & Specialized Insurance und mit welchen Lösungen unterstützt ihr eure Kunden?
Seit ich bei Deloitte bin, hatte ich aufgrund des planmäßigen Aufbaus des Versicherungsbereiches im Norden Deutschlands noch nicht so viele Mandate aus dem Insurance-Sektor, was sich im Laufe der Zeit allerdings bereits signifikant gesteigert hat. Deloitte hat in diesem Jahr zum Beispiel ein großes Versicherungsmandat in Hamburg gewonnen für die Prüfung des Jahresabschlusses. Wir sind dabei für die Prüfung der IT-Systeme verantwortlich. Außerdem verantworten wir weitere IT-Prüfungen im Rahmen des Jahresabschlusses auf internationaler Ebene. Die Herausforderung liegt dabei in der genauen Abstimmung mit den Kollegen der ausländischen Gesellschaften. Ich denke, wir können bei den Kunden punkten, weil wir ein junges und engagiertes Team haben, das mit dem Kunden auf Augenhöhe kommuniziert, obwohl wir häufig in der Prüferrolle sind.

Du arbeitest vor allem an Projekten im FSI-Bereich. Was ist dein aktuelles Projekt? Welche Fragestellungen und Herausforderungen werden hier an euch herangetragen?
Wir haben gerade Hochsaision, was wir „Busy Season“ nennen. Das ist der Zeitraum von September bis März eines Jahres, in dem wir Jahresabschlüsse der FSI-Mandate prüfen. Da das Hamburger Team auch viele kleinere Mandate betreut, ist das ein hoher organisatorischer Aufwand. Zum einen müssen alle Mandate zum richtigen Zeitpunkt entsprechende Prüfer haben, zum anderen soll im Rahmen der Prüfung zeitnah der interne Qualitätssicherungsprozess stattfinden und die Berichterstattung rechtzeitig erfolgen. Dazu gehört auch, den Wirtschaftsprüfern und ihren Anforderungen gerecht zu werden, dem Kunden die Prüfung so angenehm wie möglich zu machen und mit Zeit- und Budgetdruck umzugehen. Man will natürlich auch die Kollegen nicht überstrapazieren. Das ist nicht immer einfach und erfordert viel Kommunikation und Koordination. Ich habe derzeit also nicht ein Mandat als Projekt, sondern in der „Busy Season“ bis zu 20 Mandate.

Was sind deine konkreten Aufgaben als Managerin?
Ich bin für einen Teil der Hamburger Mandate verantwortlich. Das bedeutet, dass ich die Planung des Projektes übernehme. Ich stimme mit dem Kunden ab, was gewünscht ist und wann die Projektumsetzung stattfinden kann, um anschließend das richtige Personal dafür zu finden und zu planen. Nach Projektstart bin ich für die Kommunikation mit dem Kunden verantwortlich, für die zeitgerechte Umsetzung des Projekts sowie für die Qualitätssicherung. Dazu gehört auch, dass ich als Projektverantwortliche jederzeit für Rückfragen der Mitarbeiter zur Verfügung stehe. Nach Abschluss eines Projektes ist standardmäßig eine Projektbeurteilung für die beteiligten Kollegen erforderlich. Perspektivisch werden dann vermehrt Aufgaben in Bezug auf Angebotserstellung, Abrechnung und Controlling dazu kommen. Das sind aber Prozesse, die vornehmlich außerhalb der „Busy Season“ passieren.

Was macht dir an deiner Arbeit so viel Spaß, sodass du einen Einstieg in deinem Team nur weiterempfehlen kannst?
Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich, weil jedes Mandat anders ist. Man lernt immer wieder etwas dazu, auch vor dem Hintergrund, dass die Regulatorik ständig angepasst wird. Man hat mit vielen verschiedenen Stakeholdern zu tun, die alle unterschiedliche Interessen haben, weswegen man gute Kompromisse finden muss. Das ist herausfordernd, manchmal auch anstrengend, aber am Ende immer lehrreich. Zum Glück wird man nicht alleine gelassen mit den vielen Themen und Herausforderungen. Deloitte hat einen riesigen Wissensschatz, der für alle verfügbar ist. Im Team arbeiten wir hervorragend zusammen, was auch daran liegt, dass wir den wahrscheinlich besten Chef haben.

Wer passt gut in euer Team?
Gut ins Team passt, wer motiviert und gut organisiert ist und auch bei Stress einen klaren Kopf behält. Fachlich wäre eine gewisse technische Affinität von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig und ein bisschen Accounting-Wissen wäre auch hilfreich.

Dein persönlicher Rat an alle Bewerber, die Lust haben, Teil eures Teams zu werden: Wie können sie von sich überzeugen?
Das kommt ein bisschen darauf an, für welche Position sich der Bewerber interessiert. Ab einem gewissen Niveau sind fachliche Kenntnisse natürlich unabdingbar, aber das Zwischenmenschliche ist zweifelsohne auch ein wichtiger Aspekt. Mich würde man auf jeden Fall mit einer offenen und kommunikativen Art überzeugen. In unserem Job ist die Interaktion mit den verschiedenen Stakeholdern extrem wichtig. Das ist neben der fachlichen Expertise auch der Schlüssel zum Erfolg. Vorgetäuschtes Wissen durch hervorragende Eloquenz halte ich für wenig hilfreich.

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Jennifer Koschel

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Senior Employer Branding

Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

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Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.