Posted: 09 Feb. 2021

Damit wir für unsere Kunden gezielte Lösungen entwickeln können, arbeiten wir in kleineren Teams an speziellen, kundenorientiert ausgelegten Themen, richten uns nach der aktuellen Marktlagen und verbessern unsere vorhandenen Prozesse und Produkte.

Jennifer, Senior Consultant im Team Controllership, Accounting & Reporting innerhalb von Risk Advisory, berichtet, wie ihr der Karrierewechsel von der Bankkauffrau zum Senior Consultant gelungen ist.

Hallo, mein Name ist Jennifer, ich bin Teil des Teams Controllership, Accounting & Reporting und bin dort aktuell als Senior Consultant tätig. Unser Team gehört zum Bereich Accounting & Internal Controls innerhalb von Risk Advisory.
Meine Karriere habe ich mit einer Ausbildung zur Sparkasssenbetriebswirtin begonnen, habe aber schnell gemerkt, dass mir Projektarbeit viel mehr liegt. Seit meinem erfolgreichen Wechsel zu Deloitte beschäftige ich mich mit Fragestellungen rund um das Rechnungswesen und unterstütze unsere Kunden ganzheitlich. Wie meine Projekte konkret ablaufen, erzähle ich hier.

Damit wir für unsere Kunden gezielte Lösungen entwickeln können, arbeiten wir in kleineren Teams an speziellen, kundenorientiert ausgelegten Themen, richten uns nach der aktuellen Marktlagen und verbessern unsere vorhandenen Prozesse und Produkte.

Du bist seit April 2019 Teil des Teams Controllership, Accounting & Reporting. Bist du damals direkt nach deinem Studium eingestiegen oder hast du schon berufliche Vorerfahrung mitgebracht? Falls ja, welche?
Ich habe nach meinem Abitur erst einmal eine Ausbildung zur Sparkassenbetriebswirtin absolviert. In den ersten zwei Jahren konnte ich das klassische Bankgeschäft kennenlernen. In den weiteren 1,5 Jahren der Ausbildung habe ich mich auf Private Banking spezialisiert und dadurch viel über Wertpapiere und deren Anlagemöglichkeiten gelernt. Nach meinem Abschluss habe ich ab Februar 2015 bei der Bank im Rechnungswesen gearbeitet. Im Bereich Konzernrechnungswesen habe ich mich vor allem mit Anhangsthemen, der Konsolidierung von Zwischenergebnissen, aber auch mit eigenen Emissionen beschäftigt. Das habe ich bis März 2019 gemacht und bin dann zu Deloitte gewechselt.

Was hast du studiert und wie bist du damals auf einen Einstieg im Risk Advisory bei Deloitte aufmerksam geworden?
Neben dem Beruf habe ich von 2016 bis 2018 ein Bachelor-Studium bei der Frankfurt School of Finance and Management gemacht. Bei meiner Arbeit im Rechnungswesen durfte ich an einem Projekt zur IFRS-9-Einführung mitarbeiten, das von Deloitte durchgeführt wurde. Dadurch bin ich mit vielen Deloitte-Kollegen in Kontakt gekommen und habe auch erste Erfahrungen mit der Projektarbeit gesammelt. Die Projektarbeit hat mir viel Spaß gemacht, weil sie so abwechslungsreich und spannend war und man direkte Ergebnisse sehen konnte. Mein eigentlicher Job im Rechnungswesen war durch immer wiederkehrende Aufgaben teilweise recht eintönig. Die projektbezogene Arbeit mit so vielen unterschiedlichen Menschen und die vielen neuen Inhalte haben mich persönlich weitergebracht, deswegen habe ich entschieden, dass das die richtige Richtung für mich ist.

Mit welchen Themen beschäftigt ihr euch im Bereich Controllership, Accounting & Reporting und mit welchen Lösungen unterstützt ihr eure Kunden?
Bei Themen wie End-to-End Accounting-Optimization unterstützen wir Kunden bei der Implementierung und Transformation robuster und effizienter Prozesse nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards. Dabei führen wir auch Technologien und Methoden für spezifische Accounting-Anforderungen ein und setzen neue Anforderungen von Standardsetzern und Regulatoren um. In diesem Teilbereich, dem ich im Wesentlichen zugeordnet bin, beschäftigen wir uns mit allen Fragestellungen rund um das Rechnungswesen und unterstützen den Kunden ganzheitlich. Das reicht von der allgemeinen Linienunterstützung bis zur Implementierung und Optimierung von Prozessen und Inhalten.

Wir beschäftigen uns auch mit Digital Controllership. Dabei geht es um die fachliche Beratung zur Optimierung und Automatisierung der Abschlussprozesse und der Einführung von Tools für die Finance-Transformation. Darüber hinaus machen wir auch CRO-CFO Reporting-Advisory, das eine strategische, fachliche und operative Beratung für alle Bereiche der Finanzberichterstattung beinhaltet. Dadurch können wir umfassende Lösungen für die Risiko- und Finanzberichterstattung an Aufsichtsbehörden, Management, Organe und Abschlussadressaten anbieten. Dieser Teil umfasst auch die Steuerung von Finanz- und Risikokennzahlen im komplexen Spannungsfeld aus Rechnungslegung, Regulatorik und Management-Reporting. Ein weiterer Bereich sind die Energy-Sector-Services – aufgegliedert in Kerntechnik, Netze und sonstige regulierte Management-Services.

Damit wir für unsere Kunden gezielte Lösungen entwickeln können, arbeiten wir in kleineren Teams an speziellen, kundenorientiert ausgelegten Themen, richten uns nach der aktuellen Marktlage und verbessern unsere vorhandenen Prozesse und Produkte.

An welchem Projekt arbeitest du aktuell und was sind hier deine konkreten Aufgaben als Senior Consultant?
Aktuell arbeite ich beim Audit-Support für die Jahresabschlussprüfung mit. Unser Team besteht aus Mitarbeitern des CAR-Bereichs. Wir beschäftigen uns mit Finanzinstrumenten und im Wesentlichen prüfe ich die IFRS-9-Klassifizierung. Meine Aufgabe besteht darin, im Gespräch mit den Mitarbeitern zu identifizieren, wie die Prozesse funktionieren und ob es eventuell im Vergleich zu anderen Quartalen oder Jahren wesentliche Änderungen gegeben hat. Wir achten auch darauf, ob es ausreichende Kontrollmechanismen gibt, die mögliche Risiken abdecken können. Nach den Gesprächen und eventuell anstehende Prozessänderungen beginnt die eigentliche Prüfung. Anhand der Prozesse definieren wir Kontrollen, mit denen wir überprüfen, ob alles korrekt abläuft. Anschließend ermitteln wir eine Stichprobe, mit der wir wiederum die Kontrolle überprüfen. Dafür fordern wir von der Bank Unterlagen an. Nach der Prüfung durch einen (Senior) Consultant führt meist ein (Senior) Manager ein Review durch. Alle Prüfungshandlungen werden von uns vollständig dokumentiert und im Audit-Tool abgelegt. Als (Senior) Consultant trägt man bei der Prüfung die Verantwortung dafür, dass alles korrekt durchgeführt und für einen fachkundigen Dritten nachvollziehbar dokumentiert ist.

Was macht dir besonders Spaß an deiner Arbeit? Und was war dein bisheriges persönliches Highlight?
Besonderen Spaß macht es mir, immer wieder mit anderen Kollegen an neuen und ganz unterschiedlichen Themen zu arbeiten. Mein Highlight war jedoch tatsächlich mein erstes Projekt bei Deloitte. Dabei konnte ich die Arbeitsweisen des Consulting-Jobs kennenlernen und sehen, ob sie fachlich und persönlich zu mir passen. Die Arbeit im Team und auch mit dem Kunden hat mir großen Spaß gemacht, weil es ein sehr persönlicher Austausch war und ein sehr entspanntes und kollegiales Miteinander. Das hat mir bewiesen, dass es die richtige Entscheidung war, zu Deloitte zu wechseln.

Für wen könnte ein Berufseinstieg in deinem Team genau das Richtige sein und warum?
Für jeden, der fachlich an den Themen des Controlling, Accounting und Reporting interessiert ist und sich Projekttätigkeiten vorstellen kann, ist ein Einstieg bei uns sinnvoll. Wir suchen Leute, die motiviert sind, sich in neue Themen einzufinden und auch mit dem Kunden und im Projektteam arbeiten möchten. Wir bieten abwechslungsreiche, themenübergreifende Projekttätigkeiten. Der rege interne Austausch führt auch dazu, dass man sich nie alleine gelassen fühlt und immer Support aus den eigenen Reihen erhält.

Deine ultimativen Überzeugungsargumente für all diejenigen, die noch nicht sicher sind, ob ein Einstieg im Risk Advisory bei Deloitte das Richtige für sie ist?
Es gibt mehrere Punkte, die dafür sprechen. Die wechselnden Projekte ermöglichen einem Einblicke in unterschiedliche Branchen und Unternehmen. Unser Bereich ist so breit aufgestellt, dass man viele neue Themen kennenlernen kann. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Kundengruppen und auch mit unterschiedlichen Kollegen bringt einem viel für die persönliche Entwicklung. Durch neue fachliche Anforderungen, beispielsweise seitens der Aufsicht, ist es immer möglich, sich in den einzelnen Fachthemen weiterzuentwickeln. Neben der Projektarbeit werden dadurch auch interne Themenentwicklungen vorangetrieben, sodass alle Mitarbeiter einen Mehrwert durch die Arbeit der anderen erhalten. Der Austausch innerhalb des Kollegenkreises ist dabei sehr wichtig und deutlich einfacher als in anderen Unternehmen.

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Jennifer Koschel

Jennifer Koschel

Senior Employer Branding

Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

Sven Schulz

Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.