Posted: 21 Apr. 2021

Ich liebe die Vielfältigkeit in meinem Job, die Freiheit, meinen Tagesablauf komplett selbstbestimmt zu organisieren, den Stress und irgendwie auch den ständigen – überwiegend positiven – Druck, ‚in time‘ liefern zu müssen.

Janin, Senior im Technology Center Leipzig, berichtet, wie ihr mitten in der Pandemie der Einstieg bei Deloitte geglückt ist.

Hallo, mein Name ist Janin und ich bin als Senior im Team Digital Risk im Technology Center Leipzig tätig. Das Projektteam, das ich unterstütze, gehört zum Bereich Cyber & Strategic Risk innerhalb von Risk Advisory.
Bei unterschiedlichen Projekten arbeite ich in der Planung, Koordination, Eskalation und im Support. Dabei steuere, strukturiere und synchronisiere ich Projekte zwischen dem Deloitte-Team und dem Kunden – im Moment remote von zu Hause aus. Wie das abläuft, erzähle ich hier.

Ich liebe die Vielfältigkeit in meinem Job, die Freiheit, meinen Tagesablauf komplett selbstbestimmt zu organisieren, den Stress und irgendwie auch den ständigen – überwiegend positiven – Druck, ‚in time‘ liefern zu müssen.

Du bist seit April 2020 bei Deloitte. Wie bist du zu uns gekommen und was hast du zuvor gemacht?
Bevor ich im April 2020, kurz nach Beginn der Pandemie, zu Deloitte gewechselt bin, habe ich einige Jahre für einen der Big4-Wettbewerber im Bereich Office Excellence als Teamleiterin von über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gearbeitet. Disziplinarische und fachliche Verantwortung für eine eigene Mannschaft sind für mich also nicht fremd. Zwischendurch habe ich zwei Kinder bekommen und für zwei Jahre pausiert. Währenddessen hatten dann anderen Kolleginnen und Kollegen die Chance, sich stellvertretend beweisen zu können. Gelernt habe ich Bürokauffrau in einer kleinen Leipziger Steuerkanzlei. Studiert habe ich nie, da mich mein Plan, mit Ehrgeiz, Engagement und meiner Art zu überzeugen, immer weiter nach vorn gebracht hat – bis zu Deloitte. Meine jetzige Führungskraft war in meinem vorherigen Job bereits mein Vorgesetzter und hat mich ein Jahr nach seinem Wechsel zu Deloitte geholt. Lange habe ich nicht überlegen müssen. Ich war absolut reif für eine berufliche Veränderung. Als Resümee meines ersten Jahres bei Deloitte kann ich nur sagen: Ich bin sehr happy.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Mit welchen Themen beschäftigt sich euer Team und was sind deine konkreten Aufgaben als Senior?
Im aktuellen Projekt arbeite ich in vollem Umfang im Account-Management und werde dabei von tollen Kolleginnen und Kollegen begleitet. Wir bilden ein sehr gutes Team, bei dem sich jeder gegenseitig stützt und vor allem bedingungslos einspringt. Ich switche täglich zwischen Planung, Koordination, Eskalation und Support. Die einzelnen Projektfälle müssen auf das gesamte Kalenderjahr verteilt und überwacht werden. Das Projekt läuft auf globaler Ebene und zu über 90 Prozent in englischer Sprache. Das ist für mich einer der schönsten Nebeneffekte, denn lange habe ich mir gewünscht, einen Job zu finden, der mich im Englischen und vielleicht auch in anderen Sprachen fordert und fördert. Nach dem Abitur habe ich für sechs Monate in Südengland gelebt, weswegen es mich besonders freut, auf Englisch arbeiten zu dürfen. Mein Daily Business beinhaltet im Groben die Steuerung, Strukturierung und Synchronisation zwischen Deloitte und den Kunden.

Welchen Herausforderungen bist du in deiner aktuellen Rolle schon begegnet und wie konntest du diese erfolgreich lösen?
Sowohl technische als auch sprachliche Barrieren oder fehlendes Verständnis für die Produktspezifizierung IT-seitig gehören zu den typischen Herausforderungen in meinem Job. Technisch, weil ich an einem mir inhaltlich völlig fremden Thema mitwirke und ich erst nach und nach alle Feinheiten über die technischen Inhalte vermittelt bekomme. Sprachlich, weil es im Englischen je nach Land und Mentalität des Sprechers viele Nuancen und unterschiedliche Ausdrucksformen gibt. IT-seitig, da ich hier absolut in den Kinderschuhen stecke und mir nur Schritt für Schritt neues Wissen aneignen kann. Gelöst bekommt man meiner Meinung nach jede Herausforderung, wenn man auch bereit ist, sich seine Schwächen einzugestehen und nach Unterstützung zu fragen oder gezielt kommuniziert, dass man alleine nicht weiterkommt. All das sind für mich jedoch keine Momente, die meinen Puls höherschlagen lassen, sodass wir in den meisten Fällen doch recht entspannt – mit oder ohne Hilfe – eine Lösung finden.

Was fasziniert dich an deiner Arbeit?
Ich liebe die Vielfältigkeit in meinem Job, die Freiheit, meinen Tagesablauf komplett selbstbestimmt zu organisieren, den Stress und irgendwie auch den ständigen – überwiegend positiven – Druck, „in time“ liefern zu müssen. Ich schätze meine Entscheidungsfreiheit sehr und das – wie ich finde – große Vertrauen in meine Person, mir nach so kurzer Zeit das Account-Management zu übergeben. Ich bin zum Teil für Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt mitverantwortlich und fungiere als eine der Repräsentant:innen des Projektes. Was wir in den vergangenen Monaten erreicht, erarbeitet und umgesetzt haben, macht mich wirklich sehr stolz.

Warum hast du dich für das Technology Center Leipzig entschieden? Was hat dich überzeugt und was macht es für dich aus?
Wir sind insgesamt eine sehr gute Gruppe, ein Mix aus Kolleginnen und Kollegen, die alle ihre eigene Geschichte mitbringen. Einige kannte ich bereits vorher und andere habe ich selbst erfolgreich für Deloitte gewinnen können. Ich mag das Konzept des Centers, dass jede:r durch seine Kompetenzen und Referenzen in bestimmten Projekten seinen Platz findet. Es sind für uns alle ungewöhnliche Zeiten, dennoch ist der Zusammenhalt untereinander einfach da. Das ist ein schönes und ehrliches Gefühl.

Teamspirit wird bei Deloitte großgeschrieben: Wie sieht euer Team in Leipzig aus?
Ehrlich gesagt kann ich die Teamgröße in Leipzig mittlerweile nach über fünf Monaten des Remote Workings nicht mehr ganz überblicken und ich kenne auch leider nicht jedes neue Teammitglied persönlich. Unser Talent-Management gibt sich aber wirklich große Mühe, alle neuen Kolleginnen und Kollegen – trotz räumlicher Trennung – so gut wie möglich zu integrieren und nicht das Gefühl von Gleichgültigkeit zu vermitteln. Ich kann mich sehr deutlich an meine ersten Tage erinnern, die nicht unbedingt einfach gewesen sind – wie es eben sein kann, wenn die Pandemie an die Haustür klopft und ungefragt eintritt: Allein zu Hause, neues Equipment, neues Team, keine Vorstellung der Person, kein „Hi, schön, dich kennenzulernen“, kein Lächeln, Fragen über Fragen und nur die Hoffnung, dass die beiden Personen, die ich aus dem alten Job kannte, entweder im gleichen Boot sitzen oder eine schlaue Antwort auf meine Fragen haben. Ein Jahr später weiß ich: „Was lange währt, wird endlich gut“! Ich habe im vergangenen Jahr nicht zurückgeblickt. Ich mag meinen Job wirklich unheimlich gerne und bin gespannt, was die nächsten Jahre noch bringen werden.

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Jennifer Koschel

Jennifer Koschel

Senior Employer Branding

Jennifer ist seit 2019 Teil des Teams Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland. Dort verantwortet sie in erster Linie Employer Branding Kampagnen für verschiedene Businesses und Zielgruppen.

Sven Schulz

Sven Schulz

Employer Branding Manager

Sven ist seit 2018 im Team Employer Branding & Personalmarketing bei Deloitte Deutschland tätig. Dort verantwortet er unter anderem Employer Branding Kampagnen mit Fokus auf berufserfahrene Talente.  Im Deloitte Karriere Blog berichtet Sven über aktuelle Karrierethemen und relevante Business Entwicklungen, die Karrieremöglichkeiten für die unterschiedlichsten Profile bereithalten.